Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

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Suardone
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Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Suardone » Sa 02.05.26 23:51

Habe vor Kurzem erstmalig bei Gorny & Mosch über Internet auf einer Auktion mitgeboten. Es gab grundsätzlich Vorgebote und dann lief nun die Live-Auktion. Das nächst höhere mögliche Gebot wurde auf dem Knopf angezeigt und so gab ich das ab. Daraufhin wurde mir dieser Betrag als gegenwärtiges Höchstgebot angezeigt. Keinr gab ein höheres Gebot ab und es erfolgte zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten... der Zuschlag.

Ich bekam aber keine Bestätigung über den Zuschlag und auch keine Rechnung. Irgendwann rief ich dort an und fragte, ob ich die Rechnung für das genauer bezeichnete ersteigerte Los erhalten könne.

Daraufhin wurde mir mitgeteilt, daß ich nicht das Los ersteigert habe, sondern jemand anderes. Der Sachverhaltes konnte aufgeklärt werden, wie folgt:

Jemand hatte ein Vorgebot i. H. v. jedenfalls des genannten Höchstgebotes abgegeben und bei gleicher Höhe habe dieses Vorrang. (Die Regel verstehe ich.) Dieses Gebot wurde aber noch nicht in dieser Höhe "aktiviert", weil nicht nötig. Ich gab das nächst höhere erforderliche Gebot ab und daraufhin (und deswegen) wurde nun dieser Betrag als Höchstgebot gezeigt, allerdings war es sein Gebot und nicht meines, welches damit gemeint war.

Ich kenne von Ebay, daß in dem Falle, daß irgend ein abgegebenes Gebot nicht ausreicht, sofort auf dem Bildschirm groß kommt "Sie wurden überboten!" mit der Möglichkeit, ein höheres Gebot abzugeben.

Bei G&M gab es sehr wahrscheinlich - ich habe darauf nicht geachtet - auch die Möglichkeit, ein höheres Gebot abzugeben. Aber das geht bei Ebay immer und bedeutet für sich genommen ja noch nichts. Vorliegend sah ich keine Veranlassung, ein höheres Gebot abzugeben, auch, wenn ich es vermutlich gekonnt hätte. Denn warum sollte ich das tun, wenn mein Gebot schon das Höchstgebot sei?

Entscheidend für mein weiteres Nichtverhalten war, daß bei G&M nicht die Mitteilung kam, daß ich überboten sei, und als Höchstgebot ausgewiesen war, was ich geboten und das Auktionsprogramm klaglos entgegengenommen und berücksichtigt hatte.

Hat jemand hier eine ähnliche Erfahrung gemacht?

Wenn ich das System von G&M kenne, kann ich wohl aus der ausgebliebenen ausdrücklichen Mitteilung, der Höchstbietende zu sein, oder dem Knopf mit einer verbleibenden Bietmöglichkeit schließen, daß ich nicht der Höchstbietende bin. Aber wenn ich in neuer Bieter bin oder ein alter, der diese Erfahrung noch nicht gemacht hat, ist die Sache doch sehr mißverständlich.
Zuletzt geändert von Suardone am Di 05.05.26 00:36, insgesamt 1-mal geändert.

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friedberg
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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von friedberg » So 03.05.26 09:47

Hallo Suardone,

bei vielen Live-Auktionen kenne ich es so das beim Auslauf des Lots der aktuelle Gebotszettel für das betreffende Los
mit Bieternummer und der zugehörigen Höhe des jeweilgen Gebots angezeigt wird.
Aus meiner Bieternummer und dem aktuellen Höchstgebot ist, sofern es keine extra Meldung "Sie sind Höchstbieter" gibt,
dann für mich ersichtlich ob ich der Höchstbieter bin oder nicht.

Da ich einige Zeit nicht bei Gorny teilgenommen habe weis ich nicht mehr ob G&M dies aktuell noch so umsetzt.

"eBay" ist nur bedingt vergleichbar weil "eBay-Auktionen" keine echten Versteigerungen sind.

Mit freundlichen Grüßen
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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Suardone » So 03.05.26 12:06

Danke. Ich meine, daß die Auktionen bei G&M ausgelagert sind zu AUEX bzw. Letztere die Auktion technisch durchführen. So ist es übrigens auch bei Künker. Obwohl ich bei Künker über AUEX schon Etliches ersteigert habe, hatte ich vermutlich noch nie diese Konstellation. Ja, die Bieternummer wird da wohl angezeigt, wobei die eigene Identifikation mit einer Bieternummer 10672 (sinngemäß) nicht allzu stark ist...

