--- "Der Schaukasten" ---

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Beitragvon nephrurus » So 21.12.08 13:58

Glückwunsch zu diesen Münzen!
Was meinst Du, wie sich - zumindest die Bronzemünzen- über ein wenig Antikwachs freuen :lol: - die sehen anschließend aus wie neu.
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Beitragvon Indiana Jones 73 » So 21.12.08 14:04

Danke nephrurus für die Glückwünsche und den Tipp!

Kannst du mir sagen,wo ich solch ein Antikwachs bestellen kann.

Danke!

mfg Indy!
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Beitragvon nephrurus » So 21.12.08 14:30

Indiana Jones 73 hat geschrieben:Danke nephrurus für die Glückwünsche und den Tipp!

Kannst du mir sagen,wo ich solch ein Antikwachs bestellen kann.

Danke!

mfg Indy!

http://cgi.ebay.de/RENAISSANCE-WAX-FOR- ... .m63.l1177

Damit habe ich z.B. sehr gute Erfahrungen gemacht.
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Beitragvon Indiana Jones 73 » So 21.12.08 14:41

Hallo!

Danke nephrurus für den Link!

Lg Indy!
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Beitragvon quisquam » So 21.12.08 15:05

Hallo nephrurus,

hast Du auch Erfahrung mit der Entfernung des Antikwachses von den Münzen? Dies ist der Grund, warum ich bislang von der Anwendung Abstand genommen habe.

Grüße, Stefan
Eigentlich sammle ich nicht Münzen, sondern das Wissen darüber.
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Beitragvon nephrurus » So 21.12.08 15:17

quisquam hat geschrieben:Hallo nephrurus,

hast Du auch Erfahrung mit der Entfernung des Antikwachses von den Münzen? Dies ist der Grund, warum ich bislang von der Anwendung Abstand genommen habe.

Grüße, Stefan


Warum sollte man das entfernen?
Das Wachs versiegelt die Oberfläche und lässt trockene und poröse Patina wieder richtig gut aussehen. Ich nutze das jetzt seit Jahren und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht - mir fällt allerdings spontan kein Grund ein, warum man das wieder entfernen sollte? Man darf sich das Wachs nicht als dicke Schicht vorstellen - das zieht in die Münze ein - anschließend sieht die Münze zunächst etwas stumpf aus - jetzt kann man die Münze mit einem weichen Tuch polieren. Diese Substanz ist absolut unbedenklich (frei von Säuren usw.) und wird auch von Museen und Restauratoren eingesetzt.
Hier mal die Originalbeschreibung aus England:Renaissance Wax

"Renaissance Wax polish from England has been the #1 choice of major art galleries, museums, and institutions for the preservation of their precious pieces. Professional conservators, retailers, amateur restorers and private individuals throughout the world depend on Renaissance Wax to protect their valuable collectiables. This revolutionary formula is a semi-synthetic micro-crystalline fossil-origin wax entirely free of damaging acids. It remains chemically neutral and is therefore completely safe, even on vulnerable surfaces.The British Museum approved manufacture of this wax for its own use and for distribution to the public. That "perfect wax" is now available internationally under the name RENAISSANCE WAX."
Ren Wax will not only preserve your prescious ancient coins, but it will also somewhat darken and bring out your coin's patina to a very lucious appearnce, as seen in the attached photos.
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Beitragvon quisquam » So 21.12.08 15:31

nephrurus hat geschrieben:Warum sollte man das entfernen?
Naja, Veränderungen an der Münze sollten sich schon rückgängig machen lassen können, finde ich. Es wäre mir äußerst unsympatisch, sollte sich das Wachs nur schwer oder unter Einsatz von giftigen Chemikalien wieder entfernen lassen.

Grüße, Stefan
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Beitragvon nephrurus » So 21.12.08 15:37

quisquam hat geschrieben:
nephrurus hat geschrieben:Warum sollte man das entfernen?
Naja, Eingriffe an der Münze sollten sich schon rückgängig machen lassen können, finde ich. Es wäre mir äußerst unsympatisch, sollte sich das Wachs nur schwer oder unter Einsatz von giftigen Chemikalien wieder entfernen lassen.

Grüße, Stefan


Du hast immer noch nicht geschrieben - warum ???
Wenn Du einmal den Unterschied gesehen hast, wirst Du keinen Bedarf mehr haben, das Ganze rückgängig zu machen. Oder verwechselst Du das mit Lack? Hattest Du nach dem Eincremen Deiner Hände schon mal das Bedürfnis, das Ganze wieder rückgängig zu machen oder gar zu entfernen??? Wenn ja, sollten wir uns mal ganz ernsthaft unterhalten :roll:
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Beitragvon quisquam » So 21.12.08 15:53

Ich werde mir meine Hände aber niemals dauerhaft EINWACHSEN und dabei alle Poren füllen, ohne vorher zu wissen, wie sich dies wieder rückgängig machen lässt. :wink:

Ernsthaft: Restauratoren werden einen sicheren Weg kennen. Wenn ich das Ergebnis aber nicht mag (und sollte es nur der Geruch oder die anschließende Haptik sein), möchte ich vorher schon gerne wissen, ob und wie man das Wachs wieder loswird.

Ich habe nichts gegen Kosmetik, "Permanent-Make-Up" ist mir aber unsympathisch. Ich hoffe das reicht Dir als "warum", der Schaukasten ist wohl nicht der richtige Ort, dies auszudiskutieren.

