PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon Altamura2 » Sa 25.06.16 08:31

justus hat geschrieben:... new evidence indicates ...

Die hab' ich jetzt irgendwie nicht entdecken können 8O . Oder hab' ich da was übersehen?
Das ist doch eher eine Ankündigung, dass man beabsichtigt, das demnächst vielleicht mal nachweisen zu können :wink: .

Gruß

Altamura
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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon justus » Sa 25.06.16 11:14

@ Altamura

Ich denke auch, dass es nur eine Vermutung ist, da entsprechende großflächige Ausgrabungen wohl erst stattfinden werden.
mit freundlichem Gruß

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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon justus » Mo 27.06.16 17:49

Boundaries of Roman Empire redrawn after Devon archaeological dig -----> http://www.bbc.com/news/uk-england-devon-36596636
mit freundlichem Gruß

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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon aquensis » Mo 27.06.16 18:07

Goldmünzen Fund in Kalkriese !

https://www.ndr.de/kultur/geschichte/Va ... ht232.html

Grüse Franz
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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon curtislclay » Mo 27.06.16 18:30

justus hat geschrieben:Boundaries of Roman Empire redrawn after Devon archaeological dig -----> http://www.bbc.com/news/uk-england-devon-36596636


A summary of what the excavation revealed:

"Until recently, who would have thought that Ipplepen village in Devon was once 'plugged in' to the Roman empire?", Ms Wootton added.

It seems the headline writer was exaggerating a bit ("Boundaries of Roman Empire redrawn")!

Thanks for the link nonetheless.
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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon Mynter » Mo 27.06.16 22:00

aquensis hat geschrieben:Goldmünzen Fund in Kalkriese !

https://www.ndr.de/kultur/geschichte/Va ... ht232.html

Grüse Franz

Hübscher Fund. Zum Glück handelt es sich nicht um einen selten Typ, so lässt sich verschmerzen, dass die Stücke unverkäuflich sind. Acht Aegypto Capra wären ärgerlicher.
Grüsse, Mynter
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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon justus » Do 30.06.16 07:12

Bedeutender römischer Goldfund auf antikem Schlachtfeld

Acht über 2.000 Jahre alte Münzen vermutlich bei Gefechten verloren oder versteckt

muenzen.jpg

Osnabrück – Archäologen ist in der Region Kalkriese 16 Kilometer nordöstlich von Osnabrück in Niedersachsen ein bedeutender Münzfund gelungen: Die Wissenschafter legten in Oberesch acht Goldmünzen vom Typ Gaius/Lucius frei. Goldfunde sind in regulären Grabungen äußerst selten. Da das Edelmetall bereits in der Antike von außerordentlichem Wert war, gelangte es nur in Ausnahmefällen, meistens in der Folge von Natur- oder Brandkatastrophen sowie kriegerischen Ereignissen, in den Boden.

Die gefundenen Goldmünzen sind durchweg in einem guten Erhaltungszustand. Sie zeigen zum Teil deutliche Spuren der Verwendung und sind durch den Gebrauch an den Kanten abgegriffen. Der Fund kam in einem nur wenigen Metern umfassenden Bereich zutage, so dass die Forscher um Salvatore Ortisi von der Universität Osnabrück davon ausgehen, dass sie gemeinsam, als Teil eines Geldbeutels in den Boden gelangten. Wahrscheinlich ist die Barschaft im Zuge der Kämpfe auf dem Oberesch verloren gegangen oder auf der Flucht absichtlich verborgen worden. Alle aurei wurden in den Jahren zwischen 2 vor und 4/5 unserer Zeitrechnung in Lyon (Lugdunum) geprägt.

image00119.jpg

Die Münzen vom Typ Gaius/Lucius werden als Schlussmünze, also als Münzen mit der jüngsten Prägung, vor der Varusschlacht datiert. Das Münzbild zeigt auf der Vorderseite den Kopf des Kaisers Augustus, auf der Rückseite die kaiserlichen Prinzen Gaius und Lucius Caesar. Zwischen den beiden Caesaren sind zwei Schilde, Lanzen und religiöse Gerätschaften so genannte Litui zu sehen, die auf die militärischen und religiösen Funktionen der beiden Prinzen als designierte Nachfolger des Augustus anspielen.

http://www.coinarchives.com/a308ca45230 ... e00119.jpg

Eine Münze als Monatslohn

Ein aureus stellte zur Zeit des Kaisers Augustus (27 vor bis 14 unserer Zeitrechung) einen erheblichen Wert dar. Er entsprach in etwa dem Monatslohn und reichte aus, um in Rom eine ganze Familie einen Monat zu ernähren. Der kleine Goldhort hätte demnach ausgereicht, seinen Besitzer ein Jahr lang gut zu versorgen. Man kann davon ausgehen, dass die Barschaft einem Offizier oder einem höher gestellten römischen Soldaten gehört haben könnte. Die acht in Kalkriese gefundenen Goldmünzen sind bis auf eine Münze prägegleich. Auf einer Münze tragen Gaius und Lucius die Lanzen und Litui im Vergleich spiegelverkehrt.

