gallienus-special

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Re: gallienus-special

Beitragvon silberbeagle » Do 17.02.11 18:22

Na,dann will ich mal diesen Thread wieder beleben.
3 unterschiedliche Münzen in Material,Stil und Qualität.
Bei den ersten beiden hoffe ich mal auf einen Stempelfehler,oder war da ein lüsterner Stempelmacher am Werk?
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Münzen Antike II 046 gallienus III.jpg
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Münzen Antike II 047 gallienus IV.jpg
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Münzen Antike II 048 Gallienus V.jpg
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Re: gallienus-special

Beitragvon silberbeagle » Do 17.02.11 18:25

Hier noch das letzte Stück.
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Münzen Antike II 044 Gallienus I.jpg
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Münzen Antike II 045 Gallienus II.jpg
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Re: gallienus-special

Beitragvon gallienvs » Mo 21.02.11 22:03

Habe hier einen Antoninian aus Siscia (Göbl 1476b var.T3) der in zweierlei Hinsicht etwas Besonderes ist.
...Sicher nicht allzu spektakulär, aber meiner Meinung nach doch zeigenswert. :)
Leider nur für Die unter Euch nachvollziehbar die den Göbl besitzten.-sorry- man darf ja glaube ich kein Bild aus dem Werk hier zeigen.
Robert Göbl zeigt in seinem Tafelband ab Tafel 130 unter dem Begriff "Technica" diverse Besonderheiten an Münzen des Gallienus,meist fehlende oder zuviele Buchstaben etc..
Mein hier vorgestelltes Exemplar wird als T3 gezeigt.Der Kaiser mit nur einer Bandschleife statt wie immer mit Zweien.
Das Beste allerdings ist die Tatsache, dass die im Göbl abgebildete Münze absolut Stempelgleich mit meinem Exemplar ist.
Alle Randausbrüche und Prägeschwächen sind identisch-wie geklont!!! 8O
Was heißt das? Die beiden sind unmittelbar hintereinander geprägt worden? Bin mir nicht sicher ob es vielleicht ein und dasselbe Stück ist.Wie aber sollte die Münze aus dem Wiener Münzkabinett in den Handel gelangen? Eine Fälschung schließe ich aus.
Wie sehen das die Göblbesitzer unter euch? Habe ich da irgendwo ein Denkfehler :wink:
gruß gallienvs
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gallienus neu feb 033.JPG
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Re: gallienus-special

Beitragvon drakenumi1 » Mo 21.02.11 22:21

Der Begriff "stempelgleich" sagt nicht alles über das sichtbare Abbild aus. Ist dies Stück denn in allen Belangen auch konturgleich? Auch die Prägeschwächen und die Fließlinien der Rückseite? Wenn ja, dann ist es das gleiche Stück oder aber "geklont".

Grüße von

drake
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Re: gallienus-special

Beitragvon richard55-47 » Mo 21.02.11 22:21

Ich kann mir das nur so vorstellen, dass das von Göbl gezeigte Exemplar das deine ist. Nach dem Foto vielleicht als Doublette vom Wiener Münzkabinett in den Handel abgegeben. Oder die gezeigte Münze stand Göbl nur "leihweise" für das Fotoshooting zur Verfügung.
Ich glaube kaum, dass sich die Randausbrüche etc. bei zwei Prägevorgängen exaktest wiederholen. Die Schrötlinge hatten sicherlich immer geringe Dicken-und Temperaturabweichungen, die Schlagenergie ist nie identisch, so dass sich auch bei zwei aufeinander folgenden Prägungen zwangsläufig Unterschiede ergeben müssen.
do ut des.
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Re: gallienus-special

Beitragvon drakenumi1 » Mo 21.02.11 22:27

drakenumi1 hat geschrieben:Der Begriff "stempelgleich" sagt nicht alles über das sichtbare Abbild aus. Ist dies Stück denn in allen Belangen auch konturgleich? Auch die Prägeschwächen und die Fließlinien der Rückseite? Wenn ja, dann ist es das gleiche Stück oder aber "geklont".

Grüße von

drake


(Pardon, ich sollte statt Fließlinien auf dem Rv. besser einen Stempelschaden sehen. Insofern fällt dieses Merkmal bei der vergleichenden Betrachtung heraus).
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Re: gallienus-special

Beitragvon curtislclay » Mo 21.02.11 22:44

Als Quelle zitiert Göbl aber nicht das Wiener Münzkabinett, sondern Jacquier Liste 16, 1994, Nr. 544, offensichtlich dein Exemplar!
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Re: gallienus-special

Beitragvon Pscipio » Mo 21.02.11 22:45

Hallo gallienvs,

das Stück im Göbl ist dein Exemplar. Die Münze ist nicht aus dem Münzkabinett sondern wird mit "Jacquier 16 (1994), 544" angegeben, stammt also aus dem Katalog 16 von P.F. Jacquier, Nr. 544, d.h. aus dem Handel.

Gruss, Pscipio
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Re: gallienus-special

Beitragvon gallienvs » Mo 21.02.11 22:56

Danke curtis und Pscipio,
ich hatte im Textband auf Seite 226 als Quelle das Wiener Münzkabinett verstanden,bin aber eben selbst auch auf den Hinweis gestoßen.
Allerdings hat mein Exemplar zwischen 1 und 2 Uhr noch etwas Metall stehen ,dass bei Göbl nicht zu sehen ist.Sollten die etwas abgefeilt haben? :D
gruß gallienvs
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Re: gallienus-special

Beitragvon areich » Mo 21.02.11 23:23

Warum sollte man nicht ein Bild aus dem Göbl zeigen können, es muss doch hier auch so etwas wie 'fair use' geben?
Bild
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Re: gallienus-special

Beitragvon Homer J. Simpson » Mo 21.02.11 23:25

Die Schrötlingsnase ist wohl beim Bildzuschnitt (alles noch analog?) verlorengegangen, vermute ich. Ist schon cool, eine Tafelmünze aus dem Göbl zu haben!

Homer
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Re: gallienus-special

Beitragvon gallienvs » Di 22.02.11 17:53

@ areich
in Sachen " fair use " bin ich mir etwas unsicher. Habe hier im Forum noch kein Bild aus einer Publikation ( RIC, Göbl, BMC etc...) gesehen. :wink:
@ Homer
Gell? Find ich auch! :D Zumal ,für echt kleines Geld.
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Re: gallienus-special

Beitragvon Homer J. Simpson » So 27.02.11 14:17

Sagt mal, ich weiß ja, daß Legionsantoniniane teuer sind, aber ist dieser Preis bei dem Zustand der Münze nicht ein bißchen übertrieben?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... 0632109176

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Re: gallienus-special

Beitragvon beachcomber » So 27.02.11 15:26

ja, finde ich auch. für diesen zustand eindeutig zu viel! mein gebot von 50 euro hat leider nicht gereicht. :(
grüsse
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Re: gallienus-special

Beitragvon Homer J. Simpson » So 27.02.11 15:40

Ich habe mir die münze gerade noch mal angeschaut. Vielleicht haben sich zwei Spezialisten wegen des Schreibfehlers gekloppt? Auf der Rs. steht nicht "LEG I ITAL", sondern nur LEG ITAL"!

Homer
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