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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon Homer J. Simpson » Mo 08.12.14 21:01

Wollte ich auch fragen. Sollte man einen Leserbrief schreiben?
Wo is'n des Hirn? --- Do, wo's hiig'hört! --- Des glaab' i ned!
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Homer J. Simpson
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon stampsdealer » Mo 08.12.14 23:05

Mehrere Foristen sollten jeweils einen Leserbrief abschicken, damit wenigstens einer abgedruckt wird. Denn nach meiner Erfahrung veröffentlichen die beim Spiegel nicht jeden Leserbrief.
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon justus » Mi 10.12.14 17:40

Archäologen haben auf der Insel Jersey einen massiven Gold-Torques (offenen Halsring) in einem keltischen Münzschatz gefunden

v0_master.jpg

Photo: © Jersey Heritage

http://www.culture24.org.uk/history-and ... coin-hoard
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon justus » Do 11.12.14 09:40

Archäologen machen Sensationsfund in Rom -----> http://www.t-online.de/tv/id_68233194/d ... de-tv.html
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon stampsdealer » Do 11.12.14 13:02

Münzenwoche vom 11. Dezember 2014

NRW und die Archäologie: Skandal oder deutsche Normalität?

von Björn Schöpe

http://www.muenzenwoche.de/de/page/4?&id=3171
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon emieg1 » Do 11.12.14 16:02

stampsdealer hat geschrieben:Münzenwoche vom 11. Dezember 2014

NRW und die Archäologie: Skandal oder deutsche Normalität?

von Björn Schöpe

http://www.muenzenwoche.de/de/page/4?&id=3171


Björn Schöpe hat wieder mal den Durchblick... nicht nur hier, sondern auch in seinen anderen Publikationen, die ich wärmstens empfehlen kann.

"Momentan ist Deutschlands kulturellem Erbe leider zu wünschen, dass es unter der Erde bleibt. Ansonsten ist zu befürchten, dass es halb ausgegraben verkommt und das Ergrabene wegen fehlender Mittel nicht restauriert oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird."
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon justus » Do 11.12.14 17:37

Da passt der folgende Beitrag aus der AID ja gut dazu. Anmerkung: Wenn Funde im Archiv vergammeln oder Befunde nicht ausgewertet werden können, so liegt dies nicht unbedingt an den Archäologen, sondern an unseren sog. "Volksvertretern" in Landesparlamenten und Landesregierungen.

»Nordrhein-Westfalen spart an Archäologie und Baudenkmalpflege und vergeudet dennoch öffentliche Gelder«

… mit dieser aufrüttelnden Schlagzeile wandte sich die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) am 26.11.2014 an die Öffentlichkeit. Ein Jahr nach der DGUF-Petition gegen die Mittelkürzungen in der Archäologie und der Baudenkmalpflege von Nordrhein-Westfalen (NRW) bilanzieren Frank Siegmund und Diane Scherzler die erreichten Effekte der Petition und der Renovierung des Denkmalschutzgesetzes wie folgt: »Nordrhein-Westfalen hat 2013 seinen langjährigen Sparkurs in der Archäologie und in der Baudenkmalpflege deutlich verschärft, trotz eines starken öffentlichen Bürgerprotests. Heute setzt das Land für den Erhalt seines kulturellen Erbes weniger Mittel ein als die meisten anderen Bundesländer und nur ein Drittel dessen, was in Europa üblich ist. Dennoch verzichtet das Land NRW infolge ungeschickter Gesetzesregelungen zu Gunsten von Investoren auf jährliche Einnahmen für die Archäologie in Millionenhöhe. Diese Kosten muss stattdessen die Allgemeinheit übernehmen. Das vergeudete Geld ist in Summe ein Mehrfaches dessen, was das Land selbst für die Archäologie einsetzt.«

http://www.archaeologie-online.de/magaz ... fentliche/
mit freundlichem Gruß

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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon hjk » Sa 13.12.14 21:28

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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon emieg1 » Sa 13.12.14 21:43

"Kürzlich erwirkte der Freiburger Antikenhändler Günter Puhze – ebenfalls ein IADAA-Mitglied – eine einstweilige Verfügung gegen Michael Müller-Karpe vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz. Puhze fand es geschäftsschädigend, dass Müller-Karpe in einem Fernsehbeitrag einen Zusammenhang zwischen im Westen gehandelten Altertümern aus Syrien und Irak, ihrer vermuteten illegalen Herkunft, der Zerstörung archäologischer Stätten durch Raubgrabungen und der Finanzierung des IS-Terrorismus herstellte."

