Kriterien bei Händlern

Alles was sonst nirgends in "Rund ums Sammeln" passt & Phantasieprägungen und Verfälschungen

Kriterien bei Händlern

Beitragvon Wankelsee » Mi 06.06.18 16:30

Hallo Zusammen,

Ich bin noch nicht so lange dabei, deswegen würde mich mal interessieren, worauf ihr bei Händlern achtet, wenn ihr Münzen kauft. Neben dem Preis finde ich z.B. wichtig, dass der Händler auch Fragen zur Geschichte der Münze beantworten kann.
Was ist euch wichtig und was muss man beim Kauf beachten?

Danke im Voraus!
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Re: Kriterien bei Händlern

Beitragvon KarlAntonMartini » Mi 06.06.18 21:50

Das hängt schon davon ab, was du sammelst. Ich sammle nun schon bald 45 Jahre das gleiche Gebiet. Da finde ich nur selten noch etwas Neues und Bezahlbares. Also ist mir jeder Händler recht, der etwas für mich hat und der dann keine Mondpreise verlangt. Wenn er nicht so viel weiß in meinem Spezialgebiet, schadet das ja nicht. (Gut, es gibt auch Deppen, die keine Ahnung haben und einfach gesalzene Preise dranschreiben.) Im Allgemeinen macht es beim Händler einen guten Eindruck, wenn man geduldig auftritt und zu erkennen gibt, daß man ehrlich an der Materie interessiert ist. Dann kommt es vor, daß der Händler plötzlich anruft und mitteilt, er habe gerade eine einschlägige Sammlung erwerben können und man könne zur Besichtigung schreiten. Und immer dran denken: Geschäfte müssen beide Seiten freuen. Grüße, KarlAntonMartini
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Re: Kriterien bei Händlern

Beitragvon Wankelsee » Fr 08.06.18 19:15

Hallo Karl,

Danke für die Antwort. Ich sammeln momentan hauptsächlich Mittelalter (RDR). Was hälst du denn allgemein von MA-Shops? Ist das eine gute Plattform zum ankaufen? Kann man dort allen Händler vertrauen?

Danke schonmal im Voraus und beste Grüße
Friedrich
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Re: Kriterien bei Händlern

Beitragvon KarlAntonMartini » Fr 08.06.18 22:26

MA ist ein schwieriges Gebiet, das viel Studienzeit kostet und das im Handel nur ein kleines Umsatzsegment bildet. D.h. es gibt vermutlich kaum Händler mit richtigem Spezialwissen, außer vielleicht in den großen Auktionshäusern. Aber das ist eine Chance für den Sammler. Ich habe neulich bei einem sympathischen und sehr renommierten Händler ein Stück aus dem englischen Spätmittelalter gekauft. Es stellte sich dann nach Stunden heraus, daß es falsch bestimmt war. Nicht zu meinem Nachteil: das richtig bestimmte Stück hätte wohl deutlich mehr gekostet. Natürlich kann das auch mal anders herum gehen. Die MA-Shops bündeln Händlerangebote, wobei die wohl auch nicht jeden nehmen. In einem Nachbarthread wurde gerade gesagt, daß man mindestens bei etlichen Händlern durchaus noch über den Preis reden kann. Ja, das Sammeln gerade von etwas anspruchsvolleren Gebieten ist ein Abenteuer. Wenn man sich ein gutes Wissen und Erfahrung erworben hat, sind die Chancen größer als die Risiken. Bis dahin empfiehlt es sich, nicht mit ganz großem Geld einzusteigen. Grüße, KarlAntonMartini
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