Die Reutergeldscheine 1921/22 von Mecklenburg
Verfasst: Di 25.11.25 17:13
Bei den Reutergeldscheinen handelt es sich um regionale Serienscheine von 70
Ausgabestellen von Städten und Gemeinden in Mecklenburg für Sammler ohne
Bedeutung für den Geldverkehr.
Zur Geschichte: Am 27.4.1921 wandte sich der "Mecklenburgische Verkehrsverband e.V,
Sitz Rostock" in einem Rundschreiben an viele Mecklenburger Ortschaften mit dem
Vorschlag, jeweils eine Serie von 3 Scheinen zu 10, 25 und 50 Pfennig aufzulegen mit
regionalen Motiven und Zitaten des Heimatdichters Fritz Reuter. Durch den wachsenden
Sammlerkreis sollten zusätzliche Einnahmen für die Gemeinden und dem Verband
realisiert werden und Werbung für den Fremdenverkehr erfolgen.
Für die Gestaltung wurden 5 einheimische Künstler und Architekten gewonnen und
der Druck erfolgte in der "Bärensprungschen Hofdruckerei Schwerin" ab 1921, den
Vertrieb übernahm die Reutergesellschft.
Die Zitate von Fritz Reuter erfolgten nach den Originalen in Plattdeutsch und sind
dadurch für den Laien nur schwer lesbar.
Die Auflagen sollten je Schein 50 00 Stück sein, die Größe der Scheine lag einheitlich
mit geringen Abweichungen bei 10,7 X 7,6 cm bei 50 Pfennig und 7,6 X 5,5 cm bei
den Scheinen zu 25 und 10 Pfennig.
Ich beginne hier mal mit der Vorstellung der Serien von den Ostseebädern:
1. Ostseebad Arendsee (Später durch Eingemeindung Kühlungsborn)
Ausgabestellen von Städten und Gemeinden in Mecklenburg für Sammler ohne
Bedeutung für den Geldverkehr.
Zur Geschichte: Am 27.4.1921 wandte sich der "Mecklenburgische Verkehrsverband e.V,
Sitz Rostock" in einem Rundschreiben an viele Mecklenburger Ortschaften mit dem
Vorschlag, jeweils eine Serie von 3 Scheinen zu 10, 25 und 50 Pfennig aufzulegen mit
regionalen Motiven und Zitaten des Heimatdichters Fritz Reuter. Durch den wachsenden
Sammlerkreis sollten zusätzliche Einnahmen für die Gemeinden und dem Verband
realisiert werden und Werbung für den Fremdenverkehr erfolgen.
Für die Gestaltung wurden 5 einheimische Künstler und Architekten gewonnen und
der Druck erfolgte in der "Bärensprungschen Hofdruckerei Schwerin" ab 1921, den
Vertrieb übernahm die Reutergesellschft.
Die Zitate von Fritz Reuter erfolgten nach den Originalen in Plattdeutsch und sind
dadurch für den Laien nur schwer lesbar.
Die Auflagen sollten je Schein 50 00 Stück sein, die Größe der Scheine lag einheitlich
mit geringen Abweichungen bei 10,7 X 7,6 cm bei 50 Pfennig und 7,6 X 5,5 cm bei
den Scheinen zu 25 und 10 Pfennig.
Ich beginne hier mal mit der Vorstellung der Serien von den Ostseebädern:
1. Ostseebad Arendsee (Später durch Eingemeindung Kühlungsborn)