Was haltet ihr denn generell von den Mengenangaben für Zucker in vielen Rezepten, vor allem Süßspeisen.
Einfaches Beispiel ist der Mürbteig, auch 1-2-3- Teig genannt, da die Hauptbestandteile in diesem Mengenverhältnis verwendet werden sollen, also z.B. ungefähr 300g Mehl, 200g Butter und 100g Zucker für eine übliche Backform.
Ich habe inzwischen den Zuckeranteil auf ca. 70-80g reduziert und merke eigentlich keine Verschlechterung der Teigkonsistenz und des Geschmacks (hier der Süße).
Woher kommt dieser meiner Meinung nach zu hohe Zuckeranteil in Rezepten? Hat da die Zuckerindustrie ihre Finger im Spiel, oder ist das nur meine Verschwörungstheorie? Bekanntermaßen nehmen wir ja generell viel zu viel (Industrie-)Zucker zu uns, da der der Gesundheit eher nicht förderlich ist.
Auf Youtube findet man Fernsehwerbung aus den 50er und 60er Jahren, in der Zucker von der Zuckerindustrie als gesundheitsförderlich beworben wird. Kinder macht er stark und gesund und jungen Damen hilft er beim Schlankbleiben, da der Zuckerverzehr dafür sorgt, dass man mehr Energie für Bewegung und weniger Lust auf Fett hat