--- "Der Schaukasten" ---

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Beitragvon schnecki » Do 21.06.07 20:49

danke , genau so wollte ich es.....!!!!!
SI DEVS PRO NOBIS , QVIS CONTRA NOS ?
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Beitragvon areich » Di 26.06.07 20:03

Hier meine neueste Neuerwerbung:
Bild
Tabala in Lydien
Senat/Flußgott Hermos, AE20, 5,0g
IEPA CYNKLHTOC, drapierte jugenliche Büste des Römischen Senats rechts

TABALEWN / EPMOC, Flußgott Hermos nach links liegend, Schilf und Cornucopiae, auf Urne ruhend

Lindgren 825, SNG Von Aulock 3190, S 5044 var (Avers-Inschrift)
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Beitragvon Peter43 » Di 26.06.07 20:57

Sehr hübsch! Aber o weh, wenn das Pscipio sieht! :wink:

Mit freundlichem Gruß
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Beitragvon Pscipio » Di 26.06.07 21:33

Sehr hübsche Münze! Ja, der eine kauft mir die pseudo-autonomen weg, der andere Alexandria Troas :cry:
Nata vimpi curmi da.
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Beitragvon chinamul » Mi 27.06.07 10:26

Ach, Pscipio, nun sei mal nicht traurig! Du bist ja noch sooo jung, und der Heilige Eligius wird Dir in Deinem hoffentlich langen Leben mit einiger Sicherheit noch so manchen Glücksgriff bescheren. Das jedenfalls wünscht Dir

chinamul.
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Beitragvon Pscipio » Mi 27.06.07 12:00

Sooo jung bin ich doch gar nicht mehr :| Aber danke für die guten Wünsche! :D
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Beitragvon donolli » Mi 27.06.07 19:57

sesterz des severus alexander:

av: IMP ALEXANDER PIVS AVG (belorbeerte, an der linken schulter drapierte büste nach rechts)
rv: PROVIDENTIA AVG S C (annona steht frontal, kopf nach links hält cornucopiae in der linken hand und kornähren über modius in der rechten)
rom: 232-235 n. chr.
ric: 642
durchmesser: 30 mm
gewicht: 21, 92 g.

dass die münze nicht sonderlich viel patina aufweist (weiß nicht, ob sie mal scharf gereinigt wurde, oder ob sie nie eine hatte) stört mich nicht wirklich, da sie für mich ein schönes belegstück dafür ist, wie die stücke in etwa ausgesehen haben müssen, als sie im umlauf waren.

cheers donolli
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Beitragvon curtislclay » Mi 27.06.07 21:01

PROVIDENTIA AVG, verbunden mit Typus Annona, heisst, dass der Kaiser für die notwendigen Getreidelieferungen nach Rom sorgen wird. Die Legende nennt keinesfalls die Göttin selbst; das ist einer von den "Historischen Beschreibungsfehlern"!
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Beitragvon donolli » Mi 27.06.07 22:17

@curtisclay:

danke mal wieder für deine augenöffnenden erläuterugen!!
jetzt nach deinem hinweis fällt es mir auch auf, dass die attribute kornähren und füllhorn eigentlich die annona kennzeichnen, während die providentia mit zepter, globus und manchmal stab dargestellt wird.

cheers donolli
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Beitragvon helcaraxe » Sa 30.06.07 22:23

So, jetzt will ich mich mal wieder hier in den Schaukastenthread eintragen mit einem kleinen Denar des Caracalla, den ich günstig erwerben konnte:

Caracalla,
Denar 210/11.
Av.: ANTONINVS PIVS AVG, Büste mit Lorbeerkranz n. re.
Rv.: PONTIF TR P XIII COS III; Virtus n. re. stehend.
dm = 20 mm; 2,49 g.

Leider befinden sich auf der Vorderseite fleckige grünlich-bräunliche Ablagerungen, die das Münzbild doch deutlich stören. Ich weiß nicht so genau was das ist.

Wären diese Veränderungen vielleicht was für vorsichtiges Bad in Citronensäure, wie hier im Forum schon öfter vorgeschlagen? Die Erhaltung ist nämlich eigentlich sehr schön mit einem schönen Relief. Die Rückseite ist wesentlich heller und auch nicht so fleckig.

