Sehenswerte Münzen des Trajan

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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon Homer J. Simpson » Fr 18.12.15 20:37

Der RIC II ist von 1926; da gebe ich Dir lieber ein Zitat aus dem Woytek von 2010. Das ist Nr. 185b, mit 34 Herrn Woytek bekannten Stücken mittelhäufig.

Viele Grüße,

Homer
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Homer J. Simpson
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon Scheleck » Fr 18.12.15 20:54

Hallo Homer J. Simpson,
herzlichen Dank für die schnelle Bearbeitung meiner Anfrage. Das Nachschlagewerk kannte ich noch nicht.
Ich habe lediglich den Kankelfitz "Römische Münzen".
Mit besten Grüßen Scheleck
Das Auge schläft, bis es der Geist mit einer Frage weckt.
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon Homer J. Simpson » Fr 18.12.15 21:39

Ich mache ja gerne und oft alberne Witze und verschmähe auch Österreicherwitze nicht, aber wer mich kennt, weiß, daß das nicht bös gemeint ist; und sagt im Ernst: Glaubt jemand von Euch noch, daß es bei unserem derzeitigen kulturellen Klima denkbar wäre, daß so ein Buch in Deutschland erarbeitet und verlegt wird?

http://hw.oeaw.ac.at/6565-1

Viele Grüße,

Homer
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon alex456 » Do 24.12.15 11:27

Ist hier etwa Weibsvolk anwesend!?!?
Irgendwie nicht…
Das ändere ich jetzt mal. Hier meine „Weihnachtsgeschenke“. Ich schenke mir jedes Jahr selbst eine Münze, da meine Anverwandten leider keine Ahnung von numismatischen Dingen haben.
Nun ja, dieses Jahr gab es zwei Damen des Trajan im Doppelpack zu einem wirklich guten Preis, so dass ich zuschlagen musste.
Gerade bei der Marciana ist die Verwandtschaft nicht zu leugnen (Was natürlich auch vom Stempelschneider gewollt war.).
Bei der Plotina bin ich froh ein Stück gefunden zu haben, das ein durchaus als attraktiv zu bezeichnendes Portrait zeigt. Oftmals sieht man ja Plotinaportraits wo man sich beim Betrachten nicht wundert, dass die beiden keine Kinder hatten.
Wie gesagt, auf diesem Denar finde ich ihr Antlitz zwar nicht wunderschön, aber von einer gewissen aristokratischen Attraktivität.
Ich hoffe mal, dass die Bilder jetzt etwas besser sind, und dass euch die beiden Mädels gefallen.

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und viele Münzgeschenke

Alex

Plotina unter Trajan
Denar (Rom, 112-114 n.u.Z.)
Av. Büste mit Stephane n.r.
Rv. Vesta sitzt n. l. auf Thron ohne Lehne. Sie hält in der Rechten palladium, in der Linken Szepter
3,14g
MIR 705/1 (80 Ex.)

Marciana unter Trajan
† 29. August 112 n. u. Z.
Denar (Rom, Sept. 112-117 n.u.Z.)
Av. Büste mit Stephane n.r.
Rv. Adler mit ausgebreiteten Schwingen auf Szepter n.l. wendet den Kopf n.r.
2,87g
MIR 719³ (93 Ex.)
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AV 4.jpg
RV3.jpg
AV.jpg
Rv.JPG
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon Homer J. Simpson » Do 24.12.15 11:57

Na, Du hast's ja krachen lassen! Das geht ja schon als Silvesterfeuerwerk durch!

Neidvollen Glückwunsch von

Homer ;-)
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Homer J. Simpson
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon Numis-Student » Sa 26.12.15 01:12

Beide fehlen mir noch ;) Die Plotina gefällt mir noch ein gutes Stück besser, aber ich würde mich gegen beide Münzen nicht wehren :D

MR
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon alex456 » So 27.12.15 16:26

Danke euch beiden. Es sind und bleiben wohl auch meine einzigen Belegstücke für die beiden Damen.
Ja, die Plotina gefällt mir auch am besten.

