Boot Camps in den USA

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Boot Camps in den USA

Beitragvon Gast » So 19.02.06 21:15

Ich habe letztens in den Nachrichten einen Bericht über die Boot CAmps in den USA gesehen .
Dabei wurden auch Videoausschnitte gezeigt, wie ein Jugendlicher verprügelt wurde . Er starb dann am nächsten Tag im Krankenhaus . Außerdem bekam ich einen Einblick, wie es in diesen Camps zugeht . Beispielsweise werden die Kinder und Jugendlichen militärisch getrimmt und teilweise verprügelt, usw. ... !

Was haltet Ihr von solchen Camps ?
Gast
 

Beitragvon ossenbruegger » So 19.02.06 21:21

(Dann sollte bei der Diskussion über die Boot-Camps dieser Todesfall KEINE Rolle spielen. Sollen doch auch schon in unserem zivilisierten Land Verdächtige beim Verhör aus dem Fenster gesprungen sein oder in anderen Situationen auf andere Art durch Staatsorgane zu Tode gekommen sein!!)


Meine Meinung: statt "Erziehungstourismus" in die Südsee täte manchem vom Staat verhätschelten kleinkriminellen Jugendlichen solche Erfahrung gut!
Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum - Honni soit qui mal y pense

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Beitragvon Gast » So 19.02.06 21:38

Aber wie da vorgegangen wird finde ich einfach unvertretbar .
Ich hab ja gesehen wie sie den Jungen verprügelt haben, zu 6. !!!
Ich habe schon brutalere Sachen gesehen, das ist nicht damit vergleichbar, ist mir schon klar ... )
Wenn da jemand angespuckt wird ... oder mit heißem Wasser übergossen wird, dann ist das nicht OK .
Aber du hast vollkommen recht "Meine Meinung: statt "Erziehungstourismus" in die Südsee täte manchem vom Staat verhätschelten kleinkriminellen Jugendlichen solche Erfahrung gut! " manche habens nicht anders verdient !
Da ist es doch im Knast besser . :wink:
Gast
 

Beitragvon mfr » So 19.02.06 21:51

Die Bootcamps sind aber freiwillig. Die Leute haben die Wahl - entweder gehen sie (für eine wesentlich längere Zeit) in den Knast oder für 3 Monate ins Camp und gelten danach als rehabilitiert.
Und wenn man sieht was diese Leute teilweise auf dem Kerbholz haben, hält sich mein Mitleid für sie in Grenzen...
Wenn es ihnen zu hart erscheint, können sie das Camp auch jederzeit abbrechen und zurück in den Knast gehen. ;)
mfr
 
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Beitragvon Gast » So 19.02.06 22:02

Das ist mir neu .... .
Aber warum wird dann überlegt, sie wieder abzuschaffen ?
Gast
 

Beitragvon ossenbruegger » So 19.02.06 23:00

vatican-coin hat geschrieben:Da ist es doch im Knast besser . :wink:



Eben das ist eines der Probleme mit den hiesigen Knast-Hotels: wenn ich so in unsere Akten schaue, dann gibt es aus dem weiten Osten hereingeschneite Leute - meist Jugendliche - mit einer sehr niedrigen Hemmschwelle hinsichtlich Gewalt, die Gefängnisstrafen hierzulande lächelnd absitzen, im Knast noch ihr "Wissen" ergänzen und anschließend weitermachen, wo sie vorher aufgehören mußten.
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Beitragvon Canadian Coins » So 19.02.06 23:56

ossenbruegger hat geschrieben:Meine Meinung: statt "Erziehungstourismus" in die Südsee täte manchem vom Staat verhätschelten kleinkriminellen Jugendlichen solche Erfahrung gut!


Absolute Zustimmung !
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Beitragvon sir0815(-; » Mo 20.02.06 00:37

Man überlegt sie wieder ab zu schaffen, weil zu viele der Straftäter rückfällig werden...
Neben der harten Erziehung, die dort nachgeholt wird, fehlt es den Camps aber an Mitarbeitern, die die Insassen auf ein späteres straffreies Leben vorbereiten. Die Straftäter kriegen meißt einfachste Sachen, wie eine Bewerbung schreiben, nicht zu stande.
Einfacher ist der falsche Freund von neben an, der einem sofort eine Stelle als Fahrer für den nächsten Raub anbietet.
Die Rückfallquote bei Häftlingen, die die volle Zeit abgesessen haben ist deutlich geringer. Woran das liegt ist umstritten.
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Beitragvon Gast » Mo 20.02.06 13:21

ossenbruegger, ich finde solche Straftäter gehören abgeschoben, zurück in ihre Heimat !
Bei uns hatten mal Rumänen eingebrochen und einige Wertsachen mitgenommen - vor 10 Jahren oder so - man hat sie nach Rumänien abgeschoben . Dort wurden sie aber nicht rechtlich belangt und bekamen keine Strafen .
Sie haben einige Brüche durchgezogen, wieso interessiert das niemanden ?
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Beitragvon tournois » Mo 20.02.06 15:02