Herzlichen Dank im Voraus!
Viele Grüße
helcaraxe
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Beitragvon Peter43 » So 01.07.07 00:27

Also mir gefällt die Vorderseite besser, weil die Prägung hier kräftiger ist als auf der Rückseite.

Mit freundlichem Gruß
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Beitragvon helcaraxe » So 01.07.07 00:36

Hallo Peter, das ist in der Tat der Fall, aber ich möchte doch gerne die Flecken auf der Vorderseite entfernen.

Ist dafür Zitronensäure das richtige Mittel? Es scheint mir ja ein sehr guthaltiger Denar zu sein!
Viele Grüße
helcaraxe
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Beitragvon andi89 » So 01.07.07 07:38

Hallo!

Zitronensäure sollte schon dafür geeignet sein um die Ablagerungen zu entfernen. Mich persönlich stören die Flecken zwar nicht, aber das ist eben Ansichtssache. Wenn du die Münze mit Zitronensäure behandeln möchtest, dann würde ich wirklich nur die Vorderseite behandeln(zum Beispiel in dem man kleine Papierstückchen entsprechender Größe in die Säure taucht und dann auf die zu behandelnden Stellen legt). Die Rückseite ist meines Erachtens ohnehin schon etwas rau in den Feldern.
Sie sieht schon guthaltig aus, aber das ist eben ein recht dehnbarer Begriff. Ein Anteil von maximal 42% Silber ist nicht viel, aber an der Oberfläche ist der Anteil ohnehin größer.

andi89

P.S.: Wenn du dich zu einer Behandlung entschließen solltest, stell doch bitte Bilder davon rein.
"...nam idem velle atque idem nolle, ea demum perniciosa amicitia est." (frei nach C. Sallustius Crispus)
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Beitragvon helcaraxe » So 01.07.07 10:08

Hallo Andi, herzlichen Dank, ich werde es probieren (muss aber erst Zitronensäure besorgen).

Ich habe mir überlegt, dass ich mit einer Pipette ganz vorsichtig kleine Mengen Säure auf die Flecken aufbringen werde. Das Ergebnis werde ich einstellen.
Viele Grüße
helcaraxe
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Beitragvon drakenumi1 » So 01.07.07 22:14

Hallo, helcaraxe,
Dringende Warnung! Das beherrschst Du nicht, die Säure läuft in die Breite und die Fleckigkeit wird nur noch größer.
Ich habe schon vielfach solche Reinigungen an Denaren durchgeführt und dabei mit Essig (5%ig, auch 10%ig) gearbeitet. Die Einwirkzeiten betrugen meistens viele Stunden, bevor sich etwas tut. Da wären Deine Tröpfchen lange eingetrocknet. Der Erfolg ist auch nicht direkt sichtbar, erst beim Bearbeiten der durch die Säure etwas mürbe gewordenen Beläge mit einer festen Zahnbürste kann man schrittweise etwas von der Dicke der Beläge abtragen. Aber das muß nicht klappen. Dann bleibt nur noch die Methode des Absprengens mit der Nadel. Ich verwende statt dessen ein spitzes Taschenmesser, an der Spitze die Schneide etwas entschärft, setze senkrecht auf die Belagstelle auf, - und dann feste drücken. Unter Knall zerspringt der Belag und das Metall bleibt wegen der entschärften Schneide unverletzt. Ist halt auch etwas Erfahrungssache. Am Ende habe ich aber noch nie restlos kapitulieren müssen.
Gefahr droht bei Münzen mit einer gewissen Rauigkeit. Diese mit der Zahnbürste zu bearbeiten, bedeutet oft einen noch unangenehmer hervortretenden Rauigkeitseffekt, besonders wenn sie eine Tönung aufweisen.
Und beim Bürsten genau darauf achten, daß nicht eine Rauigkeit dadurch entsteht, wenn weiche Bestandteile aus der Kristallstruktur der Oberfläche herausgebürstet werden.
Du siehst, es gibt dabei viele Fehlermöglichkeiten und es braucht auch Mut, sich auf diese Art einem Erfolg zu nähern. Bei Deinem Stück wäre auch mein Rat: Lasse es, wie es ist. Es ist allemal auch so sehr ansehnlich.

Grüße von

drakenumi1
Man kann, was man will, und wenn man sagt, man kann nicht, dann will man auch nicht.
(Baltzer von Platen/a. Rügen)
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