Hilfe zur Einschätzung: Bestimmung und Wert

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BenTheBig
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von BenTheBig » Sa 30.05.15 11:41

Aber generell ist es mehr, als ich gedacht habe. Aber ich gebe zu,d ass ich davon absolut keine Ahnung habe.
Deswegen einfach mal ketzerisch die nächste Frage:
Lieber behalten und hoffen, dass der Wert für solche Münzen weiter steigt, oder verkaufen?
Ich kenne den Markt nicht und kann nicht einschätzen, ob sowas auch an Wert verliert eventuell?!

Geld ist immer gut, nur auf der Bank bringt es einem ja nichts :). Und direkt "brauchen" tun wir es nicht dringend.

Danke nochmal - Ihr seid, gerade für Laien wie mich, eine extreme Hilfe!

@mogusch: ja, ich meine die Prägestätte anhand des Buchstaben bei den kleinen Münzen!

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mogusch
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von mogusch » Sa 30.05.15 11:47

Meine Einschätzung beruht auf den GESAMTEN abgebildeten Münzen. NICHT auf einer einzelnen.
Leider kann man anhand der Bilder nur eine grobe Einschätzung abgeben & dabei habe ich mich am Erhaltungsgrad Minimum (ss) bis Erhaltungsgrad Maximum (stg) orientiert.
Sicherlich kommt es auch auf das Kaufverhalten der Interessenten an, aber man erlebt hin & wieder eine wahre Überraschung bei Auktionen.
mfg
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von mogusch » Sa 30.05.15 11:58

@BenTheBig, natürlich behalten. Das ist eigentlich selbstverständlich. Außer gewisse umstände zwingen einen zum verkauf. Aber das darf man dann keinem auf die Nase binden.
Generell steigt die Nachfrage an Münzen, da auch die Weltbevölkerung zunimmt & somit auch die Zahl derer, die Münzen sammeln. Aber es steigt nicht die Anzahl der historischen Münzen. Somit erhöht das begrenzte Angebot den Preis bei steigender Nachfrage.
mfg
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Mynter » Sa 30.05.15 12:04

Ich würde sie ebenfalls behalten, eine schöne Erinnerung en Eure Grossmutter. Lässt sich aus der Hortzusammensetzung vielleicht ableiten, dass es eine Verbindung nach Mecklenburg gab ?
Grüsse, Mynter

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von BenTheBig » Sa 30.05.15 16:33

Jupp, Sie war fest verankert in Gadebusch und Schwerin - wir sind alles Mecklenburger :D.

Ok, dann kaufe ich mir mal passende Aufbewahrungssäckchen oder so, und dann werden die gut weg gelegt.
Danke!

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von fareast_de » Sa 30.05.15 16:50

BenTheBig hat geschrieben:Aber generell ist es mehr, als ich gedacht habe. Aber ich gebe zu,d ass ich davon absolut keine Ahnung habe.
Deswegen einfach mal ketzerisch die nächste Frage:
Lieber behalten und hoffen, dass der Wert für solche Münzen weiter steigt, oder verkaufen?
Ich kenne den Markt nicht und kann nicht einschätzen, ob sowas auch an Wert verliert eventuell?!

Geld ist immer gut, nur auf der Bank bringt es einem ja nichts :). Und direkt "brauchen" tun wir es nicht dringend.

Danke nochmal - Ihr seid, gerade für Laien wie mich, eine extreme Hilfe!

@mogusch: ja, ich meine die Prägestätte anhand des Buchstaben bei den kleinen Münzen!
Du gehörst zu den Glückspilzen, die ohne eigenes Zutun in den Besitz von soliden Sachwerten gelangt sind.
Dazu meinen herzlichen Glückwunsch.
Wenn Du der Meinung bist, daß unsere Währung in den nächsten Jahren weitgehend wertstabil bleiben wird, die Konjunktur auch weiter brummt und das deutsche Volk sich entschließt, wieder zahlreiche Kinder in die Welt zu setzen, verscherbele diese Sachwerte.
Wenn Dir auch nur an einem der o.g. Punkte Zweifel aufkommen, dann halte sie mit Zähnen und Klauen fest. Vielleicht entschließt Du Dich sogar eines Tages dazu, die Münzen Deiner Heimatregion - Mecklenburg - weiter zu sammeln.
Zuletzt geändert von fareast_de am Sa 30.05.15 20:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von ischbierra » Sa 30.05.15 17:03