Ich bezweifele nicht, daß die Benutzeroberfläche irgendwo alle erfoderliche Information enthält. Aber letztlich geht es darum, was man in den lediglich Sekunden nach Abgabe eines Gebotes erkennt.

Man war ernsthaft besorgt über diesen Sachverhalt bei G&M, nachdem ich sagte, daß ich nicht ganz unverständig sei und gerne mehr geboten hätte, wenn ich erkannt hätte, daß ich nicht der Höchstbietende war.

guardsman
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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von guardsman » Mo 04.05.26 18:08

Suardone hat geschrieben:
Sa 02.05.26 23:51
Der Sachverhaltes konnte aufgeklärt werden, wie folgt:

Jemand hatte ein Vorgebot i. H. v. jedenfalls des genannten Höchstgebotes abgegeben und bei gleicher Höhe habe dieses Vorrang. (Die Regel verstehe ich.) Dieses Gebot wurde aber noch nicht in dieser Höhe "aktiviert", weil nicht nötig. Ich gab das nächst höhere erfoderliche Gebot ab und daraufhin (und deswegen) wurde nun dieser Betrag als Höchstgebot gezeigt, allerdings war es sein Gebot und nicht meines, welches damit gemeint war.
Tatsächlich ist mir das vor 2-3 Jahren auch bei einer Live-Auktion passiert. Die damalige Begründung lautete ähnlich und ich war doch sehr verwundert. Das Auktionshaus weiß ich leider nicht mehr und grundsätzlich ist mir das bei mehrjähriger Online-Bieter-Erfahrung auch bis jetzt nur einmal vorgekommen.

Mein Verdacht: Ein Stammkunde des Auktionshauses, offenbar mit größerer Geldbörse, merkt, dass er die Münze nicht ersteigert hat und meldet sich später dort im Sinne von "will die Münze haben". Das Auktionshaus denkt sich schnell und diskret eine "Begründung" aus und naja, den Rest kennen wir.
Du weißt nicht, welchen Wert das Geld hat und wozu es dient? Brot soll man dafür kaufen und Gemüse und einen Schoppen Wein. Horaz (65 - 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter

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Xanthos
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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Xanthos » Do 07.05.26 11:19

Bei den meisten Live-Bietsystemen wird angezeigt, ob man Höchstbietender ist, entweder farblich hervorgehoben, durch einen Statustext oder durch beides. Zudem kann man in der Regel nicht gegen sich selbst bieten. Wenn der Biet-Button also aktiv ist und ein Gebot abgegeben werden kann, dann normalerweise nur deshalb, weil man aktuell eben nicht Höchstbietender ist.

Das eigentliche Problem liegt jedoch häufig in der menschlichen Wahrnehmung: Drückt man den Biet-Button und sieht unmittelbar danach, wie sich der Gebotsbetrag um einen Schritt erhöht, kann leicht der Eindruck entstehen, dass man nun automatisch Höchstbietender ist. Wenn man sich dabei zu stark auf den Betrag fokussiert (nach dem Motto „ich werde erst überboten, wenn sich der Betrag erneut ändert“), kann eine gegenteilige Warnmeldung des Systems durchaus übersehen werden.

Dieses Phänomen nennt sich selektive Wahrnehmung. Ein bekanntes Beispiel dazu kann man hier sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ofWDWfXB-N0
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Lackland (Do 07.05.26 12:33) • Andechser (Do 07.05.26 15:08)

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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Suardone » Do 07.05.26 15:16

Xanthos hat geschrieben:
Do 07.05.26 11:19
Bei den meisten Live-Bietsystemen wird angezeigt, ob man Höchstbietender ist, entweder farblich hervorgehoben, durch einen Statustext oder durch beides. Zudem kann man in der Regel nicht gegen sich selbst bieten. Wenn der Biet-Button also aktiv ist und ein Gebot abgegeben werden kann, dann normalerweise nur deshalb, weil man aktuell eben nicht Höchstbietender ist.

Das eigentliche Problem liegt jedoch häufig in der menschlichen Wahrnehmung: Drückt man den Biet-Button und sieht unmittelbar danach, wie sich der Gebotsbetrag um einen Schritt erhöht, kann leicht der Eindruck entstehen, dass man nun automatisch Höchstbietender ist. Wenn man sich dabei zu stark auf den Betrag fokussiert (nach dem Motto „ich werde erst überboten, wenn sich der Betrag erneut ändert“), kann eine gegenteilige Warnmeldung des Systems durchaus übersehen werden.

