Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon Peter43 » Fr 19.12.14 21:02

Hallo Justus!

Herzlichen Dank für Deine Artikel. Ich lese sie immer mit großem Interesse. Besonders interessiert war ich an dem über die Porta Nigra. Wie sind Miteigentümer an einem denkmalgeschützten Haus aus den Gründerjahren in Köln. Da hatten wir dieses Jahr auch das Problem mit der Restaurierung der Straßenfassade. Leider kam Dein Artikel zu spät, um ihn berücksichtigen zu können. Ich glaube aber, daß dann der Preis auch nicht bezahlbar gewesen wäre.

Mit freundlichem Gruß
Jochen
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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon justus » Sa 20.12.14 08:28

Peter43 hat geschrieben:Wie sind Miteigentümer an einem denkmalgeschützten Haus aus den Gründerjahren in Köln. Da hatten wir dieses Jahr auch das Problem mit der Restaurierung der Straßenfassade. Leider kam Dein Artikel zu spät, um ihn berücksichtigen zu können. Ich glaube aber, daß dann der Preis auch nicht bezahlbar gewesen wäre.

Sag mir das nächste Mal einfach vorher Bescheid, wenn ihr mal wieder 'nen Haus renovieren wollt ! :wink:
mit freundlichem Gruß

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon MarcusAurelius » Do 25.12.14 15:48

Anlässlich meines Ausflugs nach Trier vor zwei Wochen, habe ich mir auch eine Münze aus Trier gewünscht. Der Weihnachtsmann brachte mir diesen Follis von Diocletian
Münzstätte : Trier
Datum: 303-305 
Durchmesser : 26,5 mm
Stempelstellung :6 h.
Gewicht : 9,61 g.
RIC: 582a
IMP DIOCLETIANVS AVG / GENIO POPV-LI ROMANI/ S|F// PTR
Dateianhänge
diocletian.jpg
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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon justus » Do 25.12.14 17:21

Super Erhaltung. Scheint nur kurze Zeit im Umlauf gewesen zu sein. Gratuliere zu diesem Weihnachtsgeschenk. Kannst du den Weihnachtsmann auch mal bei mir vorbeischicken ? :wink:

P.S. Hast 'ne PN !
mit freundlichem Gruß

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon justus » Mi 31.12.14 10:07

9.2 Die Münzstätte am Simeonstiftplatz (Teil 1)

Für die Zeit des Gallischen Sonderreiches war eine Münzprägung bisher zwar auf Grund zweier Inschriften anzunehmen, in denen ein Verwalter „procurator monetae Triverce“ (CIL VI 1641), sowie ein Prüfer der Trierer Münzstätte „numularius sacrae monetae Augusti nostri“ (CIL XIII 11311) genannt werden. (2) Vgl. hierzu 2. Die Münzprägung bis 274 n. Chr. -----> viewtopic.php?f=6&t=50952 bzw. Abb. 1/2.

Ein weiterer Anhaltspunkt für ein Trierer Münzamt findet sich in den „Scriptores historiae Augustae (Trebellius Pollio, Tyr. trig. 31,4) und zwar für das letzte Drittel des 3. Jahrhunderts.

Eine entsprechende Zuordnung von Münzen zur Trierer Prägestätte kann jedoch nur auf Grund besonderer stilistischer Merkmale vorgenommen werden (3), da Trierer Prägungen des 3. Jahrhunderts keinerlei Emissionszeichen aufweisen. Dies betrifft alle Münzen der in Trier residierenden Usurpatoren Victorinus (261-271), sowie Tetricus I. (271-274) und dessen Sohn Tetricus II. (272-274). Für die Prägung von Münzen des Marius (269) und des Postumus (260-269) gibt es dagegen keinerlei Anhaltspunkte.

Das Ende des Trierer Münzamtes kam schon kurz nach der Niederlage des Tetricus I. gegen Aurelianus, der bekanntermaßen das Gallische Sonderreich wieder in das Imperium Romanum integrierte. Nach einer letzten Emission im Namen des Aurelianus wurde die Trierer Münzstätte dann im Frühjahr 274 geschlossen und nach Lyon verlegt.

