von Otakar » Sa 12.06.10 23:41
Unter Leopold I. wurden in Wien keine Doppel- oder Breite Taler geprägt. Es kommt als hier nur der einfache Taler in Frage, der bei Voglhuber unter 234/Typ V angegeben ist und dort mit 43 - 45 mm Durchmesser und einem Gewicht von 28,82 g beschrieben wird. Wenn man bei Herinek 594 nachmisst, kommt man tatsächlich auf fast 47 mm. Vielleicht sind die unterschiedlichen Masse durch die Walzenprägung entstanden. Unregelmäßigkeiten kann man an dem abgebildeten Stück kaum entdecken; trotzdem ist das Stück bei einem Untergewicht von über 1g ein wenig verdächtig. Aber zahlt sich eine Fälschung wegen 1g Silberlegierung von 875 fein aus?
Freundliche Grüße!
Otakar