Ich hab ein ähnliches Stück:
Die Beschreibung würde passen. Bestimmt wurde es mir (dank Marcel

) wie folgt:
Centenionalis des Iulianus II. ( Reg.: 355 - 360 n. Chr. Caesar, 360 - 363 n. Chr. Augustus ).
Vs.: FL CL IVLIA - NVS P F AVG
drap. und gepanz. Büste des Iulianus mit Perldiadem ( eine Schlussrosette ) mit Speer und Schild nach links
Rs.: VOT/X/MVLT/XX
Lorbeerkranz
Dieser Typus von Münze wurde zwischen 361 und 363 n. Chr. in Lugdunum ( Lyon ) geprägt.
Als Constantius 360 n. Chr. von seinem Caesar Iulianus Truppen für einen Perserfeldzug anforderte, kam es unter diesen zu einer Meuterei und anschließend zur Erhebung des Iulianus zum Augustus in Lutetia ( Paris ), wo er seit längerer Zeit seine Residenz aufgeschlagen hatte. Constantius verweigert ihm die Anerkennung und machte erneut die Germanen mobil. Bevor es jedoch zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen beiden Kaisern kommen konnte, starb Constantius auf dem Weg nach dem Westen 361 n. Chr. in Kilikien. Iulianus hatte sich in den ersten Jahren seiner militärischen Unternehmungen als Caesar in Gallien als tüchtiger Feldherr und guter Organisator erwiesen, obgleich seine wirklichen Neigungen der Philosophie und Rhetorik galten. Seine Alleinherrschaft begann er mit der Wiedereröffnung der heidnischen Tempel und der Verkündung einer allgemeinen Glaubensfreiheit. Als die Christen sich jedoch immer heftigere Übergriffe auf die heidnischen Opferstätten erlaubten, ging der Kaiser gegen ihre Würdenträger vor und untersagt ihnen die Gerichtsbarkeit sowie den Vermögenszuwachs durch Erbschaften. Nach und nach schloss er die Christen auch von den Staats- und Hofämtern aus. Der Kaiser nahm sein oberstes Priesteramt als pontifex maximus sehr genau und opferte regelmäßig verschiedenen heidnische Gottheiten. Iulianus ließ sich sogar wie einige seiner Vorgänger in die eleusinischen Mysterien einweihen. Bei seinem Aufenthalt in Antiochia erlaubten sich die Bewohner zahlreiche Spötteleien gegen den Kaiser, der seines Philosophenbartes wegen als Ziegenbock und seiner häufigen Stieropfer wegen als Fleischhändler verlacht wurde. Als Christen den Apollontempel bei Antiochia niederbrannten, ließ er ihre Hauptkirche schließen und deren Vermögen einziehen. Gegen den von allen Seiten ihm entgegengebrachten Hohn des Stadtpöbels wusste sich Iulianus nicht anders als mit seiner Gegenschrift, dem Misopogon, zu helfen.
Ich hoffe er hat nichts dagegen, das ich seinen Text hier reinkopiert habe.