Gruß
Alex
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon alex456 » So 03.01.16 17:09

Hallo,
heute möchte ich Euch meine letzte Münze des Jahres 2015 vorstellen.
Es handelt sich um eine der äußerst seltenen Restitutionsprägungen des Trajan. Und dieses Mal sogar eine echte. Ich hatte vor Jahren schon einmal MIR 825 bei eBay für 100 Euro ersteigert. Allerdings hielt ich diese damals für falsch und gab sie zurück. Wenig später wurde sie bei eBay für 1000 Euro versteigert, und ich habe mich natürlich geärgert, dass ich sie zurück gab. Inzwischen habe ich natürlich im Woytek gelesen, dass alle bekannten Stücke als Fälschungen gelten. Also doch alles richtig gemacht .
Ok, nun aber zur Münze.
Es handelt sich, wie gesagt, um eine der seltenen Restitutionsausgaben des Trajan, von denen bisher 53 Denar- (Woytek kannte nur 49) und 23 Aurei-Typen bekannt geworden sind.
Der Prägezeitraum ist nach wie vor umstritten so ordnet Woytek die Prägung der Stücke dem Jahr 112 n. u. Z. zu, während Curtis L. Clay die schon von Eckhel angenommen Datierung in das Jahr 107 n. u. Z. annimmt.
Woytek`s nennt für seine Einordnung in das Jahr 107 n. u. Z. eine Reihe von Argumenten. So zum Beispiel typologische Gesichtspunkte. Ein weiteres Argument ist, dass Prägungen für Nerva, von dem mehrere Restitutionsausgaben bekannt sind, nicht vor 112 n. u. Z. auftreten. Und ein Vergleich der Restitutionsprägungen und der „regulären“ Nerva-Aurei (MIR 400 und 405) große Ähnlichkeiten der Nerva-Porträts zeigen würde, was für eine zeitliche Nähe der Prägungen sprechen würde.
Einen weiteren Beweis stellt für Woytek ein restituierter Augustus Aureus, mit der Rv.-Darstellung eines Legionsadlers zwischen einer Kohorten- und Manipelstandarte, dar, für die es kein Vorbild aus der Zeit des Augustus gibt. Die Ausgestaltung dieser Standarten zeige nun deutliche Parallelen zu Prägungen des Trajan. So zum Beispiel auf den Assen MIR 295 und den Aurei und Denaren MIR 418-419. Diese wiederum kann man in das Jahr 107 n. u. Z. bzw. 113/114 n. u. Z. datieren.
Das sie nun in die Zeit um 112/113 n. u. Z. zu datieren sind versucht Woytek damit zu untermauern, dass das Münzbild der Restitutionsausgabe für den vergöttlichten Nerva (MIR 873) einem Revers für die am 29. August 112 n. u. Z. verstorbenen Marciana (MIR 724) stark ähnelt.
Vgl., Woytek, Bernhard, Die Reichsprägung des Kaisers Traianus (98-117), Bd. 1, Wien 2010, S. 167ff.
Curtis L. Clay widerspricht dieser Annahme, und kehrt zur alten Datierung auf das Jahr 107 n. u. Z. zurück. Seine, für mich, schlüssigsten Argumente sind die Angaben des Cassius Dio, der die Einschmelzaktion für alte, verbrauchte Denare in die Zeit nach dem zweiten Dakerkrieg legt, also um 106 n. u. Z., und dass gerade im Jahr 107 n. u. Z. eine Serie von Aequitas/Moneta Denaren mit einem, ähnlich wie bei den Restitutionsausgaben, deutlich erhöhtem Gewicht ausgeprägt wurden.
Hierdurch wollte man, nach Clay, der Bevölkerung gegenüber den Anschein erwecken, dass alle neuen Gold- und Silberprägungen die richtige Gold- und Silberlegierung hatten.
Vgl., Clay, Curtis L., Review Article, The Roman Imperial Coinage of Trajan, London 2012, S. 356f., in: RNS(Hrsg.), The Numismatic Chronicle 172 Offprint, London 2012, S. 347-362.
Welche Ansicht nun die Richtige ist, wage ich nicht zu entscheiden. Daher werde ich die Münze in die Jahre zw. 107 und 113 n. u. Z. einordnen.
Das die Stücke an Ereignisse der mythologischen und historischen Vergangenheit Roms erinnern sollten und eine Reihe Götter und personifizierte Tugenden abbilden scheint mir hingegen unstrittig. Zu erkennen sind die Restitutionsausgaben neben den stilistischen Unterschieden – die Münzen wurden im Stil an die Münzen des Trajan angepasst- am einfachsten an der Rückseitenlegende IMP CAES TRAIAN AVG GER DAC PP REST, welche die Legenden der Originale ergänzt.
In seinem Aufsatz „EHRET EURE VÄTER. Eine neue Restitutionsmünze Trajans“ erklärt Gunnar Seelentag, dass die Münzen alleine noch keine eindeutige Botschaft vermittelten, sondern im Zusammenhang mit dem restlichen Selbstdarstellungsprogramm des Trajan gesehen werden müssen. So schreibt er u.a. hierzu: "Auf seinem Forum stellte sich der Optimus Princeps also seinerseits als Höhepunkt der bisherigen Geschichte da und behauptete, nun in der Tat sämtliche Taten und Tugenden der Vergangenheit zu verkörpern – und zwar republikanische wie imperiale. So hatten auch die Restitutionsmünzen den Sinn, vor den Augen ihrer Betrachter die res gestae und virtutes Trajans in einen Wettbewerb mit vergleichbaren Leistungen der republikanischen und kaiserzeitlichen Vergangenheit treten zu lassen." (Seelentag, Gunnar, „EHRET EURE VÄTER. Eine neue Restitutionsmünze Trajans“, S. 3, in: Academia.edu).
Wie ich finde im Übrigen ein sehr schöner Aufsatz, den sich –wer sich für das Thema interessiert- auf der Internetseite : https://www.academia.edu/1430744/Seelen ... ze_Trajans kostenlos durchlesen kann.
Im Fall meiner Münze wurde ein Denar des P. Clodius Turrinus aus dem Jahr 42 v.u.Z. nachgeahmt. Ich hatte ihn in der ersten Version meines Textes mit P. Clodius Pulcher verwechselt. Hat jemand Informationen zu P. Clodius Turrinus?

