subaerate denare

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Beitragvon kollman » Sa 17.09.05 17:40

@marc: hoppla, alles klar, das hatte ich ueberlesen!

die subferraten waren sesterzen? da kommen sie aber mit der groesse nicht heran! und: was koennte deren zweck wirklich gewesen sein? - zum betrug eigneten sie sich sicher nicht, weil man ja um den rand herum das eisen sah - so, wie bei den deutschen pfennigen.
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Beitragvon beachcomber » So 18.09.05 16:36

hallo kollman,
du wolltest doch ein foto von den subferraten einstellen. würde mich wirklich interessieren, da ich immer nur von solchen exemplaren gehört, haber noch nie eins gesehen habe.
grüsse
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Beitragvon kollman » So 18.09.05 18:31

hallo beachcomber!

kann das leider erst fruehestens kommendes wochenende, spaetestens in 2 wochen tun, weil ich der zeit nicht daheim bin. (machs dann aber sicher!)
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Beitragvon kollman » So 25.09.05 09:51

hier die versprochenen subferraten
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eisenmünzeaugbr.jpg
eisenmünzenhaufen.jpg
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Beitragvon kollman » So 25.09.05 09:54

kommentar: erste ist gereinigt mittels elektrolyse, weil die alle so ausschauen, dass ohnehin nix mehr zu verhauen ist dran. man kann darauf ein "aug br" lesen.

das untere bild zeigt einen haufen subferrater, und zwar waren das mit sicherheit nicht nur sesterzen, sondern auch dupondien und asse.
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Beitragvon kollman » So 25.09.05 10:01

und, weil die sogenannten limesfaelschungen auch erwaehnt wurden, hier eine gegossene, ich nehm an, eine von den severischen julias:
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gussmünze avers.jpg
gussmü rückseite.jpg
gussmünze kante.jpg
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Beitragvon kollman » So 25.09.05 10:23

übrigens: gewicht der gegossenen 13g, durchmesser 22-23mm
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Beitragvon kollman » So 25.09.05 10:42

@pscipio:
hier noch ein grössenvergleich, um meine aussage zu unterstreichen, dass ich nicht glaube, dass alle subferraten münzen sesterzen sein sollten:

die münzen auf dem bild, gewicht und grösse:
22mm/7,9g
23mm/10,3g
29mm/11,6g
28mm/14,4g
29mm//19,5g (sehr stark rostverkrustet)
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5 eiserne.jpg
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Beitragvon beachcomber » So 25.09.05 11:45

hallo kollman,
danke für die bilder! ist ja ein ziemliches trauerspiel, was die zeit und der boden aus ihnen gemacht hat. waren das streufunde, oder sind sie alle zusammengefunden worden? und gibt es auch besser erhaltene?
du hattest erwähnt, dass die ränder nicht mit blech eingefasst waren, aber ich denke bei dem zustand, kann man wohl nicht mehr sagen ob die schrötlinge nicht doch ursprünglich komplett in eine buntmetallfolie eingewickelt waren.
grüsse
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Beitragvon kollman » So 25.09.05 12:14

das sind alles streufunde der letzten 20 jahre, wobei der detektor bei diesen muenzen unsauber unterscheidet (normalerweise kennt er eisen und nichteisen auseinander, bei diesen muenzen, weil da beides dabei ist, aber schlecht).

bessere hab ich noch nie gesehen, und schon gar nicht gefunden; vielleicht, wenn man eine im bodensatz eines tiefen brunnens faende, dass die dann besser beinander waer.

ich hab mir auch die muenzen noch mal genauer angeschaut: die kupfer- oder bronzebeschichtung geht rundum, als auch an den raendern (hatte sie schon mehrere jahre nicht mehr genauer angeschaut und mich deshalb falsch erinnert)
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Beitragvon LordLindsey » So 09.10.05 18:22

Hi,

passt zwar nicht zu Roemern, auch die Kelten konnten bereits Bronze "vergolden", wie die beigefuegten Bronzestaer zeigen

gruss, ak
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IMGP1166.JPG
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