Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

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Moderator: Locnar

Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon stampsdealer » Sa 31.12.16 21:20

Ich bin die Umsatzlisten zum Nachlasskonto meiner Mutter durchgegangen. Da habe ich eine nicht veranlaßte Überweisung über 198 Euro gefunden. Ich habe mir in Bad Krozingen vom Bankdirektor den Beleg vorlegen lassen. Die Unterschrift paßt weder zu mir noch zu meinem verstorben Vater noch zu meiner verstorbenen Mutter.

Jürgen Schmidt
Postfach 400 106
12631 Berlin
Tel. .......... Email ........



EINSCHREIBEN-RÜCKSCHEIN
Deutsches Rotes Kreuz e.V.
DRK-Generalsekretariat
Carstennstraße 58
12205 Berlin 31.12.2016




Rückholung einer nicht veranlaßten Spende über EUR 198,00 Buchungsdatum 6. Dez. 2016
IBAN: DE63370205000005023307 BIC: BFSWDE33XXX
ausgehend von Konto I.........., .............. IBAN DE.................................



Sehr geehrte Damen und Herren,

via Google konnte ich ermitteln, wem das Konto für die nicht veranlaßte Spende gehört, also um welches DRK-Konto es sich eigentlich handelt.

Von der" x-Bank" habe ich heute am 31.12.2016 ein Schreiben in der Post gehabt mit dem Text "Rückruf wurde abgelehnt."

Zwischenzeitlich waren die EUR 198,00 dem oben bezeichneten Nachlasskonto wieder gutgeschrieben worden.

Da weder ich noch mein am .......2016 verstorbener Vater ......... noch meine am ......... 2016 verstorbene Mutter diese Zahlung veranlaßt haben (ich habe mir den Überweisungsbeleg am 29.12.2016 von Herrn Bankdirektor ......... am 29.12.2016 in Bad Krozingen vorlegen lassen), habe ich bereits beim Polizeiposten Bad Krozingen Strafanzeige gegen unbekannt erstattet sowie gegenüber der Bank eine eidesstattliche Versicherung abgegeben.

Wollen Sie mit der Ablehnung des Rückrufes also billigend die Abräumung von Konten Toter in Kauf nehmen? Ist es Ihnen herzlich egal mit welchen Spendenaquisiteuren Sie zusammenarbeiten, oder wollen Sie zur Aufklärung etwas beitragen?

Ich behalte mir sämtliche rechtlichen Schritte gegen Sie vor, auch Internet/Facebook, Pressemitteilungen und Fernsehbeiträge.

- 2 -
- 2 -

Für eine Geldrückgabe und eine zwingend erforderliche Stellungnahme setze ich Ihnen, wenn Sie Weiterungen wie Anwalts- und Gerichtskosten vermeiden möchten, als Termin den
15. Januar 2017.

Im übrigen werde ich meine eigene Fördermitgliedschaft beim Berliner DRK umgehendst kündigen. Sie hätten möglicherweise noch mehrere Jahrzehnte von mir Geld erhalten können.

Das DRK ist ein Millardenkonzern, der unter karitativer Flagge segelt, dessen Historie im Dritten Reich mal wieder in Artikeln thematisiert werden sollte, der Blutspendern kein Geld gibt, aber bei Seekranken auf Helgoland die Hand aufhält, wenn Tabletten ausgegeben werden.

Auch ist der Bank und mir wegen dieser Angelegenheit einiger Aufwand (bei mir vier Einschreibbriefe) und einiger Ärger entstanden.

Mir hat man damit eigenlich die Weihnachtstage und Neujahr gründlich vermiest. Ich habe dieses Jahr schon genug erlebt, beide meine Eltern verloren und nun der Ärger mit einer nicht veranlassten Zahlung und als Krönung/Oberfrechheit die Ablehnung des Rückrufes.

Wer sind Ihre Aquisiteure und Provisionsempfänger? Wollen Sie der Sache nachgehen, oder wollen Sie alles unter den Teppich kehren?