Abb. 1 - Grabmal aequator monetae (Münzprüfer).JPG

Abb. 1 – Grabmal „aequator monetae“ (Münzprüfer) im RLM Trier oder

Abb. 2 - Grabmal dispensator (Kassierer oder Zahlmeister).JPG

Abb. 2 – Grabmal „dispensator“ (Kassierer oder Zahlmeister) im RLM Trier
mit freundlichem Gruß

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon justus » Mi 31.12.14 10:12

9.2 Die Münzstätte am Simeonstiftplatz (Teil 2)

Kurze Zeit nach der Schließung des Trierer Münzamtes muss die Stadt bei einem verheerenden Germaneneinfall nahezu vollkommen zerstört worden sein. Belege dafür dürften mehr als zehn Münzschatzfunde aus jener Zeit sein, wie die Funde aus der Friedrich-Wilhelm-Straße mit 36.000 Antoninianen oder auch aus Feyen mit 20.000 Antoninianen belegen.

Das dergleichen Germaneneinfälle häufiger vorkamen, mag auch der sog. „Münzschatz von Meckel“ zeigen, der entsprechend der Schlußmünzen nach 310 bzw. vor 313 n. Chr. in den Boden gekommen sein muss. Der Finder ist übrigens Mitglied des Numismatikforums (siehe Abb. 5).

Da der Wiederaufbau wohl recht schnell in Angriff genommen wurde, muss es in der Folgezeit zu zahlreichen Planierungen mit entsprechenden Verlagerungen älterer Schutt- und Brandschichten gekommen sein.

Bei eben diesen Planierungen bzw. Verlagerungen alter Schuttschichten müssen damals auch die Überreste der zerstörten Trierer Münzstätte eingeebnet oder verlagert worden sein, wobei meiner Ansicht nach diese Verlagerung nicht weit vom ursprünglichen Standort stattgefunden haben kann, da Münzstätten wegen der akuten Brandgefahr meist außerhalb der Wohnbebauung, also in der Nähe oder gar direkt an der Stadtmauer angesiedelt waren. (siehe Abb. 3, 4, 6 und 7)

Abb. 3 - Unbebaute Fläche am Nordtor - Porta Nigra (NF).jpg

Abb. 3 – Unbebaute Fläche am Nordtor (Porta Nigra) im 3. Jahrhundert n. Chr.

Abb. 4 - Simeonstift mit Ausgrabungsfläche (X).JPG

Abb. 4 – Luftbild des Simeonstifts mit Ausgrabungsfläche (X)

Berichtigung: W. Knickrehm hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Überreste der gallierkaiserzeitlichen Münzstätte nicht dort gefunden wurden, wo sich das rote Kreuz befindet, sondern auf dem Simeonstiftplatz, also dem dreieckigen Platz links vom Stift !

Abb. 5 – Münzschatz von Meckel.jpg

Abb. 5 – Münzschatz von Meckel im RLM Trier

Abb. 6 - Ausgrabung am Simeonstift 2005.jpg

Abb. 6 – Ausgrabung am Simeonstiftplatz 2005

Abb. 7 - Ausgrabung am Simeonstift 2005.jpg

Abb. 7 – Ausgrabung am Simeonstiftplatz 2005

(1) Mittelalterliche und frühneuzeitliche Stadtmauer
(2) Römisches Stadtmauerfundament
(3) Römische Trümmerschicht mit Resten der Münzstätte
Zuletzt geändert von justus am Di 06.01.15 19:00, insgesamt 1-mal geändert.
mit freundlichem Gruß

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon Julianus v. Pannonien » Mi 31.12.14 15:45

Nicht aussergewöhnlich ansehlich, aber umso interessanter ist folgende Münze welche kurz nach der neueröffnung der Münzstätte
durch die Tetrarchen geprägt wurde.

01830p00.jpg

Antoninianus
OV: radiate and cuirassed bust to r.
Leg: IMP MAXIMIANVS P AVG
RV: Felicitas seated left, holding globe and cornucopia
Leg: TEMP FELICITAS
Ex: PTR
Trier
RIC 481

Grüsse
Simon


Grüsse
Simon
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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon justus » Mi 31.12.14 15:55

Schönes Stück. Nicht ganz so häufig anzutreffen und mit einem ausdrucksstarken Portrait.
mit freundlichem Gruß

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon justus » Di 06.01.15 18:52

Lieber Simon,

mein Vereinsfreund W. Knickrehm hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass meine letzte Bemerkung über den vor dir vorgestellten Antoninian des Maximianus wohl quasi so etwas wie einer "Majestätsbeleidigung" nahekommt. :wink: Das unten angeführte Zitat mag für sich sprechen:

