Empfehlungen für Mikroskop

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon chinamul » Mi 22.08.12 19:02

Bei meinen Reinigungsmaßnahmen bewege ich mich im Bereich zwischen einer achtfachen und einer sechzehnfachen Vergrößerung. Die bei meinem Mikroskop (dem russischen MbC-10) darüber hinaus auch noch möglichen höheren Vergrößerungen benutze ich so gut wie überhaupt nicht. Der große Vorteil beim Bearbeiten von Münzen unter einem Stereomikroskop ist eben das räumliche Sehen und nicht so sehr die absolute Vergrößerung, die zudem noch mit einer rapide abnehmenden Helligkeit des Arbeitsfeldes erkauft werden muß.

Gruß

chinamul
Nil tam difficile est, quin quaerendo investigari possit
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon fischerz » Mi 22.08.12 19:08

noch zur Ergänzung:

Formatfüllend finde ich bei Betrachtung einer Münze auch nicht sonderlich bequem,
da ich aber selber normalerweise Denare der Republik sammele und keine Sesterzen,
betrachte Ich Denare mit ca 5 facher Vergrößerung (entspricht dann ca dem halben Sichtbereich)
und habe dann selten das Bedürfniss noch weiter zu zoomen.

Zur mechanischen Reinigung kann Ich nichts beitragen da ich das nicht mache

Manfred
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon richard55-47 » Mi 22.08.12 21:06

Danke für eure Stellungnahmen. Ich spiele mit dem Gedanken, mir ein Stereo-Miskroskop zuzulegen und dann mal das Reinigen zu lernen. Ich habe einige Münzen, die von Auflagen befreit werden könnten, aber ehrlich gesagt, bis heute habe ich mich nicht getraut, da ran zu gehen, und tue das im Prinzip weiterhin. Gallienus hat im Spezialthread "Gallienus" eine toll gelungene Reinigungshandlung vorgestellt, aber auch mitgeteilt, dass andere Versuche total daneben gegangen sind. Ich bin hin- und hergerissen.
do ut des.
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon mike h » Mi 22.08.12 21:24

Tröste dich....

Was Gallienus da mitgeteilt hat, ist der Normalfall.

Einmal erhälst du nach der Reinigung ein perfektes Kabinettstückchen... und das andere Mal bleibt nur noch Altmetall als Wertstoff über.

Das hat aber in vielen Fällen nichts mit dem Reinigungsgeschick zu tun, sondern vielmehr mit dem Ausgangsmaterial für die Reinigung.

Sind die Münzen schlecht, kann der begabteste Restaurateur keine Schönheiten daraus zaubern.

Martin
(der gerade ein fast perfektes Islamisches Stück bei 10 facher Vergrößerung reinigt)
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon kc » Mi 22.08.12 21:26

hi richard,

das geht mir genauso wie dir. ich möchte das reinigen jetzt aber auch lernen und deswegen habe ich mir
das stereomikroskop gekauft!
vermutlich werden zunächst mal unzählige versuche schiefgehen bis man den dreh raus hat. es hat schon seine
vorteile, wenn man selbst münzen reinigen kann...die münzen der sammlung werden schöner und man spart
viel geld!

grüße
kc
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon diwidat » Mi 22.08.12 21:56

Sinds die Augen ..... kauf dich gutes Mikroskop.

An meiner Uhrmacher Drehbank hab ich die 0,1 mm Zapfen mit der Uhrmacher Lupe (2,5 fach) auch nicht mehr gesehen -
also mußte was Besseres her. Jetzt hab ich mir ein russisches Militär Stereo Mikroskop mit 8,75 facher Vergrößerung montiert
und die Zapfen sind wieder in meinem Blickfeld (Preis = 45 Euro -> er Ständer ist ein Eigenbau).

Drehbank-04.jpg

Für die Römer Bestimmung (und auch Reinigung) steht mir ein anderes Gerät zur Verfügung, ein Zeiss Technival mit Revolverkopf und
4 Vergrößerungen - 5x, 10x, 16x und 25x.
Normalerweise arbeite ich mit der 5fachen Vergrößerung (Münzen lesen, Uhren reparieren), nur bei besonderen Anlässen kommt 10 oder 16fach
zum Einsatz.

