Münzen geerbt - suche Einschätzung u. Wertauskunft

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Mynter
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Mynter » So 14.06.15 23:04

Huebscher Mansfelder, so, wie er aussieht, ist er echt. Die Erhaltung laesst sich aus den Bildern nur bedingt ablesen, doch mindedtens 400 Euro sollte er erbringen.
Grüsse, Mynter

Sabinä
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Sabinä » Mo 15.06.15 18:15

Dankeschön für die schnelle Antwort ! :D

TWITCH
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von TWITCH » Mo 06.07.15 22:23

Hallo Leute,

mir sind ebenfalls in der Familie ein paar Münzen zugeflogen, wäre nett, wenn einer von Euch etwas dazu sagen könnte.
Besonders würde mich die untere rechts interessieren, über die weiß bei uns keiner etwas.

Beste Grüße, Ronny

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coin-catcher
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von coin-catcher » Mi 08.07.15 00:33

Hallo,
die Medaille scheint eine Preißmedaille für den Schützenkönig zu sein. Gibt es recht häufig.

Der Rest bewegt sich teilw. leicht über Silberpreis, ein paar wenige Stücke deutlich mehr...
Die beiden Taler bringen ebenfalls deutlich mehr.
Der beschädigte Sachsen Dreier bringt wohl nur noch Schmelz- bzw. Spotpreis. Da ist die Auflage leider zu hoch, selbst wenn dieser keiner Kratzer hätte, würde man das Stück in vz für um die 20 Euro bekommen.

Einfach mal in der Bucht bei den beendeten Angeboten schauen, dann hast du einen recht guten Richtpreis dafür.
Alles in allem ein kleiner Schatz, der ein paar hundert Euro wert ist.

Gruß
cc

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von TWITCH » Mi 08.07.15 19:40

Hallo cc,

vielen Dank für die ausfühliche Einschätzung, das bringt mich erstmal ein Stück weiter.
Wie siehts bei diesen Münzen aus, lohnt aufzuheben oder zu Masse und eher verkaufen?

Gruß Ronny

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Mynter
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Mynter » Mi 08.07.15 20:27

TWITCH hat geschrieben:Hallo cc,

vielen Dank für die ausfühliche Einschätzung, das bringt mich erstmal ein Stück weiter.
Wie siehts bei diesen Münzen aus, lohnt aufzuheben oder zu Masse und eher verkaufen?

Gruß Ronny
Sowohl, als auch. Bitte auf keinen Fall säubern, putzen oder dergleichen. Die stücke sind sämtlich gelaufen und abgenutzt und sehen genau so aus, wie alte Münzen, die im Umlauf waeren, aussehen sollen. Sehr charmante Sammlung.
Grüsse, Mynter

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coin-catcher
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von coin-catcher » Fr 10.07.15 01:11

Hallo,

einzeln anbieten oder als Lot. Als Lot hast du weniger Arbeit, ggf. aber auch das Risiko, dass du ggf. 10-20 Euro weniger ggü. dem Einzelverkauf bekommst.
Ich würde die Stücke eher behalten und beim Einzelverkauf den Sachsen 5er und die beiden Taler einzeln abgeben.

Gruß
cc

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Purzel
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Purzel » Fr 10.07.15 13:24

auf keinen Fall säubern, putzen oder dergleichen. Die stücke sind sämtlich gelaufen und abgenutzt und sehen genau so aus
Die zweite(bessere) 3 Mark 1913 Völkerschlacht ist leider schon berieben=geputzt, solche Stücke verlieren dadurch deutlich an Attraktivität und auch an Wert.

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klunch
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Eine Handvoll Silbermünzen zu Markte tragen

Beitrag von klunch » So 06.10.19 23:23

Hallo zusammen,

auch wenn ich numismatisch eher bei den Römern zu Hause bin, wurden mir heute ein paar geerbte Münzen in die Hand gegeben mit der Maßgabe, diese zu verflüssigen, also mache ich mal einen Ausflug zu Euch um mich zu beraten, wie ich das am besten bewerkstellige. Bei hochwertigen antiken Münzen würde ich diese einem Auktionshaus für Antike Münzen einliefern und versteigern lassen. Aber hier bin ich mir nicht sicher, da es sich konkret um folgende Münzen handelt:

1 Sieges Thaler 1871 Wilhelm Koenig von Preussen A
3 Mark 1910 Friedrich Wilhelm III Wilhelm II Universität Berlin
3 Mark 1914 Wilhelm II Deutscher Kaiser König von Preussen
2 Mal 5 Reichsmark 1934/1935 Garnisonskirche (die 1934iger ohne Datum)
2 Mal 5 Reichsmark Hindenburg 1935/1938
1 Vereinsthaler XXX Ein Pfund Fein 1866 Gerog V v.G.G. Koenig v. Hannover (das ist zeitlich sogar noch 5 Jahre vor dem Deutschen Reich)

sowie drei Kennedy Silber-Half Dollar 1966/1967/1967, 5 Schilling 1962, 20 Kopeken 1933 und eine Dime von 1921(ohne "D").