Grüße, Stefan
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Beitragvon drakenumi1 » So 21.12.08 16:25

Also, aus dem Gefühl heraus würde ich sagen, wer Sorge hat, aus welchen Gründen auch immer, eines Tages solche farbigen Überzüge wieder loswerden zu wollen und nicht zu wissen, wie, der sollte die Hände davon lassen. Das gilt ganz besonders für solche Münzen, deren Oberflächen eine Rauigkeit aufweisen, wie sie durch beginnende bis stärkere Korrosion erzeugt wird. Es sollte mich sehr wundern, ob die in den feinsten Poren noch festsitzenden Farbreste (das reine Wachs kann man ja durch Lösungsmittel oder hohe Temperatur herausholen) je wieder entfernt werden kann. Bei wirklich glatten Oberflächen wird es wohl keine Probleme geben.
(Analogie: Habe gerade vor 14 Tagen aus einem hellen Teppich eine richtig große Portion rotes Kerzenwachs herausgebügelt. Fazit: Wachs restlos entfernt, roter Farbstoff (allerdings wesentlich heller) bleibt drin, ist auch nicht herauszuwaschen). Nun, der Vergleich mag hinken, soll auch nur zum Nachdenken anregen, angestoßen von

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(Baltzer von Platen/a. Rügen)
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Beitragvon cepasaccus » So 21.12.08 16:36

Ich wuerde Reinigungsbenzin versuchen. Bei sehr poroesen Oberflaechen haette ich aber auch meine Bedenken, dass alles restlos rausgeht.
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Beitragvon harald » So 21.12.08 18:22

Ich bin aus mehreren Gründen gegen eine Anwendung von Antikwachs.
Der Hauptgrund ist, dass jeder restauratorische Eingriff unbedingt reversibel sein muß.
Zur Entfernung von Antikwachs gibt es zwar bei Restauratoren ein Mittel welches so ähnlich wie Jazella heißt, die restlose Entfernung ist jedoch nur oberflächlich möglich.

Metalle aus Bodenlagerung können in ihrem Inneren unter bestimmten Voraussetzungen noch nach Jahren agressive Verbindungen entwickeln, welche landläufig Bronzepest genannt werden.
Eine Behandlung dieser gewachsten Bronzen ist dann nur mehr mit Einschränkung möglich.
Das häufig praktizierte Tränken in Antikwachs von eisernen Bodenfunden ist aus den erwähnten Gründen ebenfalls nicht angebracht.

Im Wiener Kunsthistorischen Museum und im Naturhistorischen Museum verwenden die Metallretauratoren bei Bodenfunden aus diesen Gründen seit Jahrzehnten Paraloid B72 als Oberflächenversiegelung von Metall.

Gruß
Harald
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Beitragvon richard55-47 » Di 23.12.08 21:01

Zwerg hat geschrieben:Ich habe da immer so meine Probleme mit der "Tiberpatina"

So ca. 1975 kam ein Münzfund auf den Markt, der angeblich im Aniene, einem Nebenfluß des Tibers gemacht wurde. Diese Münzen zeigten eine nur leichte Verfärbung des Originalmetalls.

Mittlerweile werden alle geschrubbten und entpatinierten sowie repatinierten Münzen mit dem Zusatz 'Tiberpatina' oder 'Flußpatina' versehen.

Aber wem es gefällt -

Grüße
Zwerg


Die Münzen sind heute gekommen. Der Sesterz ist besser als auf dem von Lanz veröffentlichen Bild erkennbar ist. Die Patina ist, da gebe ich Zwerg recht, minimal, das Aurichalkum schimmert durch. Ob "Tiberpatina" Camouflage ist oder nicht: das carpentum nebst seinen zwei vorgespannten ES oder MS muss man haben. Für den gezahlten Preis kann ich mich nicht beklagen.
do ut des.
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Beitragvon mias » Mi 24.12.08 06:00

Hallo zusammen,

Hier mal ein an und fuer sich wunderhuebsches As des Claudius, was ich schon mal irgendwo ausserhalb des Roemerforums vorgestellt hatte. Durch die starke Porigkeit der Patina wirkt das Muenzbild stark verschwommen, was ganz zweifelsohne ein Makel ist.

Dennoch duerfte so ein Stueck manchem Sammler besser "schmecken" als andere, auf lupenrein getrimmte Stuecke.

Ich bin zwar kein Patinaexperte, aber ich stelle mal die Behauptung in den Raum, dass leichte Oberflaechenunebenheiten eben nun mal zu einer natuerlichen Patina einfach dazugehoeren. Immerhin sind genau solche kleinen Maekel ein Indiz dafuer, dass nicht zuviel an der Muenze herummanipuliert wurde.

Gruss,

Mias
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Beitragvon chinamul » Mi 24.12.08 13:20

Hallo mias!

Gefällt mir gut, ist jedoch ein Dupondius und kein As. Wichtig ist doch immer der Gesamteindruck. Durch eine starke Vergrößerung kann man nämlich bei jedem Stück dessen Macken hervorheben. Aber auch für dieses Stück dürfte die Aussage "besser in der Hand" gelten.

Beste Weihnachtsgrüße!

chinamul
Nil tam difficile est, quin quaerendo investigari possit
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