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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon nephrurus » Di 28.12.10 13:50

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/ ... 33780.html

Dienstag, 28. Dezember 2010, 12:24 Uhr
Keltisches Fürstengrab geborgen

Herbertingen – Ein keltisches Fürstengrab aus dem 6. Jahrhundert vor Christus ist im Kreis Sigmaringen geborgen worden. Zwei Kräne hoben 80 Tonnen Erdmasse aus dem Boden. Auf einem Tieflader wurde das komplette Grab in ein Labor nach Ludwigsburg geschickt. Das Grab auf der Heuneburg bei Herbertingen ist nach Einschätzung von Fachleuten ein bedeutender archäologischer Fund. Das Grab und seine Beilagen - darunter bereits geborgene Edelsteine - sollen 2012 in einer Kelten-Ausstellung in Stuttgart zu sehen sein. Das Grab war in diesem Jahr entdeckt worden, aus Sorge vor Grabräubern sollte es so bald wie möglich geborgen werden. Der einstige Fürstensitz Heuneburg an der Donau gilt als die älteste frühstädtische Siedlung nördlich der Alpen.
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon justus » Mi 29.12.10 09:25

Keltisches Fürstengrab geborgen -----> http://nachrichten.t-online.de/forscher ... 1524/index
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon justus » Mi 12.01.11 18:38

The Bulgaria 2010 Review: Archaeology -----> http://www.novinite.com/view_news.php?id=123905
Treasure Hunting and Others

In August, customs officers in the Canadian city of Montreal seized 21 000 antique objects with Bulgarian origins, in a smuggling attempt. The antiques consist of coins, jewels, metal and glass objects from the Bulgarian, Greek, Roman, Byzantine and Ottoman heritage.

In October, Bulgarian police have shattered a crime group trafficking archaeological finds, including breath-taking items such as 2-meter marble statue which was believed to be of Aphrodite. As it later turned out, the statue is a Roman tomb sculpture of an ordinary woman.

In November, Bulgaria's police cracked down on the traffic of archaeology items in a special operation codenamed "Treasure Hunters".The operation was carried out in the Western town of Kyustendil and two nearby villages, with the police capturing 1 silver rhyton, a number of decorated ancient artifacts with images including statuettes, knives, bronze lamps, pottery vessels, rings, and 74 ancient coins from different time periods.
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon justus » Mi 12.01.11 18:45

Story of Llanvaches Roman coins hoard to be uncovered ----- > http://www.southwalesargus.co.uk/news/8 ... d/?ref=rss
A HOARD of Roman coins discovered in a Newport field will be under the microscope at the National Roman Legion Museum later this month. The Roman coins were uncovered by amateur archaeologist Brian Stephens in a pasture field near his home in Llanvaches in June 2006. They are believed to be one of the largest second century silver coin hoards recorded from Roman Britain and were declared treasure in July 2007. The hoard, made up of 599 silver denarii ranging from the times of emperors Nero (AD54 to 68) and Antonio Pius (AD138 to 161) is now on display at the museum in Caerleon.
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon justus » Mi 12.01.11 18:46

Polish archeologists discover Roman fort in Ukraine -----> http://www.thenews.pl/international/art ... raine.html
Roman legionary quarters have been discovered on the Crimean peninsula on the Black Sea by Polish archeologists. A team of Polish archeologists supervised by Radoslaw Karasiewicz-Szczypiorski from the Archeology Institute at the University of Warsaw have discovered a house of a Roman legionary consisting of several spacious rooms in Balaklava in the Crimea.
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Beitragvon justus » Fr 14.01.11 08:55

Bettensteuer in Italien - Obulus für Romulus

Urlaub in Rom ist teurer geworden: Seit einigen Wochen müssen Touristen eine Bettensteuer zahlen. Viele Hotels fürchten einen Besucherschwund - dabei hat die ewige Stadt ihren Dolce-Vita-Nimbus ohnehin längst verloren.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,738716,00.html
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon emieg1 » Fr 14.01.11 12:44

justusmagnus hat geschrieben:Bettensteuer in Italien - Obulus für Romulus

Urlaub in Rom ist teurer geworden: Seit einigen Wochen müssen Touristen eine Bettensteuer zahlen. Viele Hotels fürchten einen Besucherschwund - dabei hat die ewige Stadt ihren Dolce-Vita-Nimbus ohnehin längst verloren.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,738716,00.html


"Wie die Ewige Stadt ihre Pilgerscharen ausnimmt."


Welch' eine Schlagzeile über einem in vielen Punkten verzerrten Artikel, wobei man sich fragen muss, ob die Verfasserin je selbst in Rom war. Eine kishon-anmutende Story, die allerdings von der Realität weit entfernt liegt.

Ich kenne keine europäische Hauptstadt, in der es sich als Tourist preisgünstiger leben lässt als Rom.
Sicher kann man 16 Euro für eine Doppeldeckerstadtrundfahrt latzen, aber für das gleiche Geld bekommt man auch eine Wochenkarte für sämtliche Nahverkehrsmittel inclusive der Fahrtmöglichkeit nach Ostia Antica und Lido. Und im Gegensatz zur "Linie 110" muss man da auch nicht warten; gefühlt gibt es mehr Busse als Autos im Stadtgebiet. Wer den "Flair" des Cafe Greco unbedingt fühlen möchte, der zahlt auch gerne acht Euro für seinen Capuccino - einmal um die Ecke abgebogen kostet er allerdings nur noch ein Drittel.

Keine Parkbänke, aber Dreck, Stau und Chaos auf den Straßen

Rom ist sauberer als so manche deutsche Grossstadt. Und während in letzteren oftmals der Verkehr kollabiert, fliesst er in Rom - zwar langsam, aber er fliesst...

