--- "Der Schaukasten" ---

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Beitragvon donolli » Mo 28.12.09 23:06

ich glaube dass die frage ob mit oder ohne hintergrund (und wenn ja welcher) einfach geschmackssache ist und wir da nie (haben ja schon öfter darüber diskutiert) zu einem konsens kommen werden ;).
mir persönlich sagen auch bilder mit "echtem" hintergrund mehr zu.

interessant ist auch, dass bilder auf verschiedenen displays jeweils anders wirken können. ist mir persönlich aufgefallen, nachdem ich seit zwei monaten an einem neuen laptop arbeite und darauf alle meine alten aufnahmen plötzlich wahnsinnig dunkel wirken.
so wird es dann wohl auch hier sein. die bilder, die bei den einen schön anzusehen sind, sind vielleicht bei anderen viel zu dunkel/
hell/kontrastarm etc.

grüße
olli
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Beitragvon cepasaccus » Mo 28.12.09 23:29

Ich moechte auch noch auf GIMP hinweisen: http://www.gimp.org/

GIMP ist freie Software und kann ganz viel.

valete
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Beitragvon areich » Mo 28.12.09 23:30

Aber die Bilder sind, bis auf den Weißabgleich, richtig gut.
Diesmal ist es eben blau statt rosa aber ein manueller Weißabgleich vor jeder 'Sitzung' sollte das Problem lösen. Mehr als nötig sollte man auch nicht herumkorrigieren, das macht es nicht immer besser.
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Beitragvon nephrurus » Mo 28.12.09 23:32

areich hat geschrieben:Aber die Bilder sind, bis auf den Weißabgleich, richtig gut.
Diesmal ist es eben blau statt rosa aber ein manueller Weißabgleich vor jeder 'Sitzung' sollte das Problem lösen. Mehr als nötig sollte man auch nicht herumkorrigieren, das macht es nicht immer besser.


macht man den Weißabgleich an der Kamera oder mit dem Programm?
Ich habe mir vorhin Photoshop runtergeladen, da braucht man ja ein Studium zu :?
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Beitragvon areich » Mo 28.12.09 23:36

Das sollte an Deiner Kamera zu finden sein, was für eine hast Du denn?
Man kann aber auch hinterher korrigieren, das ist je nach Programm mehr oder weniger einfach.
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Beitragvon nephrurus » Mo 28.12.09 23:42

areich hat geschrieben:Das sollte an Deiner Kamera zu finden sein, was für eine hast Du denn?
Man kann aber auch hinterher korrigieren, das ist je nach Programm mehr oder weniger einfach.


vielen Dank für die Infos! ich werde morgen weiter probieren. Da meine Frauen ständig irgendwelche Kameras in Gebrauch haben, treiben sich bei uns verschiedene Modelle rum- Canon, Panasonic, Ricoh...
Ich nehme meistens die mit dem besten Makro-Bereich.
Ich werde selbstverständlich Ergebnisse präsentieren.
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Beitragvon tomate » Mo 28.12.09 23:53

Hallo an alle,

ich glaube heute ist es soweit, und ich stelle auch mal ein Exemplar in den Schaukasten.
Ich habe diesen Flavius Valerius Constantinus vor einigen Monaten erstanden. In der Beschreibung stand - mit seltener Rückdarstellung und
ich habe wirklich bislang noch kein vergleichbares Exemplar gefunden. Zudem verfügt er über eine schöne braune Partina.
Ich bin stolz auf den 19 mm großen und 2,4 Gramm schweren Follis.
Ich denke er ist es würdig hier erwähnt zu werden.

Grüsse Thomas
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Beitragvon areich » Mo 28.12.09 23:53

Du solltest es in der Anleitung finden können, meine Canon Ixus hat eine Taste, die man mit verschiedenen Funktionen, z.B. eben dem Weißabgleich belegen kann.
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Beitragvon Xanthos » Di 29.12.09 00:54

nephrurus hat geschrieben:Super Simon! :cry:


Da Du ja jetzt Photoshop hast, erkläre ich Dir gerne kurz die einzelnen Schritte :)

1. Die Münze muss etwas überhalb eines unifarbenen Hintergrunds (vorzugsweise Weiss) fotografiert werden. Ich benutze dazu einen Glasaschenbecher (auf dem Kopf).