Da ich diesen Fernsehbeitrag gesehen habe, kann ich die Entscheidung des Gerichts zugunsten des Antikenhändlers verstehen. Es würde mich nicht wundern, wenn auch andere Händler/Auktionshäuser Schadenersatzansprüche stellen, denn dort wurde vollkommen an der Problematik vorbei der gesamte Handel mit Altertümern kriminalisiert.

Wie gewohnt schiesst der kriminell-ärchaologische "Museumsexperte" mal wieder weit über sein Ziel hinaus.
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon Peter43 » Sa 13.12.14 21:56

Aus den Potsdamer Neuesten Nachrichten:

Raubgrabungen: Antike unterm Hammer
von Michael Zajonz

Die hochrangig besetzte Berliner Tagung „Kulturgut in Gefahr“ verdeutlicht das Ausmaß des illegalen Kunsthandels. Schärfere Gesetze gegen Plünderungen und das Verscherbeln antiker Schätze sind unerlässlich. Auch Deutschland ist in der Pflicht.
...
In Berlin legt Müller-Karpe sogar noch nach und sieht die Zahl legal nach Deutschland eingeführter Antiken „im Promillebereich“. Die weit verbreitete ProvenienzAngabe „alte Adelssammlung“, so der Mainzer Museums-Mann, „zusammengetragen vor Inkrafttreten der gesetzlichen Ausfuhrverbote der Herkunftsländer, ist ein Märchen. Antiken ungeklärter Herkunft stammen nicht vom Dachboden und auch nicht aus Schweizer Familienbesitz“.
Müller-Karpes Polemik berührt bei aller Verkürzung etwas Grundsätzliches: die moralisch-ethische Dimension des Besitzes antiker Altertümer.
...
Dass es neben dem verbrecherischen auch einen legalen Handel mit Antiken gibt, ist auf der Tagung lediglich Randthema. Kunsthändler kommen, mit Ausnahme von Ursula Kampmann, der Kulturgüterschutzbeauftragten der International Association of Dealers in Ancient Art (IADAA), nur abseits des Podiums zu Wort.


http://www.pnn.de/kultur/919311/

Mit freundlichem Gruß
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon raeticus » So 14.12.14 22:47

Münzen sind beim neuen Gesetz mit dabei, siehe Bericht der Bundesregierung schon letztes Jahr, und auch wieder in vielen aktuellen Interviews bestätigt:

http://www.bundesregierung.de/Content/D ... onFile&v=2

"Besonders bei Objekten..... ,wie etwa antike Münzen, wird teilweise verkannt, dass es sich auch hierbei um Kulturgut handelt...
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon antoninus1 » Mo 15.12.14 11:12

raeticus hat geschrieben:..."Besonders bei Objekten..... ,wie etwa antike Münzen, wird teilweise verkannt, dass es sich auch hierbei um Kulturgut handelt...


Und uns Untertanen wird das Recht abgesprochen, Kulturgut zu besitzen :evil:
Zuletzt geändert von antoninus1 am Mo 15.12.14 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß,
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon Homer J. Simpson » Mo 15.12.14 11:27

Maaain Schaaatz...
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon aquensis » Di 16.12.14 13:39

Bei den heutigen Problemen mit der Lebensdauer von Bauwerken haben sich bestimmt viele schon gefragt, was haben sie in der Antike besser gemacht ?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 08737.html

Grüsse Franz
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon Peter43 » Di 16.12.14 19:20

Auch heute könnte man langlebige Gebäude errichten. Aber das ist nicht gewollt. So waren z.B. die maroden Autobahnbrücken auf 30 Jahre ausgelegt. Und auch das normale Einfamilienhaus soll gerade mal eine Generation halten.

Mit freundlichem Gruß
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