Mythologiequiz zu Weihnachten

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Mythologiequiz zu Weihnachten

Beitragvon Peter43 » Sa 03.12.05 21:55

Hallo!

Bei meinen Recherchen zu den mythologischen Hintergründen meiner Münzen bin ich auf soviele verblüffenden Einzelheiten gestoßen, daß ich mir dachte, daraus sollte ich ein Quiz machen. Und hier ist es!

Einige Vorbemerkungen: Bei den griechischen Mythen gibt es in der Regel mehrere oder sogar viele Varianten. Da ich nicht alle erwähnen konnte, dies ist schlließlich keine wissenschaftliche Arbeit, habe ich in der Regel die häufigste oder die älteste Variante gewählt. Ich muß allerdings sagen, dieses Quiz ist 'sauschwer'! Dafür setze ich aber einen Preis aus. Diejenigen drei, die als erste die meisten richtigen Antworten wußten, erhalten von mir 10 ungereinigte römische Münzen als Weihnachtsgeschenk! Die Fragen werden bis zum nächsten Wochenende stehen bleiben!

1. Wer oder was sind die idäischen Finger? ***
gelöst von Pscipio

2. Was sind die alkyonischen Tage? ***
gelöst von Pscipio

3. Ein griechischer Held hatte zu kurze Beine, sodaß es von ihm hieß, er
sähe im Sitzen schöner aus als im Stehen. Um wen handelt es sich? **

4. Was ist die 'prometheische Salbe'? Woraus wurde sie gemacht und
wozu war sie da? ***
gelöst von Zwerg

5. Ein griechischer Gott wurde zweimal geboren. Wer war es? Und von
wem wurde er geboren? ***
gelöst von hjk

6. Wer ließ der Sage nach als erster in Athen Münzen prägen und was
war auf ihnen abgebildet? ***
gelöst von hjk

7. Unter den Olympiern befanden sich auch zwei Götter, die menschliche
Mütter hatten. Wer waren diese beiden? **
gelöst von hjk

8. Athene ist die berühmteste Zeustochter und wurde auch von ihm
geboren. Ihre Mutter war Metis. Wo befand sie sich zu Zeit der Geburt
ihrer Tochter? **
gelöst von hjk

9. Hera hat eifersüchtig die Seitensprünge ihres Gemahls Zeus verfolgt.
Sie selbst hat allerdings mehrere Kinder zur Welt gebracht, deren
Vater nicht Zeus war. Wer gehörte zu diesen Kindern? ***
gelöst von hjk

10. Helena, um deren Besitz der Trojanische Krieg entbrannte, wurde aus
einem Ei geboren. Wer aber war - nach den meisten Überlieferungen - ihre Mutter? **
gelöst von Spider

11. Poseidon war ursprünglich ein Pferdegott. Wodurch wurde er aber
zum Gott des Meeres? **
gelöst von hjk

12. Nach der griechischen Mythologie hatten Götter und Menschen den
selben Ursprung, waren also verwandt. An welchem Ort fand ihre
Trennnung statt? ***
gelöst von hjk

Die Sterne stellen Schwierigkeitsgrade dar, sind aber völlig subjektiv. Nun viel Erfolg beim Lösen!

Vorläufige Siegerliste:
hjk................7
Pscipio..........2
Zwerg...........1
Spider...........1

Mfg
Zuletzt geändert von Peter43 am Fr 09.12.05 14:47, insgesamt 8-mal geändert.
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Beitragvon Pscipio » Sa 03.12.05 22:19

Du feierst aber früh Weihnachten! Der Zufall will es, das ich für heute wieder einmal ein Bilderrätsel geplant hatte, ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich selbiges nachher auch noch lancieren werde...

1. Als Rheia Zeus gebar, stützte sie sich auf den Berg des Ida, aus dem unter dem Druck ihrer Finger fünf Schwestern und fünf Brüder erwuchsen: die idäischen Daktylen. Heute trägt eine Pflanze diesen Namen.

2. Alkyone war die Gattin des Keyx, die nach dem Tode ihres Mannes von Zeus in einen Eisvogel verwandelt wurde. Während ihrer Brutzeit sorgte Zeus dafür, dass sich kein Wind regte, es herrschten die alkyonischen, die glücklichen Tage.

