Ich hätte da mal eine Frage...
Wollte mir gestern eigentlich eine 10 Gulden-Goldmünze Wilhelmina der Niederlande kaufen. Bin dann aber doch wieder bei einem netten Stück der LMU gelandet. Der Grund der Umentscheidung war, dass alle Stücke, die derzeit von der genannten Herrscherin am Markt bei Händlern und Münzschaltern an Banken sind, sehr penetrant Top-Stempelfrisch sind. So sehr, dass bei mir altem Zweifler sofort das Neuprägungs- und Fälschungsradar los rattert...
Etwas, das ich eigentlich sehr schade finde, da ich gerne in meine Imperialismusgoldmünzensammlung mal eine zweite Königin aufnehmen mag. Sonst ist die gute alte Viktoria von England mit ihren Prägevarianten so einsam...^^
Mir ist bewusst, dass es etliche Goldnominale diverser Staaten der Zeit von 1850-1925 gibt (besonders kurz vor dem 1. Weltkrieg), bei denen ein Großteil der Stücke schnell im Sparstrumpf verschwand. Aber bei solchen Stücken, z.B. bei goldenen Dänenkronen, ist dann zumindest mal ein Kratzerchen drauf und die Oberfläche wirkt oft matter und hat bereits häufig einen leichten Hauch Goldpatina.
Kann mir jemand mal weiter helfen, ob in dem Bereich in letzter Zeit Massen von Fälschungen auf den Markt geworfen wurde? Ich rede von konkreten Verdachtsfällen. Die allgemeine Wolfram-Chinadiskussion hatten wir hier schon. Ich rede ebenfalls nicht von den 10- und 5-Gulden-Fälschungen aus dem Juweliersbereich. Auch die sind mir bewusst.
Ein Hinweis, ob irgend eine große Bank oder ein Staat in den letzten Jahren z.B. Große Mengen 100 Jahre lang eingelagerter, frisch geprägte Niederländer aus dem Tresor genommen und verscherbelt hat würde z.B. weiter helfen. Das würde dann auch einiges bis fast alles erklären...
Es grüßt der Goldfuchs!