Museumspark.JPG

Seit gut sechs Wochen graben das Archäologie-Team aus Kalkriese und die Wissenschafter der Universität Osnabrück im Museumspark. Bei den ausgewählten Arealen handelt es sich um zwei Schneisen in Richtung Mittellandkanal, die bei den bisherigen Untersuchungen noch kaum berücksichtigt worden sind. Der Münzfund wurde im zweiten Suchschnitt gemacht, der aufgrund einer Baumaßnahme des Museums angelegt wurde. (red, 28.6.2016) -

Link -----> derstandard.at/2000039997204/Bedeutender-roemischer-Goldfund-auf-antikem-Schlachtfeld

Photo: hermann pentermann, varusschlacht im osnabrücker land
mit freundlichem Gruß

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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon Homer J. Simpson » Do 30.06.16 09:09

Mensch, da war ich auch schon; schönes Museum. Und wer hat's gefunden? Die Leute, die nach Ansicht einiger Menschen Amateurarchäologen sind, nach Ansicht anderer aber böse Raubgräber.

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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon Hansa » Fr 01.07.16 00:34

Bei unserem nächsten Auftritt bei den Römer- und Germanentagen nehm' ich 'nen Spaten mit...

Gruß Hans
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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon stampsdealer » Fr 01.07.16 12:58

Wohin mit den ganzen Ausgrabungsfunden?

wissenschaft.de vom 1.7.16

http://www.wissenschaft.de/kultur-gesel ... funden%3F/
Zugriff auf ein Nachlasskonto "Spende"

viewtopic.php?f=17&t=55975

Prof. Andreas Urs Sommer in der NZZ: Staaten als Kulturräuber

http://www.nzz.ch/feuilleton/kunst_arch ... 1.18696818
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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon beachcomber » Fr 01.07.16 23:52

ach wären doch nur alle archäologen der meinung von Raimund Karl.... die welt wäre wirklich eine bessere! :wink:
grüsse
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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon harald » Sa 02.07.16 10:24

beachcomber hat geschrieben:ach wären doch nur alle archäologen der meinung von Raimund Karl.... die welt wäre wirklich eine bessere! :wink:
grüsse
frank


Vor allem für uns Sammler und auch für die zahlreichen Sondengänger, welche gern mit Archäologen kooperieren würden..

Grüße
Harald
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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon pottina » Sa 02.07.16 19:54

und das Dach vom Museum in Speyer könnte repariert werden!

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... index.html

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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon justus » So 03.07.16 16:49

Homer J. Simpson hat geschrieben:Mensch, da war ich auch schon; schönes Museum. Und wer hat's gefunden? Die Leute, die nach Ansicht einiger Menschen Amateurarchäologen sind, nach Ansicht anderer aber böse Raubgräber.

Homer

Sorry, dass ich dir da widersprechen muss, Homer. Tony Clunn, der Entdecker des Ortes, an dem die Varusschlacht endete, wurde niemals als 'Raubgräber" bezeichnet. Warum auch. Sein Hobby war zwar das Auffinden römischer Münzen mit Hilfe von Metalldetektoren, wie es viele Sondengänger tun. Aber seine Suche vollzog sich immer in enger Abspache mit den Behörden, insbesondere mit Prof. Dr. Wolfgang Schlüter, welcher zu diesem Zeitpunkt (1987) Kreisarchäologe in Osnabrück war und Clunn den Hinweis lieferte, etwa 20 km nördlich der Stadt zu suchen, obwohl in der Umgebung Osnabrück in den letzten achtzehn Jahren keine römischen Funde mehr entdeckt worden waren. "Schlüters Empfehlung basierte auf Kartenstudien und einem Aufsatz von Theodor Mommsen. Clunn wurde bereits am ersten Tag fündig und entdeckte mehrere Münzen, die in der Zeit des Augustus geprägt worden waren. Schlüter veranlasste, dass der Fundplatz Ort umfangreicherer Ausgrabungen wurde. Clunn war auch der erste, der 1988 in der Umgebung von Kalkriese Schleuderbleie fand. Schleuderbleie waren der erste untrügliche Beweis von militärischer Präsenz oder gar einer Schlacht im Raum Kalkriese. Die Funde der Grabungen sind im Museum und Park Kalkriese ausgestellt". (Zitat siehe unten)

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tony_Clunn
mit freundlichem Gruß

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Re: PRESSESPIEGEL - Nur für archäologische Nachrichten

Beitragvon Pscipio » So 03.07.16 16:58

Das ist doch genau der Punkt: eine grosse Mehrheit der Sucher würde auch heute gerne in "enger Absprache mit den Behörden" suchen gehen - wenn man sie denn liesse.
Nata vimpi curmi da.
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