Gruss, Pscipio
Nata vimpi curmi da.
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Beitragvon Zwerg » Sa 03.12.05 22:39

Zu 4

Ich hätte gerne unverschämterweise gerne den Originaltext eingestellt, leider war er dort
http://www.kirke.hu-berlin.de/kirke/autor.html
nicht auffindbar:
deshalb die Originalzeilen aus dem Prometheus des Aischylos

PROMETHEUS:
Laß dir das weitre sagen und erstaune mehr,
Wie große Mittel, welche Künste ich erfand.
Das größte war's, daß, wenn sie Krankheit niederwarf,
Kein Mittel da war, keine Salbe, kein Gebräu,
Kein Brot der Heilung, sondern, aller Arzenei
Entraten, sie verkamen - bis sie dann von mir
Gelernt die Mischung segensreicher Arzenei,
Die aller Krankheit wilde Kraft zu stillen weiß.
Dann gab ich viele Weisen an der Seherkunst
Und schied zuerst aus, was in den Träumen als Gesicht
Zu nehmen, tat dann alles Tons geheimen Sinn
Und aller Fahrt Vorzeichen sorgsam ihnen kund,
Bestimmte deutlich jedes krummgeklaueten
Raubvogels Aufflug, welcher traurig, welcher froh
Nach seiner Art sei, welches Fanges jegliche
Sich nähren, welcher Weise gegenseitig sie
Freundschaft und Feindschaft halten und Geselligkeit;
Wie des Eingeweides Ebenheit den Ewigen,
Wie der Milz und Leber adernbunte Zierlichkeit
Und welche Farbe recht und wohlgefällig sei.
Indem zuletzt ich dann ein Hüftbein opferte,
Dazu ein Rückteil fettumwickelt, ward ich selbst
Der schweren Kunst Lehrmeister, nahm vom Seherblick
Der Flamme fort die Blindheit, die sie zuvor verbarg.
Soweit von diesem, aber die im Erdenschoß
Verborgenen Schätze, welche sein jetzt nennt der Mensch,
So Eisen, Erz, Gold, Silber, wer mag sagen, daß
Er diese vor mir aufgefunden und benutzt?
Niemand, ich weiß es, wenn er sich lügend nicht berühmt.
So ist, mit einem Worte, daß ihr kurz es hört,
Den Menschen von Prometheus alle Kunst gelehrt


Grüße
Zwerg

Ein schönes Rätsel!
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Beitragvon spider » So 04.12.05 00:25

Zu 10.

Zeus war wie allgemein bekannt kein Kostverächter.
Derart derbe Gesellen soll es heute noch geben.
In den ländlichen Gebieten auch Hühnerf... genannt.
Allerdings war es kein Huhn sondern ein Schwan,aber wir wollen mal nicht kleinlich sein.
Die göttliche Gestalt die sich unter den Federn verbarg war Nemesis,vor der wir uns alle hüten sollten.
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Beitragvon Peter43 » So 04.12.05 00:43

Nicht zu fassen! Alle Antworten richtig!

#1: Die Daktyloi Idaioi bewachten und beschützten dann Zeus in einer Höhle auf Kreta. Sie waren Schmiedekobolde. Später erregten sie mit ihrem Wissen und Können Aufsehen in Samthrake. Sie wurden früh vermengt mit den Kabiren, Korymanten und Kureten.

#2: Die alkyonischen Tage stehen kurz bevor. Angeblich sollte der Eisvogel um die Wintersonnenwende brüten und zu dieser Zeit habe es auf verschiedenen Meeren eine 14tägige Windstille gegeben.

#4: Tolle Verse! Leider habe ich den 'Prometheus' des Aischylos nie gelesen. Nur den 'Oidipus Tyrannos' des Sophokles. Diese Zaubersalbe hat z.B. Hekate dem Jason gegeben, um ihn immun zu machen gegen das Feuer der Stiere.

#10: Ja, es war Nemesis, obwohl oft Leda genannt wird. Aber die brütet nur das Ei der Nemesis aus!