Dieses Phänomen nennt sich selektive Wahrnehmung. Ein bekanntes Beispiel dazu kann man hier sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ofWDWfXB-N0
Ja, ich habe den G&M-Gorilla nicht gesehen. :D

Nur der Hinweis, daß man bei Ebay auch gegen sich selbst erhöhen und das auch durchaus einen Sinn machen kann, weil man dann gegen Erhöhungen Dritter gewappnet sein kann.

Ein System sollte aus sich selbst heraus verständlich sein. Nur 8% aller Menschen haben den Gorilla gesehen und das ist für eine Auktionsplattform zu wenig.

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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Numis-Student » Do 07.05.26 16:14

friedberg hat geschrieben:
So 03.05.26 09:47

"eBay" ist nur bedingt vergleichbar weil "eBay-Auktionen" keine echten Versteigerungen sind.
;-)
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Xanthos » Do 07.05.26 16:28

Suardone hat geschrieben:
Do 07.05.26 15:16
Ja, ich habe den G&M-Gorilla nicht gesehen. :D

Nur der Hinweis, daß man bei Ebay auch gegen sich selbst erhöhen und das auch durchaus einen Sinn machen kann, weil man dann gegen Erhöhungen Dritter gewappnet sein kann.

Ein System sollte aus sich selbst heraus verständlich sein. Nur 8% aller Menschen haben den Gorilla gesehen und das ist für eine Auktionsplattform zu wenig.
Wobei eBay einer anderen Systemlogik folgt. Dort gibst Du ein Maximalgebot ein, im Prinzip ein Vorgebot, und das System bietet dann automatisch für Dich mit. In diesem Fall macht es durchaus Sinn, dass Du Dein Gebot auch dann noch erhöhen kannst, wenn Du bereits Höchstbietender bist.

Bei Live-Bietsystemen hingegen bietest Du selbst Schritt für Schritt gegen andere Teilnehmer. Dich dort weiterbieten zu lassen, obwohl Du bereits Höchstbietender bist, ergibt wenig Sinn.

Im Idealfall sollte der sprichwörtliche Gorilla beim Bieten natürlich für alle klar sichtbar sein. Ich weiss allerdings nicht im Detail, wie das bei Auex umgesetzt ist. Bei uns auf biddr färbt sich der Bietbutton rot, zusätzlich erscheint der Statustext „Sie sind nicht Höchstbietende(r)“. Trotzdem gab es bereits Fälle, in denen Bieter so stark auf den Gebotsbetrag fixiert waren, dass sie alles andere übersehen haben. Da stellt sich dann die Frage, wie man es noch deutlicher machen könnte. Vielleicht den Gebotsbetrag einmal rotieren lassen :D

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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Suardone » Do 07.05.26 17:56

Xanthos hat geschrieben:
Do 07.05.26 16:28
Suardone hat geschrieben:
Do 07.05.26 15:16
Ja, ich habe den G&M-Gorilla nicht gesehen. :D

Nur der Hinweis, daß man bei Ebay auch gegen sich selbst erhöhen und das auch durchaus einen Sinn machen kann, weil man dann gegen Erhöhungen Dritter gewappnet sein kann.

Ein System sollte aus sich selbst heraus verständlich sein. Nur 8% aller Menschen haben den Gorilla gesehen und das ist für eine Auktionsplattform zu wenig.
Wobei eBay einer anderen Systemlogik folgt. Dort gibst Du ein Maximalgebot ein, im Prinzip ein Vorgebot, und das System bietet dann automatisch für Dich mit. In diesem Fall macht es durchaus Sinn, dass Du Dein Gebot auch dann noch erhöhen kannst, wenn Du bereits Höchstbietender bist.

Bei Live-Bietsystemen hingegen bietest Du selbst Schritt für Schritt gegen andere Teilnehmer. Dich dort weiterbieten zu lassen, obwohl Du bereits Höchstbietender bist, ergibt wenig Sinn.

Im Idealfall sollte der sprichwörtliche Gorilla beim Bieten natürlich für alle klar sichtbar sein. Ich weiss allerdings nicht im Detail, wie das bei Auex umgesetzt ist. Bei uns auf biddr färbt sich der Bietbutton rot, zusätzlich erscheint der Statustext „Sie sind nicht Höchstbietende(r)“. Trotzdem gab es bereits Fälle, in denen Bieter so stark auf den Gebotsbetrag fixiert waren, dass sie alles andere übersehen haben. Da stellt sich dann die Frage, wie man es noch deutlicher machen könnte. Vielleicht den Gebotsbetrag einmal rotieren lassen :D
Alles richtig, außer daß ein rotierender Gebotsbetrag (mein Gebot entsprach dem ausgewiesenen Höchstgebot) mich noch mehr glauben gemacht hätte, der Höchstbietende zu sein und nun in dieser Eigenschaft abgefeiert zu werden.

