Wie Knicke in Geldscheinen glätten? Und vieles mehr...

Moderator: Locnar

Wie Knicke in Geldscheinen glätten? Und vieles mehr...

Beitragvon Asterisk » Mi 14.02.18 16:21

Hallo!

Direkt vorweg:
Ich habe nicht die geringste Ahnung von Numismatik. Ich weiß auch nicht, ob ich wirklich das richtige Unterforum gewählt habe, aber das Thema "Nichtswisser sucht Hilfe bei allem" habe ich nicht gefunden. Aber ich hoffe auf euren Langmut und bitte euch um eure fachmännische Beratung.
Ich habe eigentlich so viele Fragen, ich weiß gar nicht so recht, wo ich beginnen soll...

Ich fange mal mit der Vorgeschichte an:
Im Nachlass meines Opas habe ich eine Münzsammelmappe gefunden.Ich schätze, er hatte davon soviel Ahnung wie ich und es war ein - optimistisch ausgedrückt - halbherziger Versuch. Auf einigen Seiten mit Einsteckfächern befinden sich DM-Münzen die bis in die 70er Jahre reichen, aber auch ein paar Fremdwährungen.
In der Mappe befand sich eine zugeklebte Pappschachtel mit einer großen, bunten Mischung Münzen, die bis in die 1920er Jahre zurück reichen und ein ganzer Stapel Geldscheine, etwa aus der Zeit um 1038 bis 1942, primär Frankreich (1000, 100 und 50 Franc Scheine) und einige aus Belgien und den Niederlanden, insgesamt deutlich über hundert Stück.

Der Zustand ist meiner laienhaften Beurteilung nach meist gebraucht bis stark gebraucht (eingerissen und keine sauberen Kanten mehr), aber es gibt auch Scheine, die fast bankfrisch aussehen - wenn die Knicke nicht wären, die wahrscheinlich auf die Aufbewahrungsmethode zurückzuführen sind. Diese Knicke sind platt gelegen.

Ich habe nicht nicht vor, das Sammeln anzufangen, sondern meine entsetzlich klamme Kasse aufzubessern.
Ich vermute, für einen Verkauf ist es von Vorteil, wenn die Scheine glatt sind und man sehen kann, ob etwas fehlt oder nicht.
Nur wie mache ich das? Bügeln? Oder sollte ich diese Arbeit dem Käufer überlassen, der die Scheine fachmännisch aufbereiten kann?
Und wie verkaufe ich die Scheine am besten? Ich habe auf Ebay geschaut, da wird zwar viel angeboten, die Nachfrage scheint aber eher gering zu sein. Oder ist es besser, sie einem Händler zu verkaufen? Oder gibt es noch andere Wege?
Wie gesagt, da ich keinerlei Ahnung habe, kann ich weder den Erhaltungszustand noch den Wert der Scheine einschätzen.

Das sind die ersten Fragen von vielen. Für euren Rat wäre ich wirklich sehr dankbar.
Asterisk
 
Registriert: Mi 14.02.18 12:15

Re: Wie Knicke in Geldscheinen glätten? Und vieles mehr...

Beitragvon jause » Mi 14.02.18 18:29

Servus,

so interessant dein Gedanke ist die Scheine, wie formuliere ich das diplomatisch.... "aufzuhübschen".....

Bei näherer Betrachtung gibt es dafür nur eine einzige ultimative unumstößliche Antwort....
LASS ES!

Ja ein gebrauchter Schein ist ein gebrauchter Schein ist ein gebrauchter Schein!

Wenn du jedoch damit beginnst den Schein zu bügeln oder anderweitig zu plätten nimmst du zwar augenscheinlich denm Papier den Knick - ABER man wird den "ehemaligen" Knick im Gegenlicht immer sehen.

Geldscheine "aufarbeiten" - wir sprechen hier von einer fachmännischen sprich professionellen Restauration - macht nur Sinn wenn es um wertvolle Scheine geht bzw. du einen gewissen sentimentalen Gedanken hegst.
Ein Papierrestaurator wird andererseits max. den bestand sichern sollte aber keine Werterhöhenden Maßnahemn treffen.

Mach doch einfach mal ein paar Bilder und zeig uns was genau du gefunden hast - dann sind evtl. Gute Ratschläge möglich.
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jause
 
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Re: Wie Knicke in Geldscheinen glätten? Und vieles mehr...

Beitragvon Asterisk » Mi 14.02.18 20:43

Hallo jause,

vielen Dank für deine Antwort!
Bilder davon zeige ich gerne. Hier mal ein paar Fotos, damit ein Überblick möglich ist. Ich hoffe, die Bilder mit dem Handy sind gut genug. Falls mehr und genauere Bilder nötig sind, werde ich mein Bestes versuchen. :)

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild
Asterisk
 
Registriert: Mi 14.02.18 12:15

Re: Wie Knicke in Geldscheinen glätten? Und vieles mehr...

Beitragvon jause » Mi 14.02.18 21:11

Servus,

ich hab dir mal eine PN geschickt.....
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jause
 
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