MfG
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Beitragvon hjk » So 04.12.05 01:23

Ich kopiere einfach mal die Antworten, die ich bei meinen Recherchen gefunden habe (auch wenn ich nicht von allen so richtig überzeugt bin!):

zu 1.
http://www.patloch.at/Herkules.htm:
Die Daktyloi Idaioi, die „Idäischen Finger“ sind aus der Erde geborene Söhne der großen Mutter der Götter. Als Rhea auf der Flucht vor Kronos, der seine Kinder verschlang, um sich die Herrschaft zu bewahren, nach Kreta kam, gebar sie auf dem Berg Ide ihren Sohn Zeus. In der Qual der Wehen grub sie ihre Finger in den Boden, der sogleich der Anzahl ihrer Finger entsprechend hilfreich dienende Geister hervorbrachte, die Daktylen. Ihr Anführer Herakles begründete die Olympischen Spiele, der großen Mutter zur Ehre.

zu 2.
http://alisch.trilithium.de/gautier/ArriaErl.htm:
Alkyone, in der griechischen Sage die Gemahlin des Keyx, wurde wegen ihrer Trauer um ihren ertrunkenen Gatten von Zeus in einen Eisvogel verwandelt. Während ihrer Brutzeit ließ Zeus alle Winde ruhen, daher alkyonische Tage = Tage glücklicher Ruhe

zu 5.
http://www.psychovision.ch/rfr/gsusa4v6.htm:
Es ist denn auch das Mythologem der Zeugung und der doppelten Geburt des Dionysos (39), des Sohnes der Semele und des Zeus, welches den Prozess der Transformation in den schöpferischen Logos in einer archaischen Sprache beschreibt. Als Stier, Löwe und Leopard schwängert der Göttervater Semele. Der derart gezeugte Dionysos tanzt im Schoss seiner Mutter, was auch diese zu rasenden Tänzen veranlasst. Die eifersüchtige Hera überredet Semele, Zeus darum zu bitten, in seiner Urform zu ihr zu kommen. Der Göttervater kommt als ein Gewitter von Blitzen über sie. Semele verbrennt in wahnsinniger Erregung. Im brennenden Schoss seiner Mutter tanzt der unversehrte Dionysos. Mercurius (!) befreit ihn und näht ihn bis zur Geburt in den Oberschenkel des Zeus ein. Derart wird Dionysos zweimal geboren: Aus der Natur und aus dem Geist, aus der Mutter und aus dem Vater.

zu 6.
http://www.anumis.de/lexikon/e/pe105.html:
Die bekanntesten Münzen der Antike sind nach der Darstellung der Eule, dem Stadtwappen Athens (eigentlich ein Steinkauz), auf den Rückseiten der Münzen benannt. Die Eulen von Athen waren in der gesamten damals bekannten Welt um das Mittelmeer bekannt. Früher wurde angenommen, dass die Athener Eulen in der Regierungszeit des Tyrannen Peisistratos (560-528 v.Chr.) um die Mitte des 5. Jh.s eingeführt wurden. Heute geht man davon aus, dass sie erst unter seinen Söhnen Hippias und Hipparch (527-514 v.Chr.) entstanden.

zu 8.
Wikipedia:
Zeus zeugte mit ihr schließlich die Athene, fraß die schwangere Metis aber auf (ein Orakel hatte ihm geweissagt, eine Tochter der Metis wäre ihm gleichrangig, ein Sohn würde ihn stürzen). Nach mehreren Erzählungen gebar Zeus die Tochter, indem ihm Hephaistos - der übrigens ohne Mithilfe des Zeus von Hera alleine geboren worden war - mit einem Hammer oder Doppelbeil auf den Kopf schlug, worauf Athena mit weit hallendem Schlachtruf, in voller Rüstung und mit ihrem spitzen Wurfspeer bewaffnet aus dem gespaltenen Kopf hervorsprang.

zu 9.
„Der kleine Pauly“:
„Heras männliche Kinder, die nicht von Zeus stammen, werden von ihr selbst nicht voll anerkannt ..; weder Ares noch der schwächliche Hephaistos, den sie ins Meer hinabschleuderte,. Als Töchter gelten die Eileithyen, deren Rolle vielfach Hera selbst zugeschrieben wird.. Außerdem gilt Hera als die Mutter der Hebe, der Hekate u.ä.“ (Anm.: in den meisten Quellen werden A. und H. als Söhne von Zeus bezeichnet! Auch bei Hebe und Hekate scheint nach anderen Quellen diese Aussage des Kleinen Pauly als kaum wahrscheinlich).

