Die Schönheit der Münzen des Commodus

Alles was so unter den Römern geprägt wurde.

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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon kc » Fr 27.07.12 20:26

Jau Simon, das war eine gute Wahl von dir! :D

Grüße
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon Peter43 » Fr 27.07.12 22:23

Ich möchte hier in loser Reihenfolge einige Provinzialmünzen des Commodus vorstellen. Ich beginne mit 2 Münzen aus Alexandreia/Troas:

(1)
Troas, Alexandreia, Commodus, 180-192
AE 24, 4.75g, 24.39mm, 225°
Av.: IMP C AI M AR - COMMODVS
Bärtige Büste, Draperie auf der li. Schulter, belorbeert, n.r.
Rv.: COL AVG - TROAD
Statue des Apollo Smintheus, in Himation, auf einem kleinen dekorierten Altar n.r. stehend, Köcher über der re. Schulter, in der li. Hand seinen Bogen
haltend und mit der re. Hand aus einer Patera über einem Tripod mit brennendendem, Kessel opfernd.
Ref.: Bellinger A213 (Typ 2); SNG Copenhagen 125 (derselbe Rv.-Stempel)
fast SS, schwarzgrüne Patina
Pedrigree:
ex M&M Auction 2006
ex Auktion Dr.Peus Nachf. 2000

(2)
Troas, Alexandreia, Commodus, 180-192
AE 28, 7.81g, 27.74mm, 45°
Av.: AVT CAI(sic!) M AV COM - MODO AVG BA
belorbeerter Kopf n.r.
Rv.: COL AVG - TROAD
Statue des Apollo Smintheus, belorbeert, in Himation, Köcher über der re. Schulter, auf einem kleinen Cippus frontal stehend, in der li. Hand den Bogen
haltend und aus einer Patera in der re. Hand über einem brennendem Tripod opfernd
Ref.: nicht in Bellinger, Aulock, Copenhagen, Righetti, BMC, Lindgren, RPC IV online.
zum Vergleich siehe Bellinger 193
sehr selten, SS/VZ, braun-grüne Patina

Dieser Typ ist bisher nur bekannt mit Apoll li. stehend und einem Raben zwischen Apoll und dem Tripod.

Mit freundlichem Gruß
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alexandreia_troas_commodus_BellingerA213.jpg
alexandreia_troas_commodus_BellingerA193cf.jpg
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon chinamul » Fr 27.07.12 22:45

Einfach s e n s a t i o n e l l !!!
Das gilt besonders für die wunderschöne Rückseite der zweiten Münze mit der en-face-Darstellung des Apollo.
Bei Dir, lieber Jochen, sind solche Pretiosen zum Glück in den denkbar besten Händen!

Gruß

chinamul
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon Peter43 » Sa 28.07.12 10:11

Ein Prachtstück aus Anazarbos:

Kilikien, Anazarbos, Commodus, 177-192
AE 26, 12.84g, 225°
geprägt 180/81 (Jahr 199)
Av.: AVTO K LO A - KOMODEW CEB
Büste, drapiert und cürassiert, belorbeert, n. r.
Rv.: ANAZARBE - WN ETOVC (Theta)QP (= 199)
Büste des Zeus Olybrios, diademiert, mit Halsband, nach vorne, Kopf n .r.
Ref.: SNG Levante Supp. 325 (diese Münze); SNG Paris 2041 var. (Legende, Jahreszahl)
selten, SS, dunkelgrüne Patina, Vs. etwas rauh
Pedigree:
ex CNG electronic auction 134, 2006, Lot 156

Hier ist es allerdings weniger Commodus, als das wunderschöne Zeusportrait, das besticht.

Mit freundlichem Gruß
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anazarbos_commodus_SNGsupp325.jpg
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon aquensis » Sa 28.07.12 11:09

Also die Erhaltung deiner hier vorgestellten Stücke ist einfach ein Traum 8O !
Mal ganz abgesehen von ihrer Seltenheit !

