--- "Der Schaukasten" ---

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Beitragvon richard55-47 » Di 16.06.09 21:03

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Beitragvon klausklage » Di 16.06.09 21:13

Ich hatte seinen Liberalitas-Sesterz von Hadrian auf der Wunschliste, wurde mir aber zu teuer.
Olaf
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Beitragvon emieg1 » Di 16.06.09 21:14

Ich bin da irgendwie an seinem Aelius-Sesterzen kleben geblieben... Fotos kommen, wenn ich ihn dann in Händen halte.
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Beitragvon beachcomber » Mi 17.06.09 18:03

als alter impuls-käufer konnte ich diesem netten tacitus mal wieder nicht widerstehen :wink:
http://www.vcoins.com/ancient/ephesus/s ... oduct=3299
heute angekommen habe ich ihn schon ein bisschen gereinigt (das rv muss noch mal unter's messer) und auch wenn's auf meinem foto mal wieder nicht so rüberkommt, die felder haben noch stempelglanz.
grüsse
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Beitragvon kc » Mi 17.06.09 18:11

Das Portrait hast du schon super hinbekommen. Ich hoffe, dass du beim Revers noch die Flecken entfernen kannst. Momentan finde ich die ursprüngliche Erhaltung mit den leicht blau-rötlichen Tönen irgendwie schöner. Viel Erfolg auf jeden Fall :)

Grüße

kc
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Beitragvon beachcomber » Mi 17.06.09 18:34

die sind aber nicht so ganz farbecht gewesen, das foto von ephesus ist schon ziemlich rotstichig und aufgehellt.
und na klar bekomme ich die flecken noch weg :)
grüsse
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Beitragvon imperator44 » Do 18.06.09 02:20

Ein erlesenes Zuckerl, Dein Tacitus, Frank. Großartiges Portrait, und wirklich gut gereinigt, gratuliere.
Ich möchte Euch meine neueste Errungenschaft vorstellen, ein hübscher Valerian Sesterz. Ein bißchen mußte ich ihn nachreinigen, aber dann hat er gepasst, Patina ohne Fehl und Tadel und Portrait und Erhaltung sind auch in Ordnung. Der Preis war mit 380 € nicht gerade ein Schnäppchen, aber er war`s mir wert.
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DSC01425JPG.jpg
Schöne Grüße vom imperator44
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Beitragvon kc » Do 18.06.09 04:06

Hey imperator,

das sieht nach einem richtig schweren Brocken aus. Die Büste ist einmalig. Du wirst sicher noch einiges durchs Reinigen herausholen. Gratuliere.

@Frank

Du packst das! :wink:

Grüße

kc
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Beitragvon emieg1 » Do 18.06.09 06:25

Ein Klasseportrait, aber auch 'n stolzer Preis 8O

Mehr als durch Reinigen kannst du IMHO noch damit "herausholen", in dem du beim Fotografieren das Licht von links oben anstelle von rechts unten kommen lässt... :-)
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Beitragvon Homer J. Simpson » Do 18.06.09 11:18

Glückwunsch! 'Nen Valerian-Sesterz kriegt man schon, aber 'nen schönen Valerian-Sesterz, das ist was ganz anderes... Wahrscheinlich hast Du die Münze nicht nach so einem Bild gekauft, sondern selbst in der Hand gehabt, und da kann so ein Stück schon mal sehr laut schreien: Kauf mich!!!

Seid Ihr sicher, daß man an der Münze noch was reinigen sollte, bei der schönen, gewachsenen und nicht so unruhigen Oberfläche? Also ich würde da todsicher meine W****griffel :wink: davon lassen, aber ich bin auch kein Reinigungsfachmann.

Viele Grüße,

Homer
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Beitragvon emieg1 » Do 18.06.09 11:29

Homer J. Simpson hat geschrieben:
Seid Ihr sicher, daß man an der Münze noch was reinigen sollte


Nö!!
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Beitragvon imperator44 » Do 18.06.09 12:36

@kc
eigentlich hab ich schon eine halbe Nacht `mit Reinigen verbracht, und mir gefällt der Valerian jetzt so wie er ist. Da kann ich leider nichts mehr rausholen.
@nummis durensis
ich werde Deinen Ratschlag befolgen. Wie Du siehst, ist Fotografieren nicht gerade meine Stärke.
@Homer
Du wirst lachen, das ist meine erste Münze, die ich nur nach dem Bild gekauft habe. Glück gehabt.
Schöne Grüße vom imperator44
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Beitragvon chinamul » Do 18.06.09 17:12

Vor fast zwei Jahren hatten wir eine Diskussion über Versuche (durch wen auch immer), Schrötlingsrisse bei Sesterzen durch gezieltes Behämmern des Randes zu schließen oder zumindest zu verkleinern (s. Link).
http://www.numismatikforum.de/viewtopic ... start=1350

Der unten gezeigte Sesterz der Faustina Mater, den ich zwischenzeitlich erwerben konnte, weist auf dem Avers zwischen 8 und 9 Uhr in Randnähe eine erhebliche Aufwölbung auf, die offensichtlich auf eine Stauchung durch Hammerschläge auf den Rand zurückzuführen ist. Der an dieser Stelle ursprünglich vorhandene kleine Riß ist dadurch völlig geschlossen worden und nunmehr kaum noch zu erkennen.
Der Eingriff ist eindeutig bereits in der Antike vorgenommen worden. Darauf weist nicht nur die gleichmäßige und geschlossene braune Patina hin sondern auch die leichten grünen Spuren am Riß.

FAUSTINA MATER (Antonini Pii; gest. 141)
Æ Sesterz Rom nach ihrem Tode
Av.: DIVA FAVSTINA - Drapierte Büste rechts
Rv.: AVGVSTA S C - Vesta nach links stehend; auf der Rechten Palladium, in der Linken Zepter
RIC 1124 (Antoninus Pius); C. 110
26,28 g

Gruß

chinamul
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Beitragvon beachcomber » Do 18.06.09 17:20

sagte ich doch :)
grüsse
frank
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Beitragvon chinamul » Do 18.06.09 17:58

Auch ich bin jetzt davon überzeugt, daß es in der Antike Versuche gegeben hat, nicht allzu weit klaffende Schrötlingsrisse durch Hammerschläge auf den Rand zu schließen. Viele Indizien sprechen für diese Annahme.
Dennoch bleiben Fragen. Waren es immer besonders gelungene Münzen, die man dieser Prodedur unterzog? Das sieht nicht in allen vorgestellten Fällen so aus - mein Sesterz eingeschlossen. Wer hat das getan, und wurde er aus eigenem Antrieb oder im Auftrag tätig? Die Münzstätten mit ihren durchrationalisierten Prägevorgängen scheiden da wohl aus, weil sie sich mit solchem Kleinkram bestimmt nicht aufgehalten haben. Auch als "Konfirmationsgeschenke" oder Jubiläumsgaben an langjährige treue Mitarbeiter können die Stücke kaum verwendet worden sein, da ein Sesterz keinen besonderen Wert darstellte. Da hätte man schon mindestens zu einem Aureus greifen müssen.
Spätere Verschönerungsarbeiten durch Sammler sind auch eher unwahrscheinlich, denn auf meinem Sesterz zeigt die Rückseite an der Stelle, an der der Riß durch den Randstab geht, Abnutzungsspuren, die nur durch einen weiteren Zahlungsverkehr entstanden sein können.
Es bleibt nur zu hoffen, daß irgendwann einmal einleuchtende Erklärungen für diese Phänomene gefunden werden.

Gruß

chinamul
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