Schreibfehler auf Münzen

Alles über Varianten, Fehlprägungen und Fälschungen
alex11
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Beitrag von alex11 » Do 17.01.08 01:39

Zum vorgegebenen Thema hätte ich noch einen modernen "Klassiker"...
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Augustus
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Zahlendreher

Beitrag von Augustus » Di 29.04.08 09:27

VI Gröscher 1754 unter August III König von Polen und Kurfürst von Sachen ( Friedrich August II ) 1733 -1763 . Hier wurde die römische Zahl
VI ( 6 ) umgedreht in IV ( 4 ) . Hier beide Münzen zur Ansicht .
Gruß Augustus . :lol:
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FloNumi
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Beitrag von FloNumi » Mi 12.11.08 21:08

So dann frische ich das hier mal wieder ein bisschen auf...

Hier habe ich mal noch eine falsche Schrift auf einem 15 Kreuzer Stück

lg FloNumi
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kc
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Beitrag von kc » Mi 12.11.08 21:18

hey flonumi,
das ist aber mal eine feine fehlprägung,gratuliere!
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Beitrag von FloNumi » Mi 12.11.08 21:26

danke Leider ist es nicht meine nur die von einem Freund aber sie hat mir so gut gefallen das ich sie mal einstellen musste

die richtige Jahreszahl müsste doch 1807 sein oder ??

kc
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Beitrag von kc » Mi 12.11.08 21:58

genau!
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Beitrag von FloNumi » Di 18.11.08 13:50

und wie kommt so was zustande also wie kann so eine münze dann trotzdem in den umlauf gelangen??

die hätte doch eigentlich mit dem stempel zerstörtwerden müssen und ein neuer angefertigt werden!?

kc
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Beitrag von kc » Di 18.11.08 14:14

wahrscheinlich wurden schon einige der fehlprägungen ausgegeben,bevor man den fehler bemerkt hat.kommt ja immer wieder mal vor.

grüße kc

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Beitrag von Numis-Student » Di 18.11.08 16:39

Das Zauberwort heisst: Stempelökonomie !
Die Herstellung ist nämlich sehr teuer, und daher werden solche fehlerhaften Stempel oft normal weiterverwendet.
Schöne Grüße,
MR

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Beitrag von kc » Di 18.11.08 18:55

hallo numis-student,

wie siehts denn mit der Stempelkopplung des 50-Pfennig-Stücks von 1950 Buchstabe G mit Bank Deutscher Länder aus?
Das dürftet deine Theorie beweisen,weil davon ja immerhin 30000 Stück geprägt wurden.Man hat den Fehler bestimmt auch schon früher bemerkt.
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Beitrag von Numis-Student » Di 18.11.08 21:39

Hallo kc,
im 20. Jahrhundert sieht es da schon anders aus, da zu dieser Zeit nicht mehr in Handarbeit hergestellt wurden, sondern von einer Patrize abgesenkt wurden. Diese 30.000 Stück dürften schon recht früh bemerkt worden sein... Ich glaube, dies hat aber auch eine rechtliche Bedeutung, das war in früheren Zeiten schon anders (Ein Buchstabe fehlt, ein Zahlendreher ist im Vergleich zur falschen Staatsbzeichnung nichts "wichtiges").
Wurden diese 30.000 Stück nicht ohne Prägeauftrag schon produziert ? Irgendsoetwas war doch da... Ich merke gerade, das sollte ich noch genau nachlesen, bevor ich hier unsinniges Zeug schreibe :roll:
Schöne Grüße,
MR
Zuletzt geändert von Numis-Student am Di 18.11.08 22:31, insgesamt 1-mal geändert.

kc
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Beitrag von kc » Di 18.11.08 22:24

das ist alles,was ich im netz gefunden habe:

[....]Auch die Prägung der 50 Pfennig-Stücke wurde zu
Beginn des Jahres 1949 in den Prägestätten München,
Stuttgart, Karlsruhe und Hamburg mit der Inschrift
„Bank deutscher Länder“ aufgenommen.
Die Karlsruher Prägeanstalt (Münzbuchstabe G) ließ
die Maschinen 1950 kurzzeitig mit der inzwischen
veralteten Inschrift weiterlaufen. Die irrtümlicherweise
geprägten 30.000 Stücke wurden jedoch aus
Kostengründen nicht eingezogen, sondern mittels einer
besonderen Bekanntmachung vom 14. September
1950 in den Verkehr gebracht [....]

grüße kc
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Beitrag von hotzenplotz » Di 26.05.09 19:00

....einen hab ich noch....

Grafschaft Bentheim-Steinfurt, Ernst Wilhelm (1643-1693), Duit 1662 mit einer gespiegelt geschnittenen Ziffer "2" in der Jahreszahl.

Gruß
hotzenplotz
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Duit 1662.jpg
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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von hotzenplotz » Do 17.03.11 19:28

... um das Thema wieder mal ein wenig zu beleben ...

Hier ein Deut / Duit aus Kleve mit Schreibfehler im Namen: CEIVIAE statt CLIVIAE.

Gruß
hotzenplotz
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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von Apuking » So 15.06.14 09:24

Hier eine von mir, mit 2 zahlen anstatt von Buchstaben auf der Rückseite.
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g4790.jpg
g4791.jpg

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