Grüsse Franz
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon Invictus » Sa 28.07.12 12:00

Hier noch ein VICTORIAE-BRITANNICAE-Sesterz
(für nur 30 £ ersteigert)
Rom 185 n.Chr.
22,26 g
RIC 452, Cohen 946

Kopf des Kaisers mit Lorbeerkranz n.r.
M COMMODVS ANTON AVG PIVS BRIT

Die Siegesgöttin auf zwei Schilden sitzend. In der Rechten einen Palmenzweig, in der Linken einen Schild (es handelt sich hier um gälische Rundschilde).
P M TRP X IMP VII COS IIII PP
S C (im Feld)
VICT BRIT (im Abschnitt)

c1.JPG

c2.JPG
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon Peter43 » Sa 28.07.12 16:40

Eine der schönsten und seltensten Münzen aus Nikopolis. Ich kenne nur 2 Ex. Dies aber ist das schönste!

Moesia inferior, Nikopolis ad Istrum, Commodus, 177-192
AE 29, 15.01g, 29.46mm, 210°
geprägt unter dem Statthalter Claudius Attalus 184/85 (Curtis Clay)
Av.: AVT KAI M AV[R] - KOMODOC
Büste, cürassiert, belorbeert, n. r.
Rv.: HGE KL ATTALOV N - IKOPOL / PROC I
Zeus in Hüftkleid n. l. sitzend, stützt sich mit erhobenen Linken auf Szepter und hält in der vorgestreckten Rechten Patera(?); li. vor ihm der Adler n. l.
stehend, zu ihm aufblickend
Ref.: a) nicht in AMNG
b) Varbanov (engl.) 4302 corr. (diese Münze! Aber fälschlicherweise zu Nikopolis ad Nestum gestellt und mit 23mm angegeben)
c) nicht in RPC IV online
d Hristova/Jekov (2011) No. 8.10.1.1 (diese Münze)
extrem selten (R9), SS, dunkelgrüne Patina

Der Hegemon Claudius Attalus ist nur noch von einer anderen Münze aus Nikopolis bekannt. Er ist geschichtlich dadurch bekannt, daß er bei Publius Valerius Comazon, dem Liebling des Elagabal, in Ungnade fiel, der als niedrig geborener Tänzer in höchste Positionen aufgestiegen war.

Mit freundlichem Gruß
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nikopolis_commodus_HrJ8.10.1.1.jpg
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon Peter43 » So 29.07.12 11:33

Ein Commodus aus Markianopolis:

Moesia inferior, Markianopolis, Commodus, 177-192
AE 22, 4.96g, 21.79mm, 45°
Av.: AV K L AVR - KOMODOC
Büste, drapiert und cürassiert, von hinten gesehen, belorbeert, n.r.
Rv.: Tyche, in langem gegürteten Doppelchiton und Mantel, mit breitem Kalathos, frontal stehend, Kopf n.l., hält im li. Arm Cornucopiae und in der
vorgestreckten Rechten das Ruder
Ref.: a) AMNG I/1, 541 corr. (2 Ex., St. Petersburg, Mionnet)
b) Varbanov (engl.) 709 (stempelgleich)
c) RPC online VI temp No. 4320
d) Hristova/Jekov (2011) No. 6.10.38.1
e) Pfeiffer 6
SS, hübsche grüne Patina

Pick hat den Lorbeerkranz nicht gesehen. Er schreibt: Vs. bei (2) angeblich mit Lorbeerkranz.

Mit freundlichem Gruß
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markianopolis_commodus_Hr(2011)6.10.38.2.jpg
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon Peter43 » Mi 01.08.12 15:06

Eine ähnliche Münze:

Moesia inferior, Markianopolis, Commodus, 177-192
AE 22, 5.84g, 22.13mm, 0°
Av.: AV K.L.AVR. - KOMODOC
Büste, drapiert und cürassiert, belorbeert, n. r.
Rv.: MARKIANO - P - OLEITWN
Tyche, in langem Doppelchiton und Mantel, mit Mauerkrone, frontal stehend, Kopf n. l.,
hält im li. Arm Cornucopiae und in der vorgestreckten Rechten dad Ruder.
Ref.: a) nicht in AMNG:
AMNG I/1, 541 var. (andere Vs.-Legende, andere Legendentrennung auf der Rs.)
b) Varbanov (engl.) 709 (stempelgleich)
c) Hristova/Jekov (2011) No. 6.10.38.3 corr. (diese Münze)
d) Pfeiffer 5 var. (eckiges E in LEITWN)
SS, hübsche grüne Patina

Entgegen der Beschreibung von Pick scheint es sich um eine Mauerkrone zu handeln. Damit ist es Tyche als Stadtgöttin.