Von den "Ausländern" scheint nach oberflächlicher Recherche nur die Dime (oder "der" Dime) einen Wert zu besitzen, der Rest scheint Standard zum Spotpreis zu sein, sowas kann man ja in der bucht recht unkompliziert verkaufen.

Aber bei den Münzen des Deutschen Reichs bzw. beim Vereinstaler bin ich mir nicht sicher, ob der Weg über die bucht lohnt oder es doch besser ist, das Ganze an ein Auktionshaus einzuliefern? Auf ein paar Stunden Arbeit mehr oder weniger kommt es mir dabei nicht an, ggf. ist es auch sinnvoll das zu teilen und ein paar Münzen einzuliefern und den Rest selbst einzustellen.

Wahrscheinlich werdet Ihr jetzt sagen (genauso wie ich bei den Römern sagen würde :D ): mach doch mal ein paar Fotos, dann können wir mehr dazu sagen. Kann ich machen, dann sieht man auch gleich die Erhaltung, aber mir geht's weniger um die Bestimmung des Erhaltungsgrades sondern mehr darum, ein sinnvolles Vorgehen beim Verkauf zu finden.

Danke und Gruß
klunch
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Re: Eine Handvoll Silbermünzen zu Markte tragen

Beitrag von Zwerg » Mo 07.10.19 07:55

Das ist alles Massenware. Ein Auktionshaus wird daraus ein einziges Lot machen - wenn es diesen Posten als Einlieferung überhaupt annimmt.
Einfach bei Ebay einstellen
Grüße
Zwerg
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Re: Eine Handvoll Silbermünzen zu Markte tragen

Beitrag von Mynter » Di 08.10.19 08:26

Der Vereinstaler aus Hannover ist das beste Stueck aus der Kollektion. In guter Erhaltung kann der bei 100 bis 150 Euro liegen.
Grüsse, Mynter

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Re: Eine Handvoll Silbermünzen zu Markte tragen

Beitrag von klunch » Mi 09.10.19 00:00

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen! Ja, der Vereinstaler scheint das beste daraus zu sein, der Siegestaler und die drei Mark mit der Uni Berlin scheinen auch keine Spotpreisware zu sein. Hier noch ein paar Bilder, die ich zumindest von den Stücken des DR gemacht habe, da sich dafür auch schon ein Interessent aus dem Forum gemeldet hat. Die Dime von 1921 scheint auch halbwegs beliebt zu sein, da überlege ich fast, diese im US-ebay einzustellen. Hat jemand damit schon Erfahrungen bzw. geht das genau so einfach wie dort zu kaufen?

Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Bilder, aber für einen ersten Eindruck sollte es reichen.
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Gruß klunch
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Re: Eine Handvoll Silbermünzen zu Markte tragen

Beitrag von Mynter » Do 10.10.19 12:27

Anhand der Bilder finde ich den hannoveraner Vereinstaler gar nicht mal so schön, hingegen sticht mir das preussische Dreimarkstück von 1914 ins Auge. In wirklich guter Erhaltung ist diese Umlaufprägung, der möglicherweise nur ein sehr kurzer Umlauf vergönnt war und die vielleicht gar nicht mehr in grossem Stile ausgegeben wurde, ziemlich schwer zu bekommen.
Grüsse, Mynter

villa66
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Re: Eine Handvoll Silbermünzen zu Markte tragen

Beitrag von villa66 » Do 10.10.19 18:46

Your 1921 Winged Liberty Head (“Mercury”) dime is indeed a very collectible coin—although better pictures are necessary (these coins were heavily counterfeited, but many of the fakes can be easily detected because of the distinctive digit “1” that appears on genuine coins.

Better photos would also help from a grading standpoint,

As it is, it looks like a nice strong Fine, undamaged and not unnaturally worn, with good original color.

A tough coin, nice!

:) v.

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