es geht um die geschichte der drei junker von prag und den bau des strassburger doms:
http://books.google.at/books?id=3LdRAAA ... ag&f=false
ganz hinten im buch ist die medaille beschrieben und abgebildet (datiert 1565)
im katalog "münzsammlung des Obrist-Lieutenants von Gemming" ist sie ebenfalls beschrieben.
Berstett beschreibt sie im "versuch einer münzgeschichte des elsasses" auf seite 84, ohne sie näher zuordnen zukönnen.
"Eine andere Medaille, die ich mir durchaus nicht zu erklären vermag, ist:
A. TURRIS . ARGENTORATENSIS. Ansicht des Münsters. .
R. DIE . DREI — JUNCKHERRN . VON . BRAG , 1565. Drei Männer zu Pferd von der linken Seite nebeneinander. Gegossenes Stück, sehr erhabener Arbeit, oval. gfs. 25.
Sollte es vielleicht eine Münze der Familie Brackenhofer sein, welches eines der ältesten strassburger Geschlechter ist?"
Ausführliche Beschreibung auf französisch: Revue d´Alsace: Band 3 1852 S. 420-425 "observations sur une médaille commémorative frappée a strassbourg en 1565" von F.Chardin
sowie im selben band, S.519- "quelque additions a l´article de M.F. Chardin, sur les Junckherren de Prague et la medaille de 1565" von L. Schneegans
http://books.google.at/books?id=TgsSBY2 ... &q&f=false
diese medaille wird als überaus selten eingestuft - und in meiner datenbankabfrage von auktionskatalogen taucht sie in den letzten 60 jahren nicht auf.
im jahre 1986 war ein exemplar ausgestellt:
"Die Renaissance im deutschen Südwesten: eine Ausstellung des Landes Baden-Württemberg [veranstaltet vom Badischen Landesmuseum Karlsruhe] : Heidelberger Schloss, 21. Juni bis 19. Oktober 1986"
Ausstellungsstück Nummer war K110. Zitat: "K 110 „Die drei Junker von Prag" Unbekannter Künstler, Straßburg 1565 Silber, vergoldet, gegossen 35 x 30 mm Karlsruhe, Badisches Landesmuseum"
wenn die echt ist, wird sie einen gewissen wert haben. darf man nach der herkunft fragen?
grüsse