Der Antoninian des Maximian von "Julian v. Pannonien" ist nicht "nicht ganz so häufig" ... , sondern diese Münzen sind äußert selten. Ich habe davon in 40 Jahren nur eine einzige gefunden und kann dem Besitzer nur gratulieren, wenn er sie günstig bekommen hat. Hierzu hat Dr. Gilles 1981 ein 4-seitiges Petermännchen 12/81 geschrieben und den damaligen Sachstand zu den Trierer Antoninianen der Tetrarchie (293/294) geschildert, es waren damals 372 bekannt.
mit freundlichem Gruß

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon Julianus v. Pannonien » Di 06.01.15 21:51

Vielen Dank für deine Nachricht Justus, dass freut mich :)

Hier noch ein weiteres seltenes Trierer Stück, Reinigungspotenzial ist vorhanden.

01836p00.jpg


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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon justus » Mi 07.01.15 01:35

justus hat geschrieben:Hierzu hat Dr. Gilles 1981 ein 4-seitiges Petermännchen 12/81 geschrieben und den damaligen Sachstand zu den Trierer Antoninianen der Tetrarchie (293/294) geschildert, es waren damals 372 bekannt.

Da diese frühe Ausgabe des Trierer Petermännchens nicht mehr allgemein zugänglich ist, habe ich (allerdings etwas eingeschränkt durch die 150-kb-Grenze) den angesprochenen vierseitigen Beitrag von Dr. Gilles untenstehend als Photos angehängt. Ich hoffe die Seiten sind für euch so einigermaßen lesbar.

12.1981 - S. 32 (NF).jpg

12.1981 - S. 33 (NF).jpg

12.1981 - S. 34 (NF).jpg

12.1981 - S. 35 (NF).jpg
mit freundlichem Gruß

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon justus » Fr 09.01.15 09:09

3. Funde und Befunde aus den Ausgrabungen – Teil 1

Im Sommer 2005 kam es im Rahmen von Ausschachtungsarbeiten am Städtischen Museum am Simeonstiftplatz, direkt neben der Porta Nigra, zu sensationellen Funden in einer bis zu 1,70 m mächtigen Schutt- und Zerstörungsschicht.

Unter den Fundstücken befanden sich Artefakte, welche den gesamten Ablauf eines Münzprägevorgangs vom Rohmaterial bis zum Endprodukt, den geprägten Münzen, dokumentierten (siehe Abb. 5 - 7).

Abb. 5 - Fragmente und Bronzebarren (NF).jpg

Abb. 5 – Fragmente und Bronzebarren

So kamen neben zahlreichen offiziellen Prägungen von Tetricus I./II. auch ein ca.9 cm langes und 2,8 cm breites, sowie ca. 1 cm dickes Bronzebarrenfragment zum Vorschein (Gewicht 146,6 g), welches von einem größeren Barren abgetrennt worden war.

Das Fragment ist mit einem Depotfund von Kupferbarren vergleichbar, der im Januar 1999 auf dem Gelände der alten Pestalozzi-Schule gefunden wurde und der aus einem ganzen Bündel , allerdings im Durchmesser erheblich kleinerer Barren bestand (12 vollständige, 7 Fragmente).

Alle Barren wiesen Merkmale auf, die auf eine Herstellung in mehrfach verwendbaren Gussformen hindeuteten. Die Gewichte bewegten sich zwischen 729 und 469 g (zus. 8 kg).

Abb. 6 - Roh- und Vorprodukte (NF).jpg

Abb. 6 – Roh- und Vorprodukte zur Münzprägung

Außerdem wurden ebenfalls direkt an der ehemals römischen Stadtmauer mehr als 300 Antoniniane geborgen, darunter auch stempelgleiche Exemplare aus der letzten Tetricus-Emission nach Elmer aus den Jahren 273/274 n. Chr. mit den Reversumschriften „LAETITIA AVGG“, HILARITAS AVGG“ und „SALVS AVGG“.

Die häufigste Variante jedoch, der Typus „PAX AVGG“, sollte nach Elmer eigentlich nur der Münzstätte Köln vorbehalten gewesen sein, was, wenn er auch in Trier geprägt wurde, eine Überarbeitung der Zuweisungen notwendig machen. Vgl. hierzu auch Zschucke (4). Überwiegend umfassen die gefundenen Tetricus-Prägungen aber den „SPES-AVGG-Typ“.