Aufbewahrungssäckchen????? Tu den Münzen was gutes, bewahre sie einzeln auf, zB in entsprechenden Papiertütchen (gibt's im Münzhandel). Plastefolien sind wegen der Weichmacher ungeeiognet. Wenn es mehrere Münzen sind, lohnt sich vielleicht auch der Kauf von Münzboxen.
Gruß ischbierra

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von BenTheBig » Sa 30.05.15 17:04

Ich habe da bei mehr als einem Punkt bedenken :D.

An sich gute Idee, aber wenn ich noch ein Sammelhobby anfange (Absolut Vodka Flaschen und Anfänge von Single Malts), dann killt mich meine Frau. Und in MeckPomm ist das Gehalt etwas niedriger...da sind teure Hobby schwerer zu tragen.
Aber ich werde Sie jetzt sicher behalten - obwohl erste Verkaufsanfragen schon per PN kamen.

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von BenTheBig » Sa 30.05.15 17:05

ischbierra hat geschrieben:Aufbewahrungssäckchen????? Tu den Münzen was gutes, bewahre sie einzeln auf, zB in entsprechenden Papiertütchen (gibt's im Münzhandel). Plastefolien sind wegen der Weichmacher ungeeiognet. Wenn es mehrere Münzen sind, lohnt sich vielleicht auch der Kauf von Münzboxen.
Gruß ischbierra
Danke, werde mich mal schlau machen und sowas besorgen!

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von fareast_de » Sa 30.05.15 20:09

BenTheBig hat geschrieben:Ich habe da bei mehr als einem Punkt bedenken :D.

An sich gute Idee, aber wenn ich noch ein Sammelhobby anfange (Absolut Vodka Flaschen und Anfänge von Single Malts), dann killt mich meine Frau. Und in MeckPomm ist das Gehalt etwas niedriger...da sind teure Hobby schwerer zu tragen.
Aber ich werde Sie jetzt sicher behalten - obwohl erste Verkaufsanfragen schon per PN kamen.
Yap, derartige "Kaufanfragen" sind in Foren wie diesen vollkommen üblich. Da wittern einige den Laien und das große Geschäft.
Vodka und Single Malts sind ein schönes Sammelgebiet, das durchaus auch lukrativ sein kann.
Münzen haben eine große Wertdichte und lassen sich daher auch leicht vor der "besseren Hälfte" verbergen. Die Münzen von Mecklenburg Strelitz / Schwerin sind nicht zwangsläufig alle teuer. Die üblichen Kupfermünzen und Billonstücke des 19. Jdts. sind je nach Erhaltung sogar recht günstig zu bekommen. Auch die Rostocker Stadtprägungen aus dieser Zeit sind nicht teuer.
Laß´es Dir mal durch den Kopf gehen.

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von ischbierra » Sa 30.05.15 20:23

Schau mal, solch nette Stücke können das sein:
die erste ist von Rostock, die andere von Mecklenburg-Schwerin
Gruß ischbierra
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von BenTheBig » Sa 30.05.15 20:28

Schick - wo wäre man da preislich?

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von ischbierra » Sa 30.05.15 21:35

Beide sind von ebay; der Rostocker hat 10, der Mecklenburger 12 Euro gekostet.

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von KarlAntonMartini » Sa 30.05.15 22:10

BenTheBig hat geschrieben:Ich habe da bei mehr als einem Punkt bedenken :D.

An sich gute Idee, aber wenn ich noch ein Sammelhobby anfange (Absolut Vodka Flaschen und Anfänge von Single Malts), dann killt mich meine Frau. Und in MeckPomm ist das Gehalt etwas niedriger...da sind teure Hobby schwerer zu tragen.
Aber ich werde Sie jetzt sicher behalten - obwohl erste Verkaufsanfragen schon per PN kamen.
wie, Single Malt Flaschen sammelt wer? Und ich hab die immer in den Container geschmissen. :drinking:
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von BenTheBig » So 31.05.15 08:08

Voll sammel ich die...also am Anfang :)

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