Römer-11.jpg

die 25fach Vergrößerung habe ich praktisch noch nie benutzt.

Gruß diwidat
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon beachcomber » Mi 22.08.12 22:48

ich habe auch das russische MBC-10, und arbeite beim reinigen nur mit 16facher vergrösserung, für mich ideal.
wenn ich da mit der nadel kleine fehler produziere sehen sie schon erschreckend aus, kann sofort aufhören, und in der hand sieht man gar nichts! :)
grüsse
frank
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon Homer J. Simpson » Do 23.08.12 18:33

Wenn man auf Iii-Bäh nach einem Stereomikroskop sucht, ist es sehr lästig, daß die meisten Verkäufer zwischen einem Stereo- und einem Binokularmikroskop nicht unterscheiden können. Oder nicht wollen.

Homer
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon diwidat » Do 23.08.12 20:23

Hallo Homer,

dann klär doch die zweiäugigen Zyklopen doch mal auf, wo da der Unterschied liegt!?

Gruß diwidat
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon Homer J. Simpson » Do 23.08.12 20:30

Habe ich auch erst in diesem Forum gelesen, ist aber ganz einfach: Beim Binokularmikroskop schaust Du mit beiden Augen rein, die Optik läuft aber vorne in einem Objektiv zusammen (z.B. http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... 0763488546); einen 3D-Stereoeffekt hast Du nur bei einem echten Stereomikroskop, das bis vorne zwei getrennte Optiken für rechts und links hat.

Viele Grüße,

Homer
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon mike h » Do 23.08.12 21:31

hallo Homer,

dann hab ich Ahnungsloser ja Glück gehabt.... :lol:
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon beachcomber » Do 23.08.12 21:47

ehrlich gesagt kann ich mir 2 optiken bis vorne nicht vorstellen. irgendwann gehen doch immer beide nur auf eine gemeinsame linse, sonst hätte ich doch 2 versetzte bilder???
grüsse
frank
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon Homer J. Simpson » Do 23.08.12 22:18

Zitate aus Wikipedia, Artikel "Stereomikroskop":

"Ein Stereomikroskop ist ein spezielles Lichtmikroskop, bei dem für beide Augen ein getrennter Strahlengang bereitgestellt wird. Beide Augen sehen das Präparat daher aus einem etwas unterschiedlichen Winkel, so dass ein „Stereo-Effekt“, also ein räumlicher Bildeindruck, eintritt."

...

"Nicht zu verwechseln ist das Stereomikroskop mit dem binokularen Mikroskop, also einem gewöhnlichen Lichtmikroskop mit zwei Okulareinblicken. Hier wird ein einziges Bild des Präparates durch einen Strahlenteiler vor dem Okular zur bequemeren Beobachtung für beide Augen verfügbar gemacht. Zusätzliche Bildinformationen (3D-Eindruck) werden somit nicht erreicht, sondern lediglich ein ermüdungsfreieres Arbeiten ermöglicht."

Hab' ich ja Glück gehabt, daß ich das richtig in Erinnerung behalten hatte. ;)

Homer
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon Homer J. Simpson » Do 23.08.12 23:26

Du hast aber insofern recht (Information aus demselben Artikel), daß bei einem der beiden Bautypen vorne >eine< große Objektivlinse ist und sich der Strahlengang erst dahinter aufzweigt.

Homer
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Re: Empfehlungen für Mikroskop

Beitragvon antoninus1 » Fr 24.08.12 09:27

Das beruhigt mich jetzt aber :)
Bisher dachte ich immer, ich sei im Nachteil, da ich nicht räumlich sehen kann (ich bin auf einem Auge kurzsichtig und auf dem anderen weitsichtig).
Und man sieht auch, wie stark die Einbildungskraft ist, da mir bis jetzt jeder erzählt hat, mit einem Binokular würde er prima 3D sehen :)
Gruß,
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