Abb. 7 - Gekerbte Gußstange (NF).jpg

Abb. 7 - Gekerbte Gußstange

Desweiteren fanden sich in der Schuttschicht Gussstangen mit Kerben, also Markierungen zum Abtrennen von Segmenten, zahlreiche bereits abgetrennte Segemente und plattgehämmerte Rohlinge.

Auffallend erscheint in diesem Zusammenhang, dass die plattgeschlagenen, ungeprägten Rohlinge mit einem Gewicht von durchschnittlich 2 – 3 g ganz erheblich über den Gewichten lagen, welche in lokalen Werkstätten (Villae Rusticae) vorgefunden wurden.
mit freundlichem Gruß

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon justus » Mo 12.01.15 00:07

W. Knickrehm (Trierer Münzfreunde) hat mich darauf hingewiesen, dass die Reverse-Legende auf dem Antoninian von Simon nicht "TEMPOR FELICITAS", sondern "TEMPOR FELICIT" lautet. Ref. Gilles 12/81 AV-Legende 10, Rv-Legende Gruppe II. Diese Variante ist in der Übersichtstabelle Petermännchen 12/81 auf Seite 4 nicht aufgeführt.

Weitere Hinweise und Informationen zu "frühen Trierer Prägungen, sowie der "BEATA TRANQVILLITAS-Münze" von Simon können dem untenangefügten Zitat entnommen werden:

Wie ich schon schrieb, habe ich von diesen frühen Trierer Münzen (auf denen dann auch erstmals die Prägestätte auftaucht), nur 1 einzige gefunden, bzw. 1 1/2 : einen Antoninian von Diocletian, (Rv: AVSPIC FEL) und einen zerbrochenen Antoninian von Maximian (VIRTVS AVGG). Ich schicke mal 2 Fotos mit (Anm. siehe Photos). Beide Stücke sind dem RLMT bekannt (vom Diocletian habe ich nur noch eine Kopie).

Zu dem Follis von Constantin jun.. den "Julian" am Schluß der Seite 14 zeigt: der ist in der Tat auch sehr selten. Dieter Alten hat diese BEATA TRANQVILLITAS-Münzen ja sehr ausführlich im Band 13 beschrieben (von dem nur noch sehr wenige Ex. vorrätig sind). Das ist zwar nicht mein Spezialthema, aber nach dem Foto im thread ist es die Büste 52L, Seite 76 (mit Pferd, Speer und Schild, Seltenheit 11 von 12), RIC 415v.. Darstellung auf dem Schild: S 39, Seite 89 - 2 Personen reichen sich die Hand.


knickrehm 1 (NF).jpg

Diokletian
AE-Antoninian, geprägt in der Münzstätte Trier.
Av. DIOCLETIANVS AVG / Drapierte, gepanzerte Büste mit Strahlenkrone von hinten gesehen.
Rv. AVSPIC FEL / Felicitas n. l. stehend, hält caducaeus und tessera, zu ihren Füßen kleine männliche Figur, welche die Hand hebt. PTR in ex.
Ref. Not in RIC ?

AVSPIC FEL (Auspici Felici - To happy auspices) - Felicity standing, holds a tessera and a caduceus. At her feet is a small suppliant figure of a man, lifting up his hand. This legend appears, for the first time on any Roman coin whatever, on a third brass of Diocletian. It belongs to the commencement of that Emperor's reign (about AD 284) which he was desirous to have welcomed by the praise of his subjects, for some act of liberality, and at the same time it indicates his wish to secure happiness to his government by the vota suscepta. (vgl. numiswiki)

knickrehm 2 (NF).jpg
Maximianus Herculeus, Antonian, IMP MAXIMIANVS AVG / VIRTVS AVGG / PTR.
mit freundlichem Gruß

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Beitragvon justus » Mo 12.01.15 23:23

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Re: Die römische Münzstätte Trier - SACRA MONETA TREVERIS

Beitragvon mike h » Di 13.01.15 09:54

Ist ja auch sehr interessant!

Vielen Dank für deine umfangreichen Ausführungen!

Martin
128 Köppe /201 (Kampmann)
1.) Ziel erreicht!
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