Fälschungs - Galerie

Alles was von Europäern so geprägt wurde

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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon areich » Sa 16.02.13 21:24

Gerade dieser Anbieter hat und hatte schon jede Menge mehr als zweifelhafter Angebote. Das Melden wird einem auch nicht gerade einfach gemacht.
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Zwerg » Sa 16.02.13 21:40

Das Melden wird einem auch nicht gerade einfach gemacht

service @ muenzauktion.com (Leerzeichen entfernen!)

Ansonsten gibt es einen ganz kurzen Draht - aber nur mit
Sie wollen mir aber alle nicht richtig gefallen

geht es leider nicht. Da benötigt man ein wenig mehr Argumente.

Grüße
Zwerg
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Albert von Pietengau » So 19.05.13 20:52

Grüß Gott! :angel:

Wie mein Nickname vermuten lassen könnte, bin ich weder religiöser Eiferer noch Meuchelmörder: das ist alles Schnee vom 13 Jh. :drinking:

Habe soeben meinen ersten Brakteaten (Lüneburg/Lanz/eBay) ersteigert, um die ich bisher (aus unerfindlichen Gründen) einen weiten Bogen gemacht habe. Bei besagtem Stück handelt es sich definitiv um keine Fälschung. Bei diesem aber wäre ich mir nicht so sicher: http://www.ebay.de/itm/LANZ-Bistum-Base ... 460f472901 Was die "feine Tönung" anbelangt, so lässt sich eine solche im Handumdrehen mit Natriumsulfid hervorrufen, wodurch auch frische Schleif- und Kratzspuren wie alt erscheinen. :evil:


Liebe Grüße in die erlauchte Runde

Roland
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon DoktorBonhoff » Mo 20.05.13 11:48

Sie können Lanz verlassen.
Der Basler - Brakteat ist echt.

Grüsse aus Schweden

Albert von Pietengau hat geschrieben:Grüß Gott! :angel:

Wie mein Nickname vermuten lassen könnte, bin ich weder religiöser Eiferer noch Meuchelmörder: das ist alles Schnee vom 13 Jh. :drinking:

Habe soeben meinen ersten Brakteaten (Lüneburg/Lanz/eBay) ersteigert, um die ich bisher (aus unerfindlichen Gründen) einen weiten Bogen gemacht habe. Bei besagtem Stück handelt es sich definitiv um keine Fälschung. Bei diesem aber wäre ich mir nicht so sicher: http://www.ebay.de/itm/LANZ-Bistum-Base ... 460f472901 Was die "feine Tönung" anbelangt, so lässt sich eine solche im Handumdrehen mit Natriumsulfid hervorrufen, wodurch auch frische Schleif- und Kratzspuren wie alt erscheinen. :evil:


Liebe Grüße in die erlauchte Runde

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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Albert von Pietengau » Mo 20.05.13 12:01

Vielen Dank für die rasche Antwort! Dann wird dieses Stück vielleicht mein zweiter Brakteat.
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Locnar » Mo 20.05.13 17:18

Hallo Roland
so lässt sich eine solche im Handumdrehen mit Natriumsulfid hervorrufen


Dann klär uns mal auf!
Gruß
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Albert von Pietengau » Mo 20.05.13 20:50

Hi,

man braucht nur schnell und sachte mit einem Wattestäbchen, das zuvor mit einer stark verdünnten Natrium- oder auch Kaliumsulfid-Lösung getränkt wurde, über die Silberoberfläche zu fahren, und schon entstehen Färbungen, die gelblich, bläulich oder auch bräunlich sein können. Bei höherer Konzentration od. Wiederholung dieses Vorgangs wird's dann dunkel (Silbersulfid). Mit verdünnten Säuren lässt sich der Belag wieder entfernen bzw. nachbearbeiten. Da der hierbei entstehende Schwefelwasserstoff ziemlich stinkt, braucht man auch keine Angst vor einer Vergiftung zu haben. :mrgreen:


Zur Kaschierung von frischen Kratzern in Goldoberflächen verwende ich Zahnstocher und Lugolsche Lösung (wässr. I2/KI-Lsg.), mit der man Gold anätzen (oxidieren) kann. Hierbei entsteht ein goldgelber Farbton mit zartem Orangestich. Muss man aber länger einwirken lassen.

