http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... 8413036464
So langsam kommt man sich bei ebay vor wie auf einem chinesischen Krammarkt.
Quelle: http://www.gietl-verlag.de/rundumssamme ... s-107.htmlFalschgeld und Münzfälschungen
Galvanos
Immer wieder fallen Sammler auf so genannte "Galvanos“ herein, dies sind Nachahmungen, bei denen Vorder- und Rückseite einer echten Münze galvanoplastisch reproduziert wurden. Bei diesem Verfahren wird eine stromleitende Folie der Münze in ein Silbersalzbad eingebracht, wo sich dann das metallische Silber niederschlägt. Diese so gewonnenen Folien werden dann mit Blei oder Zinn verfüllt. Die hellen Silberflächen werden künstlich patiniert, so dass man auf den ersten Blick wirklich nicht eine Kopie von einem echten Stück unterscheiden kann. Hier hilft aber sofort die Klangprobe. Silbermünzen klingen hell, Blei oder Zinn hingegen nicht. Auch am Rande ist meist gut zu sehen, dass das Stück zusammengesetzt ist. Außerdem sind die Galvanos oft auf dem Rand oder im Feld mit Buchstaben punziert.
Die Polnische Numismatische Gesellschaft hat einige Raritäten als Galvanos für Sammler gefertigt und mit "f“ gekennzeichnet. Ein österreichischer Sammler legte einmal eine rare Klippe (eckige Münze) mit diesem "f“ vor, die er vor Jahren auf einem Markt in Polen erworben hatte. Der dreiste Verkäufer des Stücks erklärte, als er die Zweifel bei seinem Kunden bemerkte, wortreich, dass dieses Stück geprüft sei und sogar ein entsprechendes Zeichen hätte und verwies auf das "f“ (= lat. Falsca, Fälschung). In der DDR stellte Klaus-Peter Brozatus für Sammler solche doppelseitigen Kopien von unerschwinglichen Prägungen mit Kennzeichnung "GB“ (= Galvano Brozatus) am Rande her. Heute ist der Verkauf von doppelseitigen Galvanos verboten.
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