Mit freundlichem Gruß
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markianopolis_commodus_HrJ(2011)J6.10.38.3corr+.jpg
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon Invictus » Mi 08.08.12 17:41

Heute traf dieser Denar ein:

geprägt 2. Jahreshälfte 190 n.Chr.
Prägestätte Rom
RIC 227, C 172, BMC 289
17 mm, 3,5 g

Kopf des Kaisers mit Lorbeerkranz n.r.
M COMM ANTON P FEL AVG BRIT P P

halbnackter Genius steht n.l., in der Linken Füllhorn, in der Rechten Opferschale über kleinen brennenden Altar
GEN AVG FELIC COS VI

C1.JPG

C2.JPG

Diese Prägung anlässlich des Beginns seines 30. Lebensjahres am 31.8.190 zeigt den Genius des Commodus. Das Füllhorn drückt in diesem Zusammenhang den Wunsch nach einer glückbringenden und segensreichen Zukunft aus - sowohl für Commodus als Person wie auch für seine Regentschaft.
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon Peter43 » So 12.08.12 13:58

Dies ist eine kleine Münze des Commodus aus Nikopolis, die immer noch Rätsel aufgibt:

Moesia inferior, Nikopolis ad Istrum, Commodus, 177-192
AE 19, 3.97g, 18.92mm, 345°
Av.: M ANTWNEINOC - KOMODOC
belorbeerter Kopf n.r.
Rv.: NEIKOPOL - PRO - C ICTRO - N
Apollo Sauroktonos, nackt, mit gekreuzten Beinen n.r. stehend, stützt sich mit der erhobenen Linken auf langen Stab (Szepter?), auf dem in Höhe seiner
Knie eine Eidechse(?) emporkriecht, und hält die Rechte miteinem Zweig(?) in der Hand an seiner Hüfte.
Ref.: a) nicht in AMNG
b) nicht in Varbanov (engl.)
c) Hristova/Hoeft/Jekov (2012) No. 8.10.7.1 (diese Münze)
d) Pat Lawrence, Apollo Sauroktonos: The Evidence of the Coins, no.8
sehr selten (R7), fast SS, schwarz-grüne glänzende Patina

Es geht um die korrekte Bezeichnung der stehenden Figur auf der Rs. Leider gibt es von Pick keine Meinung, weil er die Münze nicht kannte. Ich halte sie für Apollo Sauroktonos. Dafür spricht die Haltung der Figur mit gekreuzten Beinen n.r. und die vertikale Struktur re. neben ihm, auf die er seine Linke gelegt hat. So werden alle Abbildungen des Sauroktonos in Nikopolis und anderswo dargestellt. Daß er in der Rechten keinen Pfeil hält, entspricht der Statue des Praxiteles. Dieselbe Darstellung kennen wir von Antoninus Pius.

Aber es gibt auch auch Gegenmeinungen: G. Dzanev, Coins of the Rousse Region, Rousse, 1998, p.68, nennt die Figur Dionysos! Für ihn spricht gegen Sauroktonos, daß sich an der typischen Stelle keine Eidechse befindet, und daß für ihn der Stab Ähnlichkeiten mit einem Thyrsos hat.

Pat Lawrence meint, daß das Objekt in Kniehöhe anstatt einer Eidechse auch eine Fackel oder ein Köcher sein könnte!

Daß der Sauroktonos auch zur Darstellung anderer Statuen benutzt wurde ist bekannt. Hier eine meiner schönsten: Faustina II. aus Philippopolis mit einem Apollo in der Stellung des Sauroktonos, aber hier mit einer Säule und einem Köcher an der Basis.

Alle Meinungen herzlich willkommen.

Jochen
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nikopolis_commodus_HrJ(2012)8.10.7.1.jpg
philippopolis_faustinaII_Mionnetsupp1491.jpg
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon Invictus » Sa 25.08.12 08:03

Gestern traf dieser Denar ein:

RIC 218
Jan. - Juni 191 n.Chr.
2,9 g / 18 mm

Kopf mit Lorbeerkranz n.r.
M COMM ANT P FEL AVG BRIT P P

Ca.JPG

Apollo mit langen Gewand und Lorbeerkranz steht frontal mit n.r. gewendeten Kopf, in der Rechten Plectrum, in der Linken hält er eine auf Säule abgesetzte Lyra.
APOL PAL P M TR P XVI COS VI