In Erwartung das Sie sich an den gestellten Termin halten, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Jürgen Schmidt
Zuletzt geändert von stampsdealer am Sa 31.12.16 21:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon stampsdealer » Sa 31.12.16 21:28

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Jürgen Schmidt ‏@stampsdealer now

Spendenaquise, Abräumung des Kontos meiner verstorbenen Mutter

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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon Privateer » So 01.01.17 01:54

Krass... mehr fällt einem dazu nicht ein. Ich habe in der Vergangenheit schon so einiges mit diesem Verein erlebt bzw. mitbekommen, aber das ist wirklich eine skrupellose Masche.
Gruß Privateer
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon stampsdealer » So 01.01.17 06:34

Ich werde das etwaige Anrwortschreiben dann scannen und hier im Forum hochladen. Jetzt verfasse ich gleich das Kündigungsschreiben zu meiner eigenen Fördermitgliedschaft.

Diesen Text veröffentliche ich anschließend im Forum.

Gruß

Jürgen
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon stampsdealer » So 01.01.17 07:18

Jürgen Schmidt
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12631 Berlin
Tel. nicht angegeben/möchte meine Ruhe haben




EINWURFEINSSCHREIBEN
DRK KV Berlin Ost e. V.
Sella-Hasse-Str. 19-21
12687 Berlin 02.01.2017




fristlose Kündigung meiner Fördermitgliedschaft Nr. ...................




Sehr geehrte Damen und Herren,

ich kündige die Spendenmithliedschaft hiermit fristlos, schere mich einen Dreck um eine erwaige Kündigungsfrist.

Nebst einer einstigen unschönen Aquise an der Wohnungstür, mit der Sie mich einst zu einer Fördermitgliedschaft überredet hatten, kamen später stets nervige Spendenbettelanrufe aufgrund angeblicher Sonderausgaben/Sonderkosten.

Auch gab es gleich zu Anfang einen Vertrauensbruch. Mit dem Aquisiteur war schriftlich die monatliche Belastung meines Kontos vereinbart worden. Da aber der Jahresbeitrag dann in einer Gesamtsumme belastet wurde, gab ich die erste Lastschrift zurück.

Jetzt hat es zu Gunsten des DRK-Hauptspendenkontos einen fremden Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter gegeben (Buchungsdatum 6. Dez. 2016).

Nach einer Anzeige beim Polieiposten Bad Krozingen usw. war dem Nachlasskonto zwischenzeitlich der Betrag wieder gutgeschrieben worden. Jetzt hat aber das DRK dem Rückruf widersprochen, wie ich einem Bankschreiben, welches mir am 31. Dezember 2016 zugegangen ist, entnehmen kann. Also fehlt das Geld für eine Spende, die ich gar nicht veranlasst habe, jetzt wieder auf dem Nachlasskonto.

Da Bank und Polizei in alle Richtungen denken müssen, es also auch um meine Redlichleit und meine Reputation geht....... Mir ist einiges Leid zugefügt worden. Der Umgang mit Angehörigen von Toten wirkt auf mich überaus befremdlich.

Ihnen ist es ab jetzt ausdrücklich untersagt das SEPA-Lastschriftmandat für mein Commerzbank-Konto zu nutzen. Ab Monat Februar 2017 gebe ich jede etwaige Lastschrift zurück. Die etwaigen Kosten für eine Rückbuchung sind dann nur Ihr Problem.

Ich sehe das DRK als eine Einheit, auch wenn Sie die Unregelmäßigkeiten beim Nachlasskonto meiner Mutter nicht selbst zu verantworten haben.

Sollte das DRK den Zugriff auf das Nachlasskonto nicht zu verantworten haben, so sollte man sich aber doch Gedanken machen mit welchen Gestalten/Aquisiteuren man eigentlich zusammenarbeitet.

Ich werde die Unterlagen durchforsten, ermitteln wofür meine Mutter in der Vergangenheit gespendet hat, woher also das Wissen über die Kontodaten möglicherweise stammen könnte.

