ich denke, Muenzenfreund hat sich schon öfter lang & breit darüber ausgelassen, dass speziell bei den 1/2 Mark-Stücken viele Unregelmäßigkeiten auftreten...
Trotzdem finde ich etwas verwunderlich, dass sich diese Phänomene gerade bei diesen Münzen so häufen. Wurden die 1/2 Märker vielleicht sogar "ungern" geprägt und hat man sich nicht "richtig um sie gekümmert"?!
Muenzenfreund hat ja schon 1906 G, 1918D/J, die berüchtigten "Lichtenrader Prägungen" u.a. vorgestellt.
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Hier, bei 2 Prägungen von 1918 (links 1918 J, rechts 1918 D) fällt doch auf, dass die Lage der Jahreszahlen zum Perlrand und zum Eichenbund sehr stark variieren kann...
Im Linken Bild hängen 1 und 8 quasi am Band, im rechten Bild schweben sie frei. Links sind 1 und 8 auch viel näher beisammen wie rechts. Und überhaupt sehen die Zahlen bei etwas genauerem Hinsehen komplett unterschiedlich aus.
Vielleicht ist es ja auch ganz einfach Blödsinn, Münzen zweier Prägestätten miteinander zu vergleichen (bin ja auch bloß ein einfacher Sammler...) - wie Äpfel mit Birnen.. aber eigentlich müßten die doch +/- identisch sein, oder nicht...?!