Selbst beim Auftragen von Königswasser tut sich bei RT nicht viel. Erst bei heißem Gold geht die Post ab. Ein Goldschmied hatte mir geraten, verdünnte Schwefel- oder Salzsäure zu verwenden, um eine Prägemattigkeit zu erzielen. Erwartungsgemäß tut sich da nichts.

Mich stören neue (!) Kratzer, und wenn nun jemand hergeht und mir erzählen will, dass eine Münze mit all ihren Makeln ihre ganz spezifische Geschichte "erzählt", dann erzähle ich ihm, dass nun dieser Geschichte ein paar Worte hinzugefügt wurden. :agrue:

"Nachschnitzen" ist ein gänzlich anderes Kapitel: hier hört sich m. E. der Spaß auf. :grab:
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Ecki=Locnar » Di 21.05.13 18:22

Hallo
hmm, echt nicht schlecht, oder doch!?

Wenn ich so eine Münze bekomme , entpfettte ich sie und lasse sie über Jahre(5-10) in einer Eichenbox liegen.
Aber Chemie, neeee
Lieben Gruß
Ecki
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Albert von Pietengau » Mi 22.05.13 16:13

Hi,

...aber das Eichenholz muss mind. 500 Jahre alt sein. :wink:

Im Ernst: Kann ich ja nachvollziehen, aber für so eine edle Methode fehlt mir einfach die Geduld.



BTW: Ich versuche gerade ein Avatar zu erstellen. Ich kann machen, was ich will, ich komme nie unter 12 KB! :cry:

LG
Roland
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Locnar » Mi 22.05.13 17:07

hallo,
schick mir mal zu
Gruß
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Locnar » Do 23.05.13 16:29

erledigt
Gruß
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Albert von Pietengau » Do 23.05.13 20:30

Habt Dank, edler Herr!

Zu meinem Avatar: "Echtheit Werdt Garantieret" :mrgreen:
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Locnar » Fr 24.05.13 16:36

de nada :)
Gruß
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Princes Polonie » Do 18.07.13 18:49

Konrad von Jungingen, Schilling, M
ca 20 Jahre alt Praegung, gleicher koenigsberger "Meister" so wie beim Habschroter. Stempel von Hand geschnitten.
1,16 g, 19,23 mm-20,19 mm.
Alle Falschungen von DO Muenzen sind besonders fur russischen Markt hergestellt worden - keine Exportware!
in Jahren 1995-2000.
Dateianhänge
DSC_0681.jpg
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Re: Fälschungs - Galerie

Beitragvon Comthur » Do 18.07.13 21:07

Vielen Dank für die Abbildung und die technischen Daten ! Ich bin erleichtert, daß Sie sich dem Thema nun doch stellen und würde mich - auch für alle anderen Interessierten hier gesprochen - sehr freuen, wenn Sie uns auch weiterhin Abbildungen und technischen Daten aus Ihrer sicher nicht unerheblichen Datenbank zur Verfügung stellen könnten.(?)

Der Stempelschnitt der älteren Stücke ist noch recht untalentiert und für erfahrenere / aufmerksame Sammler recht schnell zu erkennen. Auch das Gewicht stimmt nicht mit den Originalen überein (zu gering).
In den letzten Jahren sind alledings wesentlich bessere, ebenfalls nachgeschnittene, DO-Stücke auf dem deutschen Markt aufgetaucht.

Ich bin der festen Überzeugung, daß man Fälschungen am besten sofort öffentlich machen sollte und somit am besten Handel, Sammler und die Forschung am Sammelgebiet schützen kann. Gerade beim Deutschen (Ritter-)Orden in Preussen erleben wir aktuell eine Beinahe-Katastrophe die ich über die Moneytrend seit einigen Jahren zu verhindern suche.

Zumindest ein Sammler(?) aus Königsberg trägt derzeit recht aggressiv und unter verschiedenen Namen / Adressen resp. Bankverbindungen (Königsberg / Polen[Elbing]) sowie auf verschiedenen Verkaufsplattformen in Polen und Deutschland allerlei Originale einschl. der Literatur zusammen. Gelegentlich wird auch etwas zum Verkauf angeboten aber ohne, daß eine Gewinnerzielungsabsicht ersichtlich wäre. Deutsch- und Polnischkenntnisse fehlen ebenfalls.

Viele Grüße,
Comthur
HONOR MAGRI JVDICIVM DILIGIT
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