Er kurvt mit seinem Bus um die Schlaglöcher in den Altstadtgassen herum, flankiert von Vespa-Schwärmen, behindert von den Blaulicht-Limousinen der Mächtigen.

Die Altstadt hat weitaus weniger Schlaglöcher als deutsche Strassen nach wenigen winterlichen Frosttagen und die Vespas sind mittlerweile zu modernen japanischen Rollern mutiert. Hin und wieder rauscht tatsächlich eine blaulichteskortierte Limousine vorbei, was für eine Stadt, wo sich die Politik eines ganzes Landes geballt tummelt, normal sein dürfte. Und das nicht mal behinderlich.

Ja, wer das cineastische dolce vita der Fünfziger erwartet, könnte tatsächlich enttäuscht werden. Und jetzt "erdreistet" sich die Stadt etwas zu fordern, was an vielen Plätzen der Erde eine gängige Praxis ist. Bloss heisst sie anderswo nicht Bettensteuer, sondern Kurtaxe.

Ich für meinen Teil zahle diesen Obulus gerne drauf, wenn er denn auch in die richtigen Kanäle fliesst. Längst überfällig ist eine Restauration des Colosseo wie auch diverser anderer Attraktionen. Angenehm zu beobachten: An vielen Ecken und Enden wird restauriert, renoviert und weiter ausgegraben.

Roma bella mi apare :)
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon richard55-47 » Fr 14.01.11 15:39

Der mit dem Blaulicht ist Silvio auf dem Weg zu einem seiner Hobbys :)
do ut des.
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon cepasaccus » Fr 14.01.11 15:46

Mir ist es mal in Moskau passiert (an einem meiner bisherigen zwei Tagen dort), dass Verkehrspolizisten die Strasse abgesperrt haben. Dann hat es eine Weile gedauert und eine Kolonne mit Blaulicht bestehend aus schwarzen, deutschen Luxusautos ist vorbeigebraust.

Hintergrund: Wenn Putin oder Medwedev auf Arbeit fahren oder heim, dann wird eben die gesamte Strecke von einer Horde Polizisten fuer die gesperrt.

valete
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon Homer J. Simpson » Fr 14.01.11 16:47

Es wird so sein, wie's nun mal ist: Sicher kann man auch heute noch in Rom dolce vita machen, wenn man sich eben auskennt, und das tut evtl. der Reporter eben nicht. Ich bin leider zum Reisen ziemlich ungeeignet, weil ich entweder in eine Touristenfalle reintappen würde, was mir den Spaß verdürbe, oder - wohl zum größeren Teil - ich mich selbst um alles Vergnügen brächte, indem ich die ganze Zeit nur ängstlich am Den-Touristenfallen-Ausweichen wäre und mich nur von Pizza vom Blech ernähren würde.

Homer
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon emieg1 » Fr 14.01.11 16:53

Homer J. Simpson hat geschrieben:und mich nur von Pizza vom Blech ernähren würde.



Diese Alternative wäre in Rom nicht mal die schechteste... viele Pizzen vom Blech dort schlagen geschmacksmässig hiesige "Originale aus dem Steinofen" um Längen, aber sowas von... :wink:
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon justus » Fr 14.01.11 17:26

Wetterdaten erklären Geheimnisse der Geschichte

Wissenschaftler haben in einem einzigartigen Projekt die Klimageschichte der vergangenen 2500 Jahre erforscht - und bieten überraschende Einblicke in die Kulturgeschichte Deutschlands und Europas. Warum überlebten Hannibals Elefanten in den Alpen, wie gelang der Bau der Regensburger Donaubrücke?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 22,00.html

Klimaerwärmung in der Antike und im Mittelalter ? Fuhren die alten Germanen auch schon soviel mit dem Auto in den Wäldern Germaniens herum ? :lol:
mit freundlichem Gruß

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Beitragvon Peter43 » Fr 14.01.11 18:12

Auweia! Das wird aber Ärger geben mit dem IPCC! :D

Für Interessierte empfehle ich auch Josef H. Reichholf, Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends, Rowohlt 2008

Jochen
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon justus » Fr 14.01.11 18:23

Peter43 hat geschrieben:Auweia! Das wird aber Ärger geben mit dem IPCC! :D

Für Interessierte empfehle ich auch Josef H. Reichholf, Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends, Rowohlt 2008

Jochen

Das denke ich auch. Aber wer sich auch nur ein bißchen mit der Geschichte der Antike und des Mittelalters auskennt, weiß dass die "Germanische Völkerwanderung" zumindest zum Teil auch durch ungeheure Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste ausgelöst wurden, die riesige Ackerflächen verschlangen und die heutigen west- und ostfriesischen Inseln schufen. Und im Hochmittelalter wuchsen, glaubt man den mittelalterlichen Quellen, in Südengland Palmen und Zitrusfrüchte. Der Autoverkehr muss zu jener Zeit schon immens gewesen sein ! :wink:
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Re: PRESSESPIEGEL "Archäologie und Numismatik"

Beitragvon Peter43 » Fr 14.01.11 18:43

Der Grundirrtum ist der Glaube an das Gleichgewicht in der Natur, an das heute eine Mehrheit glaubt. Daher stammen Begriffe wie 'ökologisches Gleichgewicht', der Mensch stört das 'natürliche Gleichgewicht' und ähnliche Ausdrücke. Der Irrtum besteht darin, daß es in der Natur niemals ein Gleichgewicht gibt, sondern daß alles im Fluß ist, ein Kommen und Gehen. Nur aus der begrenzten Sicht des bornierten Menschen gibt es ein Gleichgewicht, einen Stillstand, den er erhalten will, so wie er es in der kurzen Zeitspanne seines Lebens, über die bereits jeder Baum lachen könnte, kennengelernt hat.

Jochen
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