Auch bei den Büchern hatte ich heute zwei Neuzugänge:
1.) einen alten Dorotheum Auktionskatalog von 1931 (Kunstabteilung)
2.) Einen schönen Bildband über die alten Wiener Strassenbahnen.
Unser "Bücherschrank"
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Re: Unser "Bücherschrank"
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Numis-Student für den Beitrag (Insgesamt 4):
- didius (Sa 13.06.26 21:53) • B555andi (Sa 13.06.26 21:57) • Chippi (Sa 13.06.26 22:07) • tilos (Mo 15.06.26 01:37)
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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Re: Unser "Bücherschrank"
Chippi hat geschrieben: ↑Mi 10.06.26 20:50Darf ich euch einen weiteren Neuzugang präsentieren?
Schweitzerisch Heldenbuch bzw. das Schweizer Heldenbuch von 1624 aus Basel.
Kein Reprint, sondern ein Original aus der Zeit. Besitze ich ehrlich gesagt schon etwas länger, aber bisher nie gezeigt. Titelblatt fast lose, da muss der Buchbinder sich etwas einfallen lassen. Sonst ganz guter Zustand und mit adligen Vorbesitzer "A.C.F.Gr.v.Schulenburg, Göttingen den 14.Feb.1774" ist niemand geringeres als August Christian Friedrich Graf von Schulenburg (1754-1833), also er: https://de.wikipedia.org/wiki/August_vo ... chulenburg. Seine Bibliothek bildete den Grundstock der Landesbibliothek von Mecklenburg-Strelitz, dessen Stempel aus der 1.Hälfte des 19.Jh. ebenfalls zu sehen ist. Neuere Stempel oder Besitzvermerke gibt es nicht. Der Radierer der Grafiken hat sich hinten verewigt, es ist er hier: https://www.deutsche-biographie.de/gnd1 ... adbcontent.
Gruß Chippi
Ein typisches Beispiel für die Provenienz aus einer Adelsbibliothek. Eine beträchtliche Anzahl von Adelsbibliotheken wurde im Ergebnis des Zweiten Weltkriegs gelegentlich "freiwillig" zumeist aber unfreiwillig - vor allem in der SBZ - aufgelöst und gelangten so in Bibliotheken und den Antiquariatshandel. Es handelte sich um viele hunderttausende Buchexemplare, möglicherweise sogar mehr. Öffentliche Bibliotheken haben nach der Wende überwiegend restituiert. Der Besitz in Privathand ist rechtlich unbedenklich, da ein Herausgabeanspruch nach 30 Jahren verjährt.
Ich selbst besaß bis vor einigen Jahren eine Reihe interessanter Folianten (Anfang 16. bis 1. H. 19. Jh.: Theologie, Grabreden, Jura, Orts- u. Landeskunde, Heraldik...) aus der Adelsbibliothek von Krosigk/ Schloss Hohenerxleben, die nach 1945 zu Spottpreisen an privat verramscht wurden. Mit einem dieser Exemplare konnte ich schenkungsweise einen Brandverlust der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar ausgleichen.
Aber auch im Westen wurden über die Jahrzehnte Adels- und Ordensbibliotheken in gigantischem Umfang aufgelöst.
Gruß
Tilos
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Chippi
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Re: Unser "Bücherschrank"
Schloss Hohenerzleben kenne ich sogar, da ist der Reiterhof daneben.
Gruß Chippi
Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.
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