Georgstaler / Georgsmedaillen

Diskussionen rund um Medaillen, Medailleure, Jetons, Rechenpfennige

Moderator: Lutz12

Beitragvon philipp » Mi 11.04.07 08:58

also hier is meine medaille:
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Beitragvon Lutz12 » Mi 11.04.07 09:16

saubere Arbeit in guter Erhaltung. Die Öse scheint vom Fachmann angebracht wurden zu sein. Wie ist der Durchmesser und aus welchem Material ist das Teil. Den Bildern nach ist alles möglich zwischen Silber und Messing.
Gruß Lutz12
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Beitragvon philipp » Mi 11.04.07 10:38

der durchmesser beträgt genau 3,5 cm
ich kann es nicht gut einschätzen aber ich glaube bei dieser münze handelt es sich um messing..!!
auch wenn die bilder hier unten nicht gut geworden sind..man erkennt gut die öse..^^
kannst du ungefähr einschätzen um welches jahr es sich handelt und welchen wert die medaille haben könnte
gruß philipp
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PICT0509.JPG
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Beitragvon Lutz12 » Mi 11.04.07 11:18

Die Fotos zeigen nicht das selbe Stück. Dein Stück schätze ich auf spätes 19. bis Mitte 20. Jh. ein. Es handelt sich wohl um einen Massentyp aus Messing versilbert, bei dem die Versilberung abgerieben ist.
Der Wert bei den St. Georgs-Medaillen ist mangels Nachfrage (bei vielen ähnlichen Typen) eher niedrig zu sehen, nur ältere Typen aus Silber erzielen ansprechende Preise.
In Wühlkisten kann man solche Stücke regelmäßig für 1 € oder weniger ergattern. Ein Sammler, der sich speziell mit den Georgs-Medaillen befasst, würde vielleicht auch bis zu 5,- Euro geben, wenn er speziell dieses Stück noch sucht.
Gruß Lutz12
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Beitragvon Zoppo » So 23.09.07 17:11

Habe auch einen erstanden, über dessen Herkunft ich mehr erfahren würde.
Material laut Verkäufer Gold. Durchmesser 3,5, cm Gewicht 13,1 g
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Beitragvon diwidat » Mo 24.09.07 01:00

Am Golde hängt -- zum Golde . . . usw

nach der Dichte Deiner Medaille zu urteilen, besteht sie aus Messing mit etwas Vergoldung.
Hoffentlich hast Du auch ein richtiges Schnäppchen gemacht - Das Gramm Gold für 2 Euro oder so. :?
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Beitragvon soggi » Mo 24.09.07 02:07

davon gibt es doch auch (Mehrfach-) Dukaten...allerdings wär das Gewicht für einen 4-fach Dukaten etwas zu gering (normalerweise wohl ca. 13,6g).

Gruß
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Beitragvon Zoppo » Mo 24.09.07 05:58

Eher zu 3,5 Euronen für's Gramm.
Während ich noch "recht günstig" zu dem Teil gekommen bin, kaufte ein Schweizer die Münze bei eBay CH für 131 Euro.
Der Verkäufer bietet derzeit wieder eine an, Merkwürdig - nur über ebay D, at und Ch abwechselnd
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Beitragvon *EPI* » Mo 24.09.07 10:53

Rückabwickeln + Anzeige, falls der Verkäufer wirklich etwas von goldener Medaille schrieb und nicht vergoldeter.
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Beitragvon soggi » Mo 24.09.07 14:18

Ich versteh immer noch nicht, warum Ihr euch da so sicher seid...es wurde keine Dicke angebeben udn selbst dann wäre es aufgrund des Reliefs immer nochs ehr schwierig die DIchte vom Rechner aus zu ermitteln.

Hier mal ein 4-fach Dukat mit gleich großem Durchmesser:
klick

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Beitragvon diwidat » Mo 24.09.07 19:09

Auf den Bildern ist der Rand in etwa zu sehen = geschätzt 2,0 Millimeter.
Durchmesser = 3,5 cm, Gewicht = 13,1 g (gewogen), Dicke = 2,0 mm (geschätzt)

somit: 13,1 g / 3,5² x pi x 0,2 / 4 = 13,1 / 1,92 = 7,0 g/cm³

Die theoretische Dichte entspricht damit ungefähr der Bronze mit 7,4 bis 8,9 g/cm³

Gold hat ~ 19,3 g/cm³, wiegt also rund das 2 1/2 fache.
Die Dicke der Medaille dürfte dann nur ca. 0,8 Millimeter betragen.
Es ist aber mehr, wie man sieht.
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Beitragvon soggi » Mo 24.09.07 20:00

Ja der Rand könnte relativ hoch sein...aber das ist etwas vage...mir fällt aber gerade auf daß ich so ein Teil schonmal oder mehrfach ebay gesehen hab in vll etwas anderer Ausführung...aber wenn man es sich genau anschaut stellt man eine hohe Regelmäßigkeit fest...solche Nachahmungsabschläge gibts von vielen (Mehrfach-) Dukaten...teils noch vie billiger und symmetrischer gemacht...sowas würde niemand in Gold prägen! Du hast mich überzeugt, diwidat ;)

Gruß
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Beitragvon Lutz12 » Mo 24.09.07 20:57

Ein wenig verwirrt bin ich schon, gibt es irgendeinen Nachweis, dass die Georgsmünzen/Medaillen als Dukatenabschläge existieren??? Ich habe in meiner Sammlung ca. 25 Georgsmedaillen (alle Zeiten bis zur Neuzeit), auch in Auktionskatalogen werden bessere Ausgaben regelmäßig versteigert, aber in Gold habe ich sie noch nicht gesehen.
Das vorgestellte Stück sieht auch recht "neu" aus, bei einer modernen Edelmetallausgabe muß das Stück gekennzeichnet sein.
Aus meiner Sicht spricht alles für Messing oder eine vergoldte Medaille - was in beiden Fällen typisch wäre.
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Beitragvon soggi » Mo 24.09.07 21:09

Hallo Lutz12,

hier siehst Du ein paar davon: *klick*

Gruß
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Beitragvon Zoppo » Mo 24.09.07 21:19

Edit:
heute wurde der Taler unabhängig von einem Goldschmied, sowie von einem Münzhändler mittels Ölstein und Säure getestet und als Wertlos ohne geringsten Goldanteil eingestuft.
Den Verkäufer darauf hin angeschrieben, behauptet dieser, er hätte diesen in einem Schmuckgeschäft schätzen lassen und er sei aus 333er Gold.

Also hier nochmals die genauen Daten:
Durchmesser 3,35 cm
Dicke 2 mm
Gewicht 12,9 gr = 7,317 g/cm³

Der Kollege der das Teil für 131 Euronen bei eBay ersteigert hat, bezahlte übrigens nicht.
Angeblich wird der Taler nochmals im Schmuckgeschäft überprüft und ich erhalte ein Zertifikat


Ich liebe Google :roll:
Zuletzt geändert von Zoppo am Fr 28.09.07 13:23, insgesamt 3-mal geändert.
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