2. Mit dem Zauberstab (Toleranz zwischen 15 und 30, je nach Farbe der Münze) den Hintergrund markieren.

3. "Auswahl" => "Weiche Auswahlkante" => 2 Px. Sorgt dafür, dass der Münzrand nicht "verpixelt".

4. Die gewählte Fläche mit weisser Farbe füllen.

Das ganze Prozedere dauert meist nicht länger als 30 Sekunden. Anschliessend noch Farbkorrektur vornehmen, Helligkeit und Kontrast erhöhen, evt. noch etwas scharfzeichnen und Farbsättigung erhöhen, fertig.
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Beitragvon areich » Di 29.12.09 01:28

Das Ziel ist aber, daß die Münze aussieht wie in der Hand, was nach zu vielen 'Korrekturen' u.U. nicht mehr der Fall ist.
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Beitragvon beachcomber » Di 29.12.09 01:48

Das Ziel ist aber, daß die Münze aussieht wie in der Hand, was nach zu vielen 'Korrekturen' u.U. nicht mehr der Fall ist.

ich würde sagen: eher umgekehrt!
trotz weissabgleich, weissem hintergrund tageslicht-lampen, lichtzelt und was weiss ich nicht alles, wird trotzdem das foto noch defizite in der farbwiedergabe haben.
wer sein fotoprogramm kennt, wird ganz schnell die nötigen korrekturen heraushaben, um das foto möglichst realitätsnah wirken zu lassen.
allerdings muss ich zugeben, dass die wiedergabe der münze auch stark von der individuellen einstellung des monitors abhängt, auf dem sie betrachtet wird.
grüsse
frank
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Beitragvon Xanthos » Di 29.12.09 01:52

Ich sehe das wie Frank. Anbei noch das Bild nach den oben angesprochenen Korrekturen.
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Beitragvon beachcomber » Di 29.12.09 01:54

Die Münze muss etwas überhalb eines unifarbenen Hintergrunds (vorzugsweise Weiss) fotografiert werden. Ich benutze dazu einen Glasaschenbecher (auf dem Kopf).

sehr gut ist auch eine milchplexiglas-platte die mit feinem schleifpapier aufgerauht wurde. die schluckt wirklich prima schatten und reflektiert nicht.
die münze selber lege ich dann auf eine unterlegscheibe, die die münze dann wirklich 'schweben' lässt, und nachher das verfüllen des hintergrunds erleichtert.
grüsse
frank
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Beitragvon quisquam » Di 29.12.09 10:28

Hallo Thomas,
ein schöner VLPP-Follis mit dieser Büstenvariante steht auch noch auf meiner Wunschliste, auch wenn sie wohl nicht so selten sind wie RIC uns weismachen will.

Das Foto ist leider nicht das beste. Kannst Du erkennen, ob und wie der Altar auf deinem Exemplar dekoriert ist und ob es sich um einen Punkt oder Stern im Münzstättensigle handelt?

Grüße, Stefan
Eigentlich sammle ich nicht Münzen, sondern das Wissen darüber.
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Beitragvon areich » Di 29.12.09 12:08

beachcomber hat geschrieben:
Das Ziel ist aber, daß die Münze aussieht wie in der Hand, was nach zu vielen 'Korrekturen' u.U. nicht mehr der Fall ist.

ich würde sagen: eher umgekehrt!
trotz weissabgleich, weissem hintergrund tageslicht-lampen, lichtzelt und was weiss ich nicht alles, wird trotzdem das foto noch defizite in der farbwiedergabe haben.
wer sein fotoprogramm kennt, wird ganz schnell die nötigen korrekturen heraushaben, um das foto möglichst realitätsnah wirken zu lassen.
allerdings muss ich zugeben, dass die wiedergabe der münze auch stark von der individuellen einstellung des monitors abhängt, auf dem sie betrachtet wird.
grüsse
frank


Aber oft ist so eine Münze nach den Korrekturen eben nicht 'realitätsnah',
sondern z.B. grün, obwohl sie es in der Hand gar nicht ist. Oft scheint mehr Wert darauf gelegt zu werden, ein 'attraktives' Foto herzustellen.
Deswegen meinte ich nur, man sollte vorsichtig damit sein.
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