Was bedeutet "sammelwürdig"?

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

Moderatoren: Homer J. Simpson, chinamul

Beitragvon donolli » Fr 13.01.06 18:58

chinamul hat geschrieben:Ich halte das mit dem verfrühten Abstillen und der daraus resultierenden Sammelleidenschaft schlicht für dummes Zeug. Den gleichen Quatsch hat ein anderer Psychoanalytiker verzapft, der die im Gegensatz zu den international gebräuchlichen trichterförmigen Kloschüsseln mit einem Absatz versehenen deutschen Modelle auf das typisch deutsche Bedürfnis zurückführt, im Sinne einer Leistungskontrolle das Resultat rückblickend noch einmal kritisch zu würdigen.


:mrgreen: das ist ja herrlich, die geschichte muss ich mir unbedingt merken!
aber ich denke, dass das argument mit den zu kurz gestillten kindern auch vom autor nicht als zu erst erachtet wird.

cheers donolli
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Beitragvon Homer J. Simpson » Fr 13.01.06 19:12

Amerikanische Forscher haben herausgefunden, daß alle Menschen Glatzen haben. Nur auf manchen wachsen Haare und auf manchen nicht.

Homer

Dazu eine Rechenaufgabe: Ein Mann mit einer halben Glatze hat 40000 Haare. Wieviele Haare hat ein Mann mit einer ganzen Glatze?
Wo is'n des Hirn? --- Do, wo's hiig'hört! --- Des glaab' i ned!
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Beitragvon B.A. » Fr 13.01.06 20:49

80000 weniger als ich :lol:
Demonax wurde kurz vor seinem Tode gefragt:"Wer sorgt für dein Begräbnis?" Seine Antwort:"Mein Gestank!"
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Beitragvon Pscipio » Fr 13.01.06 22:09

chinamul hat geschrieben:Den gleichen Quatsch hat ein anderer Psychoanalytiker verzapft, der die im Gegensatz zu den international gebräuchlichen trichterförmigen Kloschüsseln mit einem Absatz versehenen deutschen Modelle auf das typisch deutsche Bedürfnis zurückführt, im Sinne einer Leistungskontrolle das Resultat rückblickend noch einmal kritisch zu würdigen.

:mrgreen: Herrlich!
Nata vimpi curmi da.
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Beitragvon richard55-47 » Fr 13.01.06 23:06

Homer, vor ca. 50 Jahren bin ich auf diese Frage reingefallen. Das brennt sich ein. Heute beantworte ich die Frage richtig, obwohl meine mathematischen Fähigkeiten gegen minus Null tendieren.

Mit dem Sammeln habe ich meine eigene Theorie. Das männliche Geschlecht war schon in der Urzeit mit Jagen von Vier- oder Zweibeinern sowie Sammeln von irgendwelchen Früchten zwecks Ernährung der Familie/des Clans beschäftigt, während das weibliche Pendant - durch Umwelteinflüsse bedingt zeit seiner fruchtbaren Lebensphase mit dickem Bauch - auf die lieben Kleinen aufpasste. Die Aufgabenteilung muss nicht so streng gesehen werden, aber sie hat uns Männer geprägt. Wir jagen zwar noch (chercher la femme), vor allen Dingen: wir sammeln!!! Allerdings muss ich zugeben, dass bei Frauen der Sammeltrieb partiell, nämlich bei Schuhen, weitaus stärker entwickelt ist, als dies auf anderen Gebieten bei den Männern der Fall ist. Hierfür habe ich keine Erklärung.
do ut des.
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Beitragvon Zwerg » Fr 13.01.06 23:41

Hallo Richard
Mit deiner Theorie bist du sicherlich nicht alleine - die vertrete ich auch seit eingen Münzjahren.
Jeder Münzhändler wird dir bestätigen, daß weibliche Sammler im unteren 1-stelligen prozentualen Kundenkreis anzufinden sind. (Ist kein gutes Deutsch!)
Allerdings stehen diese Damen dann in der Topliste der Umsatzkunden - und dafür habe ich bisher keine Erklärung aus den Zeiten der Jäger und Sammler.

Möglicherweise sollte man da noch eine Matriarchatstheorie hinzuziehen.

Grüße
Zwerg
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Beitragvon Peter43 » Sa 14.01.06 03:52

Hallo Richard!

Das mit dem Jagen und Sammeln soll bereits arbeitsteilig unternommen worden sein! So waren die Männer mehr für das Jagen zuständig und die Frauen eher für das Sammeln, z.B. von Wurzeln, Beeren oder Würmern (mmmh, lecker!). Die Trennung der Geschlechter in Bezug auf das Sammeln muß also erst später eingetreten sein und hat demnach andere, hier noch nicht genannte Gründe!

MfG
Omnes vulnerant, ultima necat.
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Beitragvon richard55-47 » Sa 14.01.06 23:30

Sei es wie es sei. Ich habe riesigen Spaß an meiner Sammlung römischer Münzen (und einiger Märklin-Artikel!!). Ob arbeitsteilig oder nicht: ich setze eine lange Tradition fort.
do ut des.
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Beitragvon Antoniner » Di 17.01.06 03:28

Den gleichen Quatsch hat ein anderer Psychoanalytiker verzapft, der die im Gegensatz zu den international gebräuchlichen trichterförmigen Kloschüsseln mit einem Absatz versehenen deutschen Modelle auf das typisch deutsche Bedürfnis zurückführt, im Sinne einer Leistungskontrolle das Resultat rückblickend noch einmal kritisch zu würdigen.


Klasse, schöner Spruch!! Träne aus dem Auge wisch.........

Natürlich ist die Erhaltung das Hauptaugenmerk.
Die Ansprüche sind da zum Glück verschieden. Was dem einen nicht mehr genügt oder bessere Erhaltung sich leisten konnte, darüber freut sich der neue Sammler auf der nächsten Börse.
Und so schließt sich der Kreis.

Ich sammle auch die Massenware. Ist doch immer wieder schön, mit meinen Kinder die Stücke anzufassen, die Geschichte der Kaiser zu lesen und sie können die Stücke auch mit zum Unterricht nehmen.

Die mit dem besten Erhaltungsgrad kommen in die Sammlung, der Rest in eine Dose und ab in die Schule.
Nur die Münzen, auf denen fast nichts mehr zu erkennen ist und eine Bestimmung nicht mehr möglich, diese vergrab ich beim Nachbarn im Garten......hihi

Gruß vom Antoniner
:wink:
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