Schreibfehler auf Münzen

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ischbierra
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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von ischbierra » So 15.06.14 12:09

Hallo Apuking,
was ist an dem Stück ungewöhnlich? Die 24 findet sich doch auf allen 24 Groschen-Stücken dieser Art. Oder habe ich was falsch verstanden?
Gruß ischbierra

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Apuking
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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von Apuking » So 15.06.14 14:29

In der Legende finden sich 2 mal eine 9 oder 6?

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ischbierra
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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von ischbierra » So 15.06.14 15:54

Aha, jetzt sehe ich, was Du meinst; ich hatte auf der WildenMannSeite geschaut, weil Du was von Rückseite geschrieben hattest.
Gruß ischbierra

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onbed
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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von onbed » So 15.06.14 16:03

Die 9 ist ein Abkürzungszeichen für die Endsilbe US

Also Antonius Ulricus....

Es war damals manchmal halt viel zu wenig Platz auf den Münzen um alles unterzubringen, daher z.B. diese Abkürzung



Gruß
onbed

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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von Apuking » So 15.06.14 16:36

Danke für die info Onbed, hatte nicht gewusst das sowas mit Zahlen gemacht wurde.

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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von onbed » So 15.06.14 18:29

Da gibt es noch viel mehr, auch mit Buchstaben

z.B.:
AO = ANNO, im Jahre
D3 = Das, daß
DVX 7 PALATI = DUX ET PALATI (Herzog und Pfalzgraf)
D x = Dux, Herzog
Xer= Kreuzer

habe dies aus dem Welter, Band 2

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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von olricus » Mo 13.06.22 21:23

Hallo Sammlerfreunde,
ich möchte heute mal das interessante Thema Schreibfehler auf Münzen wieder
nach einigen Jahren aktivieren, sollte das Thema bereits abgeschlossen sein, dann
bitte eine kurze Mitteilung.
Ich zeige einen Körtling (6 Heller) der Münzstätte Bielefeld unter Kurfürst Friedrich
Wilhelm von Brandenburg o.J., bei dem die Zahl 6 seitenverkehrt geprägt wurde, in den
einschlägigen Katalogen Schrötter und Bahrfeld nicht bekannt.
2342.JPG
2343.JPG
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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von Numis-Student » Mo 13.06.22 23:19

Hallo Olricus,

prinzipiell sind alle Themen grundsätzlich offen und können jederzeit bei Bedarf wieder aktiviert und mit weiteren Antworten fortgesetzt werden.
Auch wenn man über die Suchfunktion auf alte Beiträge stößt und man etwas beitragen kann und will: immer gerne :-)

Besser ein altes Thema fortführen als den dritten oder fünften Beitrag zum selben Thema beginnen.

Ausnahmen sind wirklich nur ganz wenige Beiträge, die von den Moderatoren oder Administratoren gesperrt wurden, weil da Streit eskalierte o.ä.

Schöne Grüße
MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Schreibfehler auf Münzen

Beitrag von Tannenberg » Mo 26.12.22 22:35

Hallo!

Hier habe ich auch noch eine Münze mit retrograder Schrift, ein 1/4 Gulden zu 6 1/2 Albus von Friedrich IV. von der Pfalz-Kurlinie, geprägt in Mannheim. Mit dem "S" hatte der Stempelschneider anscheinend so seine Probleme. Und das auf der Vor- und Rückseite.

Anbei ein "normales" Stück mit richtig geschnittenen S.

Insgesamt gibt es drei (mir) bekannte Umschriftenversionen dieser Münze, welche nur 1608 geprägt wurde.

Ein weiteres Stück mit den spiegelverkehrten S kam mir bislang noch nicht unter.

Grüße,
Tannenberg
Bild1.jpg
Bild3.jpg
Bild2.jpg
Bild4.jpg
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Viele Grüße,
Tannenberg

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