So und nun zu meiner Münze:
Trajan
Denar (Rom, zw. 107 und 113 n. u. Z.)
Av. Kopf des Apollo mit Lorbeerkranz n. r., dahinter lyra
Rv. IMP CAES TRAIAN AVG GER DAC PP REST im Feld rechts P CLODIVS, links M F
Diana Lucifera steht mit geschultertem Bogenköcher frontal, blickt n. r., hält in beiden Händen je eine große Fackel

3,12g
MIR 843 (3 Exemplare, BMC 691, Rom Muzeo Nazionale Romano 88.684, Giessener Münzhandlung 146 (Av stempelgleich mit meinem Exemplar)), darüber hinaus findet man bei acsearch ein 5. Exemplar, D. Rauch, Auktion 94, Los 862, vom 9.04. 2014 (Av und Rv stempelgleich mit meinem Exemplar)

Ich hoffe sie gefällt. (Habe dieses Mal die Münze gescannt. Ich hoffe mal, dass die Bilder so besser sind)
Viele Grüße
Alex
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AV2.jpg
RV2.jpg
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon Pscipio » So 03.01.16 17:22

Gratulation! Da war ich der Unterbieter - diese Restitutionsprägungen sind äusserst spannend.

Lars
Nata vimpi curmi da.
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon aquensis » So 03.01.16 17:36

8O Glückwunsch zu dem seltenen Stück !

