Münzwaagen

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diwidat
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Re: Münzwaagen

Beitrag von diwidat » So 25.08.13 16:40

Albert von Pietengau hat geschrieben: ein schönes Stück! Sollte auf 1/10 mg (1/10000 g) genau gehen. Darf ich fragen, wieviel der Kundendienst berechnet hat?

Gruß Roland
ein Anruf bei Mettler brachte mich zu einem älteren Mitarbeiter in der Kundendienstabteilung.
Da die Waage schon seit Jahren nicht mehr gebaut wird, hat er mir großzügig die alte Justier- und Kalibrier-
Anleitung kostenlos zur Verfügung gestellt - als Uhrmacher war für mich der Rest keine große Hürde mehr.

Gruß diwidat

chillout
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Re: Münzwaagen

Beitrag von chillout » Mi 13.02.19 09:11

Ich hole mal den alten Post wieder hoch: Meine Leuchtturm-Waage ist mir leider abgestürzt. Das gewohnte Fabrikat (50g, 0,01) gibt es bei Leuchtturm nicht mehr; schade - ich war sehr zufrieden. Aber Ersatz muss her. Jetzt eiere ich ein wenig rum: 50€+ mit Kalibriergewicht oder rund 15€ aus den Weiten der Welt mit dem Risiko, das Ding nicht allzu lange funktionsfähig zu haben.... Oder ganz anders?
Hilft mir bitte Jemand mit Argumenten/Erfahrungen? Danke im Voraus!

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Re: Münzwaagen

Beitrag von pingu » Fr 15.02.19 08:56

Hallo,

ich hatte eine elektronische Waage aus China für 20Euro vor 5 Jahren gekauft. nach 4,5 Jahren hat sie den Geist aufgegeben und war trotz Battariewechsel nicht mehr zum Messen zu bewegen (Anzeige tot...). Also habe ich für Ersatz gesorgt (ebay - Chinaproduktion, Versand aus Deutschland). Ich bin zufrieden.
Wichtig ist wozu du die Waage brauchst - mit rumschleppen in der Tasche auf Börsen etc. oder nur zu Hause, fest installiert auf einem spezial gelagertem Tisch.
Die Messfehler kommen selten von der Waage sondern fast immer vom Nutzer. Beispiel - die Waage steht unter dem Deckenlüfter oder am offenen Fenster oder aber auf einem Wackeltisch....

Wenn Kalibriergewichte vorhanden sind sollte es egal sein wo du die Waage kaufst, bei richtiger Lagerung (staubfrei, Trocken, nicht mit Fingern betatscht sondern mit Handschuh oder Pinzette benutzte Kalibriergewichte) werden die nicht schlecht. Genaue Kalibriergewichte sind wohl eher limitierend.

Die Waage sollte eine Kommastelle mehr anzeigen als du messen möchtest, dann kannst du nicht viel falsch machen. Rein technisch gesehen ist der Bau einer elektronischen Waage kein Teufelswerk sondern mittlerweile Fließband Massenproduktion.
Bei mechanischen Waagen ist das etwas anders, da würde ich nur aus erfahrener Produktion kaufen - nie ein Produkt aus dem Ausland. Bevorzugt aber eine Feinwaage fest installiert im Messschrank aus den 50'iger - 70'iger Jahren des letzten Jahrhundert, da kann man die Kalibrierung per Stellschrauben selbst vornehmen. Setzt aber vorraus, das man sich mit der Waage auskennt.


Grüße
pingu
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Re: Münzwaagen

Beitrag von chillout » Mo 18.02.19 08:23

Hallo pingu,

danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich nehme die Waage daheim, um meine erworbenen "Schätzchen" zu prüfen. Da bin ich mit der 100stel nach dem Komma ganz gut dabei gewesen. Und dann noch Schiebelehre und ich bin für mich beruhigt - oder unruhig geworden. Da half gelegentlich der Gang zum (freundlichen) Händler....
Darf ich noch erfahren, welche Waage du dir jetzt zugelegt hast?

Gruß
C.

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Re: Münzwaagen

Beitrag von pingu » Mo 18.02.19 10:32

Hallo,

das Angebot finde ich auf die Schnelle nicht mehr, die Waage entspricht den folgenden 2 Stück (Baugleichheit) und scheint für verschiedene Anbieter nur mit unterschiedlicher Anleitung bzw. Messbereich ausgestattet zu sein ;-). Auf Grund des gleichen Design gehe ich vom gleichen Hersteller aus. - Meine hat die Anleitung auf englisch und chinesisch im Deckel und geht bis 200g....

https://www.ebay.de/itm/Goldwaage-Prazi ... rk:10:pf:0

und auch von der Fa. Safe...: https://www.ebay.de/itm/SAFE-Prazisions ... :rk:8:pf:0

Wichtig finde ich den Deckel, der vor Staub in der (wenigen vorhandenen) Mechanik und vor Druckbelastung beim Transport schützt.

Grüße
pingu
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