Mir ist es herzlich egal, ob Sie die Fristligkeit meiner Kündigung akzeptieren, oder auch nicht. Sie bekommen ab jetzt kein Geld mehr, bestenfalls gebührenpflichtige Rückbelastungen.



Mit freundlichen Grüßen


Jürgen Schmidt
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon stampsdealer » Mi 04.01.17 16:19

Eben bekam ich einen Anruf vom DRK, dass das Naschlasskonto nicht erneut belastet sei. Sollte das passieren, möge ich mich nochmals melden.

Da mir das Bankschreiben "Rückruf wurde abgelehnt" vorliegt, warte ich ich ab ob das Nachlasskonto nicht doch noch nochmals belastet wird.

Was mir am Telefon banktechnisch erläutert worden ist, habe ich nicht unbedingt komplett verstanden.

Das DRK wird mir unter Bezugnahme auf dieses Telefonat, weil ich so streng gewesen sei, eine schriftliche Antwort ebenfalls per Einschreiben-Rückschein zukommen lassen.
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon stampsdealer » Fr 06.01.17 14:03

Heute traf ein Antwortschreiben vom DRK ein.

Hinsichtlich der Aufklärung, wie es zu dieser Überweisung kam, meine Mutter ist im Sommer 2016 verstorben, ist in dem Schreiben kein Gedanke verschwendet worden.

Vielmehr wird der Spendenbereitschaft meiner Mutter gedankt. Ich fühle mich verhöhnt.
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon stampsdealer » Sa 07.01.17 14:02

Jürgen Schmidt
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Tel. .......... Email .............................




EINWURFEINSCHREIBEN
DRK Generalsekretariat
z. Hd. Frau Elisabeth Berg -Spendenservive-
Carstennstr. 58
12205 Berlin




Schmidt-Bruns, "Spender"nummer: ........, Ihr Antwortschreiben vom 04.01.2017
Auskunftsbegehren/Auskunftsverlangen für Polizei Bad Krozingen und für mich




Sehr geehrte Frau Berg, sehr geehrte Damen und Herren,


durch Ihr Antwortschreiben vom 4. d. M. fühle ich mich bestenfalls verhöhnt, Ihr überschwenglicher Spendendank hinsichtlich meiner Mutter, obwohl Sie ganz genau wissen das meine im Sommer verstorbene Mutter im Dezember keine Spende veranlassen konnte. Mein Vater hat im Dezember auch nicht mehr gelebt und hätte schwerst sehbehindert auch keinen Überweisungsträger mehr selbst ausfüllen können. Auch hätten weder meine Eltern noch ich mit Sicherheit nicht solch einen krummen Betrag wie 198 Euro gewählt.

Ich fordere Sie hiermit unmißverständlich und überdeutlich dazu auf dem Polizeiposten Bad Krozingen, Staufener Str. 1a, 79189 Bad Krozingen (Aktenzeichen habe ich noch nicht) und mir persönlich als Sohn schriftlich und vor allem auch fristgerecht mitzuteilen:

1) Hat meine Mutter vor dieser nicht veranlassten Spende in der Vergangenheit an das DRK gespendet? Es wird gegebenenfalls eine lückenlose, vollständige Aufstellung erwartet.

2) Wenn Sie die polizeilichen Ermittlungen nicht behindern, nichts vertuschen wollen: Wer waren gegebenenfalls die Aquisiteure?

3) Wer hat gegegebenenfalls Spendensammlerprovisionen empfangen?

4) Ermittlungsansätze müssen in alle Richtungen gehen, auch ob es beim Sterbeort Pflegeheim schon "Spendenaquisitionen" (Bankverbindungsdaten bekommt man dann mutmaßlich über die Heimakten) gegeben haben könnte. Man muss jetzt in alle Richtungen denken.

- 2 -
- 2 -

Ich selbst behalte mir nebst anwaltlich zu vertretender Privatklage, falls das Ermittlungsverfahren eingestellt werden sollte, Fernsehbeiträgen, Pressemitteilungen, Internet und Facebook, usw., jegliche Schritte ganz ausdrücklich vor.