zu 10.
Wikipedia:
Helene, lat. Helena, in der griech. Sage die schönste Frau, Tochter des Zeus und der Leda, Schwester der Dioskuren und der Klytaimestra;

zu 12.
http://www.philos-website.de/index_g.htm?autoren/hesiod_g.htm~main2:
(Anm.: den selben Ursprung von Menschen und Göttern fand ich nirgendwo bestätigt. Die Frage bezog sich aber auf die Trennung.): Denn als in Mekone Götter und sterbliche Menschen ein Abkommen trafen, zerteilte Prometheus in kluger Absicht ein mächtiges Rind, legte es vor und wollte Zeus hintergehen. Für den einen nämlich tat er das Fleisch und fette Eingeweide in die Rindshaut und bedeckte sie mit dem Rindermagen, [540] dem anderen aber baute er mit listiger Kunst die weißen Knochen des Stieres schön auf und bedeckte sie mit glänzendem Fett. Da nun sagte zu ihm der Vater der Götter und Menschen: »Sohn des Japetos, berühmt unter allen Herrschern! Wie parteiisch, mein Lieber, hast du die Anteile zugemessen!« [545] So spottete Zeus, dem es nie an Rat fehlt. Ihm wieder entgegnete der Krummes sinnende Prometheus und lächelte verstohlen, vergaß aber nicht seine Künste und Ränke: »Zeus, ruhmvollster, höchster der ewigen Götter! Wähle von beiden den Teil, nach dem es dein Herz in der Brust gelüstet!« [550] So sprach er listig. Zeus aber, dem es nie an Rat fehlt, merkte den Trug, durchschaute ihn und sah im Herzen Unheil für die sterblichen Menschen voraus, das dann auch eintraf. Mit beiden Händen hob er das weiße Fett auf, ergrimmte in seinem Geist, und Groll ergriff sein Herz, [555] als er die weißen Knochen des Rindes so listig und kunstvoll aufgebaut sah. Seither verbrennen die Völker der Menschen auf Erden den Unsterblichen weiße Knochen auf duftumwölkten Altären.

Schönen Gruß aus Frankfurt
hjk :)
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Beitragvon Peter43 » So 04.12.05 02:02

Auweia, hjk! Da hast Du uns aber was vorgesetzt! Man sollte aber in Erinnerung behalten, daß es von allen Mythen verschiedene Varianten gibt. Sie haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Besonders als Hesiod sie systematisiert hat. Größere Veränderungen wurden dann auch durch die Tragödiendichter vorgenommen. Ich fange mal an:

#1 ok, war allerdings schon beantwortet.

#2 ok, war allerdings schon beantwortet.

#5 ok. Es war Dionysos, und sowohl Semele als Zeus haben ihn geboren.

#6 nein. Die Eule ist die berühmteste Münze Athens. Gefragt aber war
nach dem sagenhaften Erfinder der ersten Münze Athens und deren
Abbild.

#8 ok. D.h. Metis befand sich zur Zeit der Geburt der Athene inm Bauch
des Zeus.

#9 ok. Ares empfing sie nach der Berührung durch eine Blume, die ihr
Gaia gab. Hephaistos gilt nach Hesiod ebenfalls von Hera als ohne
Erzeuger geboren, war wahrscheinlich aber nur eine Mißgeburt. Hebe
wurde auch parthenogenetisch erzeugt. Hera brauchte keinen Mann
um schwanger zu werden! Hekate allerdings ist fragwürdig!

#10 nein. Leda wird oft genannt, aber Nemesis ist ursprünglicher.

#12 ok. Der gesuchte Ort war Mekone. Über die gemeinsame Herkunft
von Göttern und Menschen siehe z.B. Karl Kerenyi, Prometheus - Die
menschliche Existenz in griechischer Deutung, rde 1959

MfG
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Beitragvon hjk » So 04.12.05 02:45

Na ja - 6 von 12 find' ich für mich garnicht so schlecht. :wink:

Aber gerade bei der Nr. 9 bin ich nicht arg glücklich! Zitate aus "Der kleine Pauly":

Ares: "Das Odium des dämonisch unheimlichen Fremdgottes haftet dem Riesen Ares auch als Sohn des Zeus und der Hera und Mitglied der olympischen Familie noch an"
Hephaistos: "Sohn des Zeus und der Hera"
Hebe: "Tochter von Zeus und Hera"

Da ist der Kleine Pauly also auch nicht ganz schlüssig. Und zu Hekate finden sich in anderen Quellen (Pauly nennt hier keine Abstammung) alle möglichen Angaben (umfangreich - wenn man das noch lesen will -: http://www.oeaw.ac.at/kal/mythos/zeleny1999.pdf).