Cr.JPG

Die Motivwahl des Apollon Palatinus steht vielleicht in Verbindung mit den ludi Apollinares, die ihm zu Ehren vom 6.-13. Juli abgehalten wurden. Der vielseitige Apollon wurde hier aber nicht als Herr der Künste angesprochen, sondern als Gott der Heilkunst. Der Grund hierfür war eine grässliche Epidemie, welche ab der zweiten Jahreshälfte 189 n.Chr. vor allem in Rom und in den Militärlagern entlang des Donaulimes auftrat. Ein Zusammenhang zwischen Seuche und Apollon zeigt sich bspw. schon 208 v.Chr.: damals wütete die Pestilenz in Rom und das an Apollon gerichtete Flehen um Beendigung derselben wurde mit dem Gelöbnis unterstrichen, fortan seine Spiele jährlich begehen zu wollen. Das 189/190 n.Chr. ebenso plötzlich auftretende wie abebbende Massensterben dauerte wohl bis zur ersten Jahreshälfte 190 n.Chr. und war die Schlussphase jener „Antoninischen Pest“, welche 166 n.Chr. ausgebrochen war. Den Symptomen nach handelte es sich um die Pocken. Cassius Dio sprach im Zeitabschnitt 189 n.Chr. von täglich bis zu 2.000 Toten im Rom. Dieser Zahl darf man sicherlich Glauben schenken (die HA erwähnt die Seuche immerhin viermal!) und eine zeitgleiche Hungersnot (Stichwort Cleander) leistete der hochinfektiösen Krankheit noch Vorschub.
Weil man damals glaubte, die Ursache der furchtbaren Seuche läge an einer Verpestung der Luft (hartnäckig hielt sich dieser Irrglaube noch bis über das Mittelalter hinaus und fand bspw. seine Widerspiegelung in den Schnabelmasken des venezianischen Karnevals), setzte sich Commodus 189 n.Chr. aus Rom ab.
Die schreckliche Epidemie von 189/190 n.Chr. könnte wohlmöglich viel weitreichendere Folgen auf das historische Geschehen gehabt haben als bisher angenommen. Immerhin zeigt das Beispiel der Pest von 1347-1349, dass sich im Anschluss daran tief greifende Veränderungen vollzogen (Umstrukturierung der Gesellschaft, Anstieg der Arbeitskosten infolge Entvölkerung, Erschütterung des religiösen Glaubens & Hinwendung zu mystischen Sekten u.s.w.) – all das lässt sich auch ab dem Ende des 2. nachchristlichen Jahrhunderts verstärkt bei den Römern feststellen.
Und es stellen sich noch andere neue Fragen in diesem Zusammenhang, etwa diese: Sind die vielen Ernennungen von Suffektkonsuln anno 190 n.Chr. (auch als Jahr der 25 Konsuln bezeichnet) vielleicht gar nicht auf profitgierige Postenverschacherung zurückzuführen, sondern auf Erkrankung oder Tod der Amtsinhaber?

Zum Revers: Aus statischen Gründen (Lyra auf Säule) könnte es sich vielleicht um die Abbildung einer Statue aus dem Apollotempel handeln.
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon chinamul » Sa 25.08.12 12:52

Und hier zeige ich den dazugehörigen Sesterz:

commod RIC 578.jpg

COMMODUS 180 – 192
Æ Sesterz Rom 190/191
Av.: M COMMOD ANT P FELIX AVG BRIT P P - Belorbeerter Kopf rechts
Rv.: APOL PALAT P M TR P XVI COS VI S C - Apollo mit nach rechts gewandtem Kopf frontal stehend; in der Rechten Plectrum, in der Linken auf Säule gestellte Leier
RIC 578; C. 26
Ø 28 - 30 mm / 28,24 g; Stempelstellung 12 Uhr

Gruß

chinamul
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon kc » Sa 25.08.12 12:55

wow, sehr nettes porträt!
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Re: Die Schönheit der Münzen des Commodus

Beitragvon kc » Fr 31.08.12 03:29

Da hätte ich eine Löwenbüste des Commodus im Angebot:

Obv. L AEL AVREL COMM AVG P FEL, Commodus wearing lion skin in imitation of Hercules and Alexander the Great
Rev. HERCVL ROMAN AVGV in three lines divided by club
Mint: Rome, 192 A.D.

16mm 2.59g

RIC 251
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commodus denarius.jpg
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