Ich meine, daß in meinem Falle (G&M/Auex) kein Text „Sie sind nicht Höchstbietende(r)“ oder sinngemäß erschien, sondern nur aus dem Ausbleiben der Mitteilung, Höchstbietender zu sein, sowie aus der weiteren Bietmöglichkeit der wahre Sachverhalt binnen Sekunden hätte erschlossen werden müssen.

Da finde ich Ebays "Sie wurden überboten." ganz gut und unmißverständlich.

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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Kyra » Do 07.05.26 19:06

Nachdem bei mir auch einmal etwas Seltsames vorgekommen war, zeichne ich das immer auf. So einen Fall, wie den geschilderten, hatte ich aber noch nicht. So sah es in der G&M Auktion 314 (14.10.2025) aus. Das Logbuch nehme ich während des Bietens allerdings nicht wahr.
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GM314_2025-10-14.jpg
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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Suardone » Do 07.05.26 20:27

Kyra hat geschrieben:
Do 07.05.26 19:06
Nachdem bei mir auch einmal etwas Seltsames vorgekommen war, zeichne ich das immer auf. So einen Fall, wie den geschilderten, hatte ich aber noch nicht. So sah es in der G&M Auktion 314 (14.10.2025) aus. Das Logbuch nehme ich während des Bietens allerdings nicht wahr.
Danke. Daß ich überboten sei, wird bei mir nicht gestanden haben. So etwas gehört ja mit zu dem, worauf ich fokussieren würde in dem Moment. Allerdings war mein Sachverhalt ja so, daß ich nicht regelrecht überboten wurde. Kein Mensch hat nach mir ein Gebot abgegeben und ebenfalls habe ich möglicherweise aus Sicht des Systems auch kein normales Gebot abgegeben, welches im Logbuch erscheinen könnte. Die Abgabe meines Gebots hat nur dazu geführt, daß aus dem Vorgebot von jemandem der gleiche Betrag aktiviert wurde. Möglicherweise ist das eine Situation, die von den Programmierern nicht bedacht wurde in Sachen Mitteilung an den erfolglosen Bieter und die Auktionssoftware löst dann nicht die Mitteilung "Sie wurden überboten" aus.

Mir ist ja sonnenklar, daß hier kein Programmierfehler für eine Standardsituation vorliegen wird. Da würden sich ja ständig Leute beschweren. Aber eben möglicherweise in dieser besondern Konstellation.
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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Lackland » Do 07.05.26 20:49

Solche ‚Irrtümer‘ und vermeintliche Zuschläge (bzw. eben auch nicht) wird es leider immer wieder geben.

Festhalten möchte ich aber, dass diese elektronischen Bietsysteme sehr viel fairer und vor allem wohl unmanipulierbar sind.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als man noch nicht online bieten konnte. Hier kam es tatsächlich hin und wieder vor, dass ich als schriftlicher Bieter, abends nach der Auktion die telefonische Bestätigung bekam, dass ich ein Los ersteigert habe. Um Tags darauf die bedauernde Mitteilung zu bekommen, mein Gebot habe nun doch nicht gereicht.

Und als Saalbieter machte ich früher die Erfahrung, dass es absolut unproblematisch war, Lose, die am Vortag bereits an einen schriftlichen Bieter zugeschlagen worden waren, doch noch zu überbieten/zu ersteigern!
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„Nach dem Spiel kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel.“

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Re: Gorny & Mosch: nur scheinbares Höchstgebot, Zuschlag verfehlt?

Beitrag von Suardone » Fr 08.05.26 02:12

Lackland hat geschrieben:
Do 07.05.26 20:49
Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als man noch nicht online bieten konnte. Hier kam es tatsächlich hin und wieder vor, dass ich als schriftlicher Bieter, abends nach der Auktion die telefonische Bestätigung bekam, dass ich ein Los ersteigert habe. Um Tags darauf die bedauernde Mitteilung zu bekommen, mein Gebot habe nun doch nicht gereicht.

Und als Saalbieter machte ich früher die Erfahrung, dass es absolut unproblematisch war, Lose, die am Vortag bereits an einen schriftlichen Bieter zugeschlagen worden waren, doch noch zu überbieten/zu ersteigern!
Sagenhaft.

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