Ich komme mir vor wie beim Arzt............ (nix persönliches Ossenbruegger! :mrgreen: )
Hier werden die Symptome behandelt, aber nicht die Ursache!
Wertevermittlung fängt schon in der Familie an!!
Versäumtes nachholen zu wollen, egal durch welche Maßnahme ist immer ein undankbares und zumeist ein sinnloses Unterfangen.
Ich bin durchaus nicht für Schläge in der Erziehung! Eine Strafe die unmittelbar im Zusammenhang mit dem "Vergehen" steht, ist sicherlich sinnvoller als ohne Begründung die Kinder zu schlagen. Sie werden lediglich Prügel als Normalität erachten und dieses in ihrem späteren Leben auch weitergeben!
Meine Erfahrung hat gezeigt das unser Sohn auf Sanktionen, denen eine einleuchtende Erklärung und ein aussöhnendes Gespräch folgten, mit Verständnis und Einsicht reagiert hat. Kinder brauchen Grenzen und testen diese auch immer wieder aus. Wenn man Ihnen keine Grenzen aufzeigt und ihnen auch nicht mit gutem Beispiel voran geht, dann sollte es nicht verwunderlich sein, wenn sie später keine Werte mehr haben.
Mir scheint oftmals das es Eltern zu müßig ist sich mit Ihren Sprößlingen zu beschäftigen. Viele Eltern sind froh wenn sie ihre Kinder in Institutionen wie Kindergarten, Schule/Hort abgeben können und jeglicher Verantwortung, so denken sie, entbunden sind.
Wie können Eltern von Erzieherinnen/Erziehern und/oder Lehrerinnen/Lehrern erwarten das sie die Aufgabe der Eltern übernehmen??
Wie oben schon erwähnt, meine Meinung ist das Wertevermittlung in der Familie anfängt und diese Verantwortung, die man nicht nur gegenüber seinen Kindern hat, sondern auch gegenüber unserer Gesellschaft, ist nicht übertragbar!!
Wenn wir nicht in der Familie anfangen, wie soll sich dann die Gesellschaft an sich ändern??
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Beitragvon Gast » Mo 20.02.06 22:32

tournois, genau dasselbe wie du da sagst, höre ich täglich .
Du würdest dich wundern, was es da für Leute gibt .
Kinder mit 5 jahren noch in den Windeln und aufs Töpchen - HALLOO ?
Andere sprechen mit 3 - 4 Jahren fast gar ncihts .... .
Zuletzt geändert von Gast am Fr 24.02.06 15:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon tournois » Mo 20.02.06 22:42

vatican-coin hat geschrieben:Meine Mutter ist Indergartenleiterin, und, ich weiß jetzt den Fachbegriff nicht, kontrolliert andere Kindergarteneinrichtung auf Arbeitsweise usw. ... - da fällt mir der Begriff wieder ein - Multiplikatoren, so nennen sich solche Leute !
tournois, genau dasselbe wie du, sagt sie da täglich .
Du würdest dich wundern, was es da für Leute gibt .
Kinder mit 5 jahren noch in den Windeln und aufs Töpchen - HALLOO ?
Andere sprechen mit 3 - 4 Jahren fast gar ncihts .... .

Hab schon mal vom Englischen Garten gehört.........
Wo ist denn der "Indergarten"???? :mrgreen:

Spaß beiseite........ ich kenne die Problematik ebenfalls. Meine Frau ist stellvertretende Leiterin einer Kindertagesstätte in einem sozialen Brennpunkt einer, von uns nur 15 Kilometer entfernten Großstadt. Ich sitze im Elternausschuß der Einrichtung unseres Sohnes und bin Mitglied des Kreiselternausschusses............
Da bekommt man reichlich über mangelnde "soziale Kompetenz", wie es im Neudeutschen heißt, mit!
Zuletzt geändert von tournois am Mo 20.02.06 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Gast » Mo 20.02.06 22:47

Hab schon mal vom Englischen Garten gehört.........
Wo ist denn der "Indergarten"????

Spaß beiseite........ ich kenne die Problematik ebenfalls. Meine Frau ist stellvertretende Leiterin einer Kindertagesstätte. Ich sitze im Elternausschuß und im Kreiselternausschuß............


Kennst du nicht die Indergärten, irgendwann werden wir sie wohl so nennen müssen !
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Beitragvon tournois » Mo 20.02.06 22:59

vatican-coin hat geschrieben:Kennst du nicht die Indergärten, irgendwann werden wir sie wohl so nennen müssen !


Ach die...... wo man nur türkischen Honig und russisch Brot zu essen bekommt..... :wink:

Mal im Ernst! Der Ausländeranteil in der Einrichtung meiner Frau beträgt 80% !!

Ich finde es ja immer sehr interessant wenn darüber gesprochen wird Sprachen im Vorschulbereich zu fördern. Gemeint ist dann meistens "Englisch für Kindergartenkinder"!
Ich verstehe nicht warum man nicht erst einmal den Kindern unserer zugewanderten Mitbürgern Deutsch beibringt?!
Auch verstehe ich nicht das die Eltern es oftmals überhaupt nicht für nötig halten sich die Sprache anzueignen. Schaden Sie doch durch dieses Verhalten nicht nur sich selbst, sondern in erster Linie Ihren Kindern.
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Beitragvon Gast » Mo 20.02.06 23:15

Aber auch Deutsche Elern meinen, es würde schon werden mit dem Sprechvermögen ihrer Kinder . Doch da liegen sie völlig falsch . Wenn man Kinder hat, so muss man alles erläutern und so umfangreich mit Worten wie nur irgend möglich .
Stattdessen erzählen die Kinder, wenn man sie fragt, was sie am Wochenende gemacht hätten, dass sie sich die Teletabies angeschaut haben . Die Eltern fahren indes weg und vergnügen sich .
Die Teletabies ( schreibt man das so - naja ich sehs nie, deshalb weiß ich nicht wie mans schreibt ) gehören meiner Meinung nach verboten !
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