GeneralMF hat geschrieben:Hier mal ne neuigkeit bezüglich der Deutschen 10€ Münzen. Diese wird es vermutlich ab nächstem Jahr aus 625er Silber und nur mit 16g Gewicht geben.
Beinahe wäre ich - dank des MDM-Abos, auf das ich mich in diesem Jahr eingelassen habe - der Versuchung erlegen, die Silberzehner als neues Sammelgebiet für mich zu entdecken. Bei den steigenden Silberpreisen wäre es - neben der Freude, die man am Sammeln hat - auch noch eine geeignete Anlage gleichmaßen für Zeiten mit Kursschwankungen (die Münze ist immer 10 Euro wert) oder hoher Inflationrate (Silberwert!) gewesen.
O.g. Neuigkeiten sowie die letzte Lieferung von MDM, die mit Fingerabdrücken verschandelt ist, haben mich davon aber wieder abgebracht.
Da belasse ich es doch lieber bei meinen BU-Gedenkfünfern aus San Marino: das bleibt übersichtlicher (nur eine pro Jahr), bringt durchweg schönere Motive sowie Münzen in die Sammlung, deren Materialwert schon lange höher liegt als das Nominal, ohne dass dies als Problem empfunden würde (o.k., dafür bekommt man die Münze ja auch nirgendwo zum Nominalwert und der Ausgabepreis für den KMS ist vor allem deshalb so hoch...).
Bleibt nur noch die Frage: wohin mit den bisherigen Zehnern aus 2010?
1. In Umlauf bringen, um mal zu schauen, ob sie mir der Bäcker um die Ecke wirklich abnimmt?
2. Zum Nominalwert aufs Girokonto einzahlen?
3. Bei ebay einstellen? Immerhin sind die Münzen gekapselt in einem Folder untergebracht und die Zertifikate habe ich auch aufgehoben. Würde der komplette Jahrgang überhaupt einen Preis erzielen, mit dem zumindest Angebotsgebühr und Verkaufsprovision gedeckt sind? Ich muss ja keinen großen Gewinn dabei erzielen, aber so wäre zumindest die Möglichkeit gegeben, damit noch einen interessierten Sammler/Anleger beglücken zu können. Aber ob man die Münzen überhaupt noch guten Gewissens anbieten kann, wenn schon eine betatschte dabei ist?