Feingehalt von mittelalterlichen Silbermünzen

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Re: Feingehalt von mittelalterlichen Silbermünzen

Beitragvon Lilienpfennigfuchser » So 03.03.19 20:45

Hallo,
wer kann mir den Feingehalt von 2 Silberpfennigen bestimmen? Es geht um den Feingehalt von doppelseitig geprägten Lilienpfennigen, die ich gerne zur Verfügung stellen würde, auch wenn die Untersuchung mit tlw. Zerstörung verbunden wäre (siehe auch mein Beitrag zu diesem Thema vom 15.01.2017).

Grüße
LPF
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Re: Feingehalt von mittelalterlichen Silbermünzen

Beitragvon Mistelbach » Di 05.03.19 16:13

Hallo Lilienpfennigfuchser,

wenn du keine andere Möglichkeit findest kannst du es hier machen lassen.

http://www.ntt-riesa.de/

Kostet 10,- pro Münze plus Porto. Ist eine Röntgenspektralanalyse mit schon beschriebenen Vor- und Nachteilen.

Ich habe ca. 100 Stück bei einem Goldhändler in Ansbach analysiert, hat mr bei nettem Gespräch sein Gerät benutzen lassen. Ist halt gut gelaufen und die Ergebnisse waren m.E. schon aussagekräftig.

viel Erfolg, Mistelbach
Mistelbach
 
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Re: Feingehalt von mittelalterlichen Silbermünzen

Beitragvon Lilienpfennigfuchser » Sa 09.03.19 19:08

Hallo Mistelbach,
herzlichen Dank für deinen Beitrag. Leider hast du dich nicht zur Genauigkeit der Feingehaltsbestimmungen geäußert.
Ich brauche das Gewicht schon auf etwa 5/1000 genau. Ein guter Bekannter, Juwelier, hat mir gesagt, dass er da passen muß.

Kannst du bei deinen Angaben die mögliche Genauigkeit angeben?

Grüße und ein schönes Wochenende!

LPF
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Re: Feingehalt von mittelalterlichen Silbermünzen

Beitragvon Mistelbach » Sa 09.03.19 20:09

Hallo LPF,

als ich zu ntt-riesa geschickt habe benutzten die ein X-Lab Pro. Dazu habe ich keine technischen Einzelheiten angeben.

Meine letzten Analysen habe ich mit einem Fischerscope X-Ray XAN gemacht, das Gerät kann laut Beschreibung auch Schichtdickenanalysen machen, hat also eine gewisse Eindrintiefe. Der Besitzer sprach von 2 mm. Bei MA-Münzen also eine durchdringende Analyse. Das Problem der Röntgenbeugungsanalyse, es werde nur die Oberfläche gemessen, ist hier also gelöst. Die Werte werden mit bis zu drei Stellen hinter dem Komma der Prozentzahl angegeben, also 1000stel Prozent. Ich nehme an dass das auch die Genauigkeit darstellt, sonst würden die Angaben ja keinen Sinn machen.

Zu den anderen Problemen wie Auslaugen der Münzen je nach Lagerungsbedingungen kann ich auch nichts neues beitragen.

schönes Sonntag, Mistelbach
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