chinamul hat geschrieben:Nachdem ich jahrelang nach einem ansehnlichen Exemplar des Nilpferd-Sesterzen der Otacilia Ausschau gehalten hatte, entschloß ich mich 1998 auf einer Münzmesse das folgende Stück zu kaufen.
Einwänden meinerseits, daß die Münze in den Feldern geglättet sei und dadurch an Wert verloren habe, trat der Händler mit dem Argument entgegen, daß ein solcher Eingriff durchaus üblich und keineswegs wertmindernd sei.
Immerhin scheint die Bearbeitung der Münze nicht viel über eine Glättung der Felder hinausgegangen zu sein. Die Münzbilder selbst und die Buchstaben der Legenden sind offenbar im wesentlichen unangetastet geblieben.
Liegt hier Eurer Meinung nach hier eine noch tolerierbare Bearbeitung vor, oder ist das Stück verdorben?
In meinen Augen ist die Münze keinesfalls verdorben, ich wäre froh diesen Sesterz in meiner Sammlung zu haben. Die Glättung ist für mich aber schon wertmindernd, auch wenn der Markt das wohl anders sieht.
Grüße, Stefan



