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Sexismus

Verfasst: Mi 24.01.18 20:20
von Peter43
Nun haben sie es doch gemacht!

Trotz internationaler Kritik will die Alice Salomon Hochschule in Berlin ein angeblich sexistisches Gedicht an ihrer Fassade übermalen lassen. Das Gedicht stammt von dem Schweizer Lyriker Eugen Gomringer (93) und lautet:

Alleen
und Blumen
und Frauen
und ein Bewunderer


Der Deutsche Kulturrat reagiert "erschüttert", das Deutsche PEN-Zentrum und der Kulturrat warnen vor Zensur, Grominger behält sich rechtliche Schritte vor.

Der Grund: Eine Feministin hatte beanstandet, daß hier die Frauen zu Objekten männlicher Bewunderung degradiert würden.

Wie lange wollen wir diesen Unsinn noch mitmachen?

Jochen

Re: Sexismus

Verfasst: Mi 24.01.18 21:20
von stampsdealer
Streit um sexistisches Gedicht Übermalen ist für Berlins Kulturministerin Barbarei

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/un ... 89658.html

Re: Sexismus

Verfasst: Do 25.01.18 01:20
von KarlAntonMartini
Diese Fachhochschule ist sehr klein und bildet überwiegend Kindergärtnerinnen aus. Also tiefer hängen. Die Frage, welches Gedicht die an ihre Fassade pinseln, ist doch nicht weltbewegend. Daß Frau Grütters die Gelegenheit nutzt, sich mal wieder ins Gespräch zu bringen, ist nicht erstaunlich. Wer ihr Wirken im Zusammenhang mit dem Kulturgutschutzgesetz verfolgt hat, weiß warum. Grüße, KarlAntonMartini

Re: Sexismus

Verfasst: Do 25.01.18 21:09
von Peter43
@Karl Anton Martini

Daß es sich dabei um Kindergärtnerinnen handelt ist um so schlimmer. Werden doch diese indoktrinierten Studenten danach auf unsere Kinder losgelassen. Wir erinnern uns daran, daß die sog. Worms-Prozesse um phantasierte Kinderschändungen von indoktrinierten Kindergärtnerinnen ausgingen. Und die unsägliche sog. Rechtschreibreform wurde ebenfalls von einer Kindergärtnerin initiiert!

Ein herrlicher Kommentar zu dieser Aktion bei SPON:

artur_1 31.10.2017
28.
der Schlüssel zu diesem umstrittenen Vergewaltigungstext von extremster Brutalität und Menschenverachtung scheint mir doch das Substantiv "avenidas" zu sein. Das hat nämlich im Spanischen eine Reihe von Bedeutungen. Ansonsten müsste man ja auch das Volkslied "Sag mir wo die Blumen sind" von feministischer Seite als geheime Lustmordgedanken eines Vergewaltigers interpretieren und anprangern. "Avenida" heißt im Wörterbuch der spanischen Akademie erst in dritter (!) Bedeutung "baumbestandene (Pracht)straße." Die häufigste Bedeutung ist "Hochwasser". Wenn wir diese Bedeutung gemeinsam mit der auf Anhieb bei den meisten Lesern evozierten friedlichen Sonntagsspazierei im Schatten der geblümten Bäume - sicherlich mit vollverschleierten Damen fortgeschrittenen Alters in der Vor-Stellung des (durchweg männlichen) Lesers - mit hineinlesen, wird eine Aggressionsfantasie daraus: alles ertrinkt in den feuchten Träumen des Rezipienten, oder wenigstens die Frauen - Blumen und Bäume können ein Hochwasser schonmal aushalten. Oder der männliche Leser fantasiert vielleicht sogar gewaltige Ejakulationen! Außerdem kann "avenida" auch "Zusammenfluss" (wovon auch immer!) heißen - was natürlich auch als auf Körpersäfte bezogen verstanden werden kann. Mithin, angesichts dieser geheimen erotischen Botschaften kann der männliche Leser auf dem Gelände der berühmten Schule für Soziale Arbeit seine aufkommende Erektion sowieso kaum verbergen und man fragt sich, wie die wenigen verbliebenen männlichen Dozenten das bislang beim Dozieren vermocht haben. Andererseits mögen auch lesbische Mitarbeiterinnen bei so viel Flüssigkeit kaum steuerbare Vergewaltigungsfantasien bekommen haben. Außerdem ist das letzte Wort im Gedicht: "ad-mirador" nur ein getarnter Eu-phemismus (cf. eu-genischer Vorname des "Autors") für "Spanner", denn "mirar" heißt bekanntlich "hinschauen" oder auch "glotzen." Der glotzende Spanner gibt sich dort in der baumbestanden (Übersetzung: höchst phallischen) Allee seiner Geilheit hin ob der sintflutartigen Überflutung mit Körperflüssigkeiten und es ist kaum verständlich, warum eine solche Schamlosigkeit in dieser Hochschule jahrelang geduldet wurde (und zuvor jahrzehntelang gedruckt werden durfte). Man kann den aufmerk-Samen (!) Studentinnen nur dankbar sein, dass sie genau hinschauen und dieses sadistische Spektakel männlicher Potenzprotzerei und verbaler Belästigung der Frauenwelt endlich enttarnt haben, obwohl der perfide Vergewaltigungs-Dichter es zudem in einer Fremdsprache abgefasst und auf die Wand geschmiert hat wie ein obszönes Gekritzel auf eine Toilettenwand. Ein Hoch auf die polyglotte (welch anzügliches Wort! Glottis heißt Spalte!) feministische Jugend unseres Landes, die eifrig nach Bedrohungen sucht, auch wenn dort gar keine sind, statt sich mit den eklatanten Verletzungen der Menschenrechte in aller Welt zu befassen - wehret den Anfängen!

Jochen

Re: Sexismus

Verfasst: Fr 26.01.18 00:50
von KarlAntonMartini
:-)

Re: Sexismus

Verfasst: Fr 26.01.18 22:24
von Mynter
Vermutlich wird beim Uebermalen an der Farbe gespart werden, dann scheints durch.

Re: Sexismus

Verfasst: Mi 31.01.18 22:05
von Locnar
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