Hilfe zur Einschätzung: Bestimmung und Wert

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Numis-Student
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Numis-Student » Mi 03.06.15 00:43

Hallo,
je nachdem, wie viele Münzen es sind (und wie groß die Chance ist, dass es mehr werden): für wenige Münzen empfehlen sich Münztütchen aus Papier, für eine beginnende Sammlung wäre ein Bebakasten ideal. Alle anderen Sachen (Alben, Plastiktaschen, Etuis tc) können Weichmacher oder Stabilisatoren enthalten, die Münzen angreifen, teils innerhalb weniger Jahre.

Schöne Grüße,
MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

BenTheBig
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von BenTheBig » Mi 03.06.15 08:47

Ich habe mir jetzt Kapsel bei Leuchtturm bestellt und dazu ein Etui wo diese dann rein passen. Platz ist für 20 Kapseln - 13 brauche ich ja jetzt nur. Also für den Start ok und ich denke, mehr wird es in absehbarer Zeit nicht.

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edsc
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von edsc » Mi 10.06.15 18:47

Sind eigentlich in Münzkapseln auch Weichmacher oder sonstige "münzenunfreundliche" Stoffe enthalten? Weiß es jemand?

Silberheini
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Silberheini » Mi 10.06.15 19:23

Weichmacher heißen nicht umsonst so, sie sollen Kunststoffe weich machen. Deine Münzkapseln sind es nicht und enthalten deshalb auch keine Weichmacher. Auch von anderen "münzunfreundlichen " Stoffen ist mir nichts bekannt.

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edsc
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von edsc » Fr 12.06.15 21:55

Weichmacher sind in jedem Plastik enthalten. Die Frage ist nur ab welcher Konzentration sind sie schädlich für Münzen?
Das Thema ist hier aber nicht ganz richtig, glaube ich...

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Purzel
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Purzel » Sa 13.06.15 13:28

Bei allen am Markt bekannten Herstellern bestehen die Münzkapseln entweder aus Acrylglas (PMMA) oder es wird explizit auf weichmacher- und säurefrei hingewiesen.

Man kann über die Websiten aller Herstellers Fragen zum Produkt stellen.

Sabinä
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Sabinä » So 14.06.15 21:58

Hallo zusammen,

ich habe auch ein paar Münzen geerbt und hätte gern gewusst ob die echt sind und was man dafür bekommen könnte.

LG,

Sabine
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Mynter » So 14.06.15 23:04

Huebscher Mansfelder, so, wie er aussieht, ist er echt. Die Erhaltung laesst sich aus den Bildern nur bedingt ablesen, doch mindedtens 400 Euro sollte er erbringen.
Grüsse, Mynter

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Sabinä » Mo 15.06.15 18:15

Dankeschön für die schnelle Antwort ! :D

TWITCH
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von TWITCH » Mo 06.07.15 22:23

Hallo Leute,

mir sind ebenfalls in der Familie ein paar Münzen zugeflogen, wäre nett, wenn einer von Euch etwas dazu sagen könnte.
Besonders würde mich die untere rechts interessieren, über die weiß bei uns keiner etwas.

Beste Grüße, Ronny

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von coin-catcher » Mi 08.07.15 00:33

Hallo,
die Medaille scheint eine Preißmedaille für den Schützenkönig zu sein. Gibt es recht häufig.

Der Rest bewegt sich teilw. leicht über Silberpreis, ein paar wenige Stücke deutlich mehr...
Die beiden Taler bringen ebenfalls deutlich mehr.
Der beschädigte Sachsen Dreier bringt wohl nur noch Schmelz- bzw. Spotpreis. Da ist die Auflage leider zu hoch, selbst wenn dieser keiner Kratzer hätte, würde man das Stück in vz für um die 20 Euro bekommen.

Einfach mal in der Bucht bei den beendeten Angeboten schauen, dann hast du einen recht guten Richtpreis dafür.
Alles in allem ein kleiner Schatz, der ein paar hundert Euro wert ist.

Gruß
cc

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von TWITCH » Mi 08.07.15 19:40

Hallo cc,

vielen Dank für die ausfühliche Einschätzung, das bringt mich erstmal ein Stück weiter.
Wie siehts bei diesen Münzen aus, lohnt aufzuheben oder zu Masse und eher verkaufen?

Gruß Ronny

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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Mynter » Mi 08.07.15 20:27

TWITCH hat geschrieben:Hallo cc,

vielen Dank für die ausfühliche Einschätzung, das bringt mich erstmal ein Stück weiter.
Wie siehts bei diesen Münzen aus, lohnt aufzuheben oder zu Masse und eher verkaufen?

Gruß Ronny
Sowohl, als auch. Bitte auf keinen Fall säubern, putzen oder dergleichen. Die stücke sind sämtlich gelaufen und abgenutzt und sehen genau so aus, wie alte Münzen, die im Umlauf waeren, aussehen sollen. Sehr charmante Sammlung.
Grüsse, Mynter

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coin-catcher
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von coin-catcher » Fr 10.07.15 01:11

Hallo,

einzeln anbieten oder als Lot. Als Lot hast du weniger Arbeit, ggf. aber auch das Risiko, dass du ggf. 10-20 Euro weniger ggü. dem Einzelverkauf bekommst.
Ich würde die Stücke eher behalten und beim Einzelverkauf den Sachsen 5er und die beiden Taler einzeln abgeben.

Gruß
cc

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Purzel
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Re: Münzen geerbt - suche Einschätzung (1901 - 1916)

Beitrag von Purzel » Fr 10.07.15 13:24

auf keinen Fall säubern, putzen oder dergleichen. Die stücke sind sämtlich gelaufen und abgenutzt und sehen genau so aus
Die zweite(bessere) 3 Mark 1913 Völkerschlacht ist leider schon berieben=geputzt, solche Stücke verlieren dadurch deutlich an Attraktivität und auch an Wert.

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