Sie sollen verdammt noch mal zur Aufklärung beitragen und mich nicht veralbern, verhöhnen? Geht´s noch?

Ich setze Ihnen als Frist hinsichtlich der schriftlichen Antworten an die Polizei und an mich als Frist den 25. Januar 2017.



Dieses Schreiben erhalten auch der Bankdirektor und Polizei.




In Erwartung einer fristgerechten, verdammt noch mal substantiellen/verwertbaren Antwort verbleibe ich



mit freundlichen Grüßen



Jürgen Schmidt Berlin, den 07.01.2017



PS.: Meine eigene Fördermitgliedschaft in Berlin habe ich mittlerweile gekündigt. Sie hätten möglicherweise Jahrzehnte noch von mir Geld haben können, aber ganz bestimmt nicht unter diesen Umständen.
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon indiacoins » Sa 07.01.17 14:03

Gab es eventuell einen unbegrenzten Dauerauftrag?
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon stampsdealer » Sa 07.01.17 14:20

Das Geld am 6. Dezember (Buchungsdatum) wurde nicht per Dauerauftrag geholt. Also war keine sofortige Rückholung wie bei einer Lastschrift möglich. Also habe ich einerseits eine Anzeige an die Polizei geschickt, andererseits der Bank eine eidesstattliche Versicherung zukommen lassen.

Das Überweisungsformular, eine Kopie hat mir der Bankdirektor gezeigt, ist komplett mit der Hand ausgeschrieben, kein DRK-Überweisungsvordruck.

Die Unterschrift paßt weder zu mir noch meinen Eltern.

Eine Bank ist dazu verplichtet Unterschriften ab Überweisungsbeträgen von 1000 Euro zu überprüfen. Der Betrag war aber "nur" 198,00 Euro.
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon B555andi » Di 28.03.17 09:00

Das Ganze klingt wirklich danach, als ob ein Aquisiteur ein Überweisungsformular gefälscht hat, um vielleicht auf irgendwelche "Soll-Einwerbe-Zahlen" zu kommen.

Ich wurde mal als Schüler gebeten, mit meiner Unterschrift zu bestätigen, dass ich für ein Abonnement angesprochen wurde, weil der Werber angeblich auch für Ansprachen (und nicht nur Abschlüsse) Geld bekäme. Daraus wurde dann ein Abonnement gebastelt (ich war allerdings zu dem Zeitpunkt noch nicht geschäftsfähig, weshalb letztendlich also kein Abo zustande kam). Meiner Mutter wurden "Auswahlzeitschriften" übergeben, die nach Durchsicht in ein paar Wochen (nach Ablauf der Widerrufsfrist) wieder abgeholt werden sollten. Den Empfang sollte sie quittieren. Richtig - es waren Abonnements, die sie unterschrieben hatte (und die ich gerade noch rechtzeitig widerrufen konnte). Bekannt sind auch mitgeschnittene Telefongespräche, bei denen einzelne Wörter kopiert und in einen neuen Kontext gesetzt wurden.

Ich will damit sagen, dass es in diesem "Werbermilleu" genügend kriminelle Energie, auch zur Fälschung eines Überweisungsformulars, gibt. Das DRK müsste schließlich wissen, welcher Werber da mit ihm abgerechnet hat?

Dass sich Institutionen wie das DRK offensichtlich solcher Aquisitions"firmen" bedienen, ist traurig genug. Viele Bürger verbinden mit dem Namen DRK nicht unbedingt solche unlauteren Methoden.
Viele Grüße
Andreas
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Re: Zugriff auf das Nachlasskonto meiner Mutter "Spende"

Beitragvon stampsdealer » Do 06.04.17 19:55

Dank für diese Infos.

Das DRK hat übrigens lediglich das Geld zurückerstattet.

Auf meine Fragen hinsichtlich der Aquise zu antworten, wurde bis zum heutigen Tag seitens des DRK nicht für nötig befunden.

Beste Grüße

Jürgen
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