Trotzdem (oder wohl gerade deshalb!): schönes Rätsel!

hjk :D
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Beitragvon Peter43 » So 04.12.05 03:01

@hjk:

Danke für den Link! Hekate war schon in meiner Schulzeit eine der interessantesten, weil geheimnisvollsten Göttinnen! Natürlich sind alle Antworten, die ich als 'richtig' bezeichne, fragwürdig, weil es so viele verschiedene Varianten gibt. D.h. es ist schon etwas Willkür dabei! Aber es ist auch keine wissenschaftliche Untersuchung, sondern soll nur etwas Spaß machen und vielleicht den einen oder anderen wieder für die griechische Mythologie interessieren!

MfG
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Beitragvon hjk » So 04.12.05 14:06

Dann tippe ich noch mal zu 7:

http://www.mythologica.de
1. Herakles (Sohn des Zeus und der Alkmene - Frau des Amphitryon)
2. Dionysos (Sohn des Zeus und der Semele - Tochter des Königs Kadmos und der Harmonia)

hjk :D
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Beitragvon andi89 » So 04.12.05 14:13

Hallo!

Ich mache einfach auch mal mit, obwohl ich mich in der griechischen Mythologie nicht wirklich auskenne.

zu11.: Poseidon hat zusammen mit Apollon für Laomedon die Mauern von Troja gebaut. Laomedon hat aber dann den versprochenen Lohn nicht gezahlt und Poseidon war sehr wütend. Er hat ein Meeresungeheuer geschickt und die Griechen bei ihrem Kampf gegen Troja unterstützt. Ich vermute mal, dass er das dann im Wasser getan hat und so zum Gott des Meeres wurde.

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Beitragvon Nephele » So 04.12.05 14:37

Hallo
hier die Antwort auf Frage 7

Die 2 Götter mit Sterblichen Müttern sind
Dionysos --> Mama = Semele
Athene--> Mama = Metis

Gruß Nephele
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Beitragvon Peter43 » So 04.12.05 15:07

@hjk:

#7 ok. Das war die Antwort, die ich auch hatte.

@Nephele:

Nett, daß Du mitmachst!
#7 Dionysos ist ok. Aber Athene nicht! Ihre Mutter Metis (= der kluge Rat)
war eine Göttin, die Tochter des Okeanos und der Tethys.
#11 nein, denn da war Poseidon bereits der Gott des Meeres. Sonst hätt er
doch kein Meeresungeheuer schicken können!

MfG
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Re: Mythologiequiz zu Weihnachten

Beitragvon Nephele » So 04.12.05 15:17

Hallo nochmal,

11. Poseidon war ursprünglich ein Pferdegott. Wodurch wurde er aber
zum Gott des Meeres? **


Naja, also das Pferd ist bei den Griechen eigentlich von alters her mit Wasser verbunden, v.a. mit Quellen.
Anfangs war Neptun jedenfalls Gott des Orakels von Delphi und Stadtgott von Athen, dann hat er sich mit Zeus angelegt, der in dann auf die Erde verbannte. Und außerdem wurde dann nach dem Sieg über Kronos die Welt aufgeteilt
Unterwelt für Hades
Welt und Olymp für Zeus
und Meer eben für Poseidon

Gruß Nephele
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Poseidon, der Pferdegott

Beitragvon Scharfnasius » So 04.12.05 15:28

Hi Peter43,

mit griechischer Mythologie kenne ich mich weniger aus als mit römischer, aber ich versuche es mal:

zu 11: Nachdem Zeus seine Brüder und Schwestern aus dem Schlund von Vater Kronos befreit hatte, wurde ihm selbst der Himmel zugeteilt, Hades die Unterwelt und Poseidon erhielt das Meer. So wurde er zum Gott des Meeres. Gleichzeitig blieb er der Pferdegott, was sich etwa darin zeigte, dass man ihm Pferde opferte und er mit Athene der Schutzherr Athens war, wo in der Antike angelich die besten Pferde herkamen.

Salve,
Scharfnasius
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