Franz
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon justus » So 03.01.16 17:54

alex456 hat geschrieben:Seelentag, Gunnar, „EHRET EURE VÄTER. Eine neue Restitutionsmünze Trajans“, S. 3, in: Academia.edu).
Wie ich finde im Übrigen ein sehr schöner Aufsatz, den sich –wer sich für das Thema interessiert- auf der Internetseite http://www.academia.edu kostenlos durchlesen kann.


Da es bei mir nicht ganz klappt mit dem obigen Link. Hier der direkte: https://www.academia.edu/1430744/Seelen ... ze_Trajans :wink:
mit freundlichem Gruß

IVSTVS
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon klausklage » So 03.01.16 17:56

Glückwunsch auch von mir. Hatte sie natürlich auch unter Beobachtung, aber das Leben war teuer genug in den letzten Wochen. Freut mich, dass sie bei einem Forumskollegen gelandet ist.
Olaf
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon Homer J. Simpson » So 03.01.16 19:31

Ja, die hatte ich auch noch auf dem Radar. An demselben Abend hatte ich mir aber schon für knapp 200 Euronen einen Nero-Denar ersteigert. Eigentlich hatte ich deutlich über den letztendlichen Preis bieten wollen, aber auch Frau Grütters (der Herr möge ihr die Augen öffnen oder aber richtig schließen) und ihr Gesetz sind mir zu sehr im Hinterkopf herumgespukt. Als ich dann wenige Sekunden vor Schluß sah, daß die Münze gar nicht mehr hochging, und noch schnell 315 Euro eintippte, war es zu spät. Herzlichen Glückwunsch zu der klasse Münze!

Homer
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon alex456 » So 03.01.16 20:38

Danke für eure Glückwünsche! :D
Justus, danke für den richtigen Link.
Homer, nicht ärgern. Mein Gebot war auch noch etwas höher. :wink:
Über Frau Grütters mache ich mir ehrlich gesagt nicht soviele Gedanken. Immerhin leben wir zum Glück weder im 3. Reich noch in irgendeiner stalinistischen Diktatur. Und da bei uns die Judikative, zumindest bis jetzt, unabhängig ist, wird man unsere politische Elite wohl spätestens dann ausbremsen, wenn sie irgendwelche Enteigungsversuche starten sollten. Ich habe den Glauben in den Rechtsstaat noch nicht ganz verloren.

Gruß
Alex
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Re: Sehenswerte Münzen des Trajan

Beitragvon Homer J. Simpson » So 03.01.16 22:21

Alex, ich hoffe, daß Du recht behältst. Aber:

1. Bei unseren Nachbarn in Polen sehen wir gerade, wie schnell der Rechtsstaat zu etwas anderem umgebaut werden kann. Das Verfassungsgericht wird der Regierung unterstellt, die Rundfunkdirektorien von der Regierung besetzt, zackzack im Handstreich ohne jede Debatte durchgeboxt.

2. Enteignungen werden natürlich keine kommen. Enteignung ist etwas ganz anderes. Enteignung ist, wenn ich ein Grundstück habe, und die Stadt will da ein Gewerbegebiet haben. Dann sagt die Stadt, das ist im öffentlichen Interesse, ich nehme dir das Grundstück weg, und du kriegst eine Entschädigung. Hier haben's böse Menschen anders vor: Du hast eine Münzsammlung? Die gehört dir doch gar nicht, das ist doch sicher geraubtes Kulturgut - und wenn nicht, dann weise uns das für jede Münze einzeln auf deine Kosten nach! Und ansonsten ist das Raubkunst und wird jetzt von uns gleich mitgenommen. Unterschreib, daß du mit dem ersatzlosen Einzug des Raubgutes einverstanden bist, sonst nehmen wir dich wegen Kulturraub und Hehlerei gleich auch mit!

Der Glaube an unseren Rechtsstaat hat bei mir im Laufe des letzten Jahres erheblich gelitten.

Homer
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