Münzreinigung mit Weinsäure

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Pfennig 47,5
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Münzreinigung mit Weinsäure

Beitrag von Pfennig 47,5 » Mo 01.04.24 19:29

Was die mögliche, natürliche Reinigung ohne Schäden an dem Stück betrifft, schreibe ich am Mittwoch etwas dazu, da ich etwas bestellt habe, doch bevor es empfehle, möchte ich es an einem "minderwertigem" Stück testen, bevor ich es weiter empfehle. Gruß

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Pfennig 47,5
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Re: Fragen zu Pagoda Indien

Beitrag von Pfennig 47,5 » Di 02.04.24 20:59

antisto hat geschrieben:
Mo 01.04.24 14:11
Ein wenig störend ist der schwarze Belag besonders auf dem Revers. Weiß jemand, was das sein könnte, und sollte man das entfernen? Mit Chemie will ich hier nicht arbeiten, mechanisch mit Skalpell oder wie auch immer auch nicht. Gibt es eine unbedenkliche Methode, die einen Versuch wert wäre?
Hallo!
Vor zirka einem halben Jahr hatte auch Klaus nach einem guten Reiniger gefragt, bis dahin habe ich auch nur mit Silberbad gearbeitet, wenn es die Münze von der Erhaltung her aufs "Podest" schafft.
Im Bild 1 zeige ich einen verschmutzen Niederländer und zwei Medaillen die in der falschen Folie gelagert wurden und durch den Weichmacher Verfärbungen hatten, welche im Silberbad nicht zu entfernen waren.
Bild I.
20240402_192228.jpg
Die bestellte Substanz konnte ich heute in der Apotheke abholen, zu einem stolzen Preis, 100g für 19,44€. Zuerst nahm ich mit den Niederländer vor, ohne Silberbad, direkter Versuch, danach sehr gut spülen und abtupfen. Ich war mehr als zufrieden, so kamen die beiden verfärbten Medaillen dran, die ebenfalls ihre beste Seite zeigten, siehe Bild 2.
20240402_194145.jpg
Das Pulver heißt Weinstein, kann in jeder Apotheke bestellt werden, oder im Direktversand über die Herstellerfirma, vermutlich Preiswerter, da der Apothekenzuschlag wegfällt.
Bild 3 und 4
20240402_194202.jpg
20240402_194217.jpg

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Lackland
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Re: Fragen zu Pagoda Indien

Beitrag von Lackland » Di 02.04.24 21:06

Pfennig 47,5 hat geschrieben:
Di 02.04.24 20:59
antisto hat geschrieben:
Mo 01.04.24 14:11
Ein wenig störend ist der schwarze Belag besonders auf dem Revers. Weiß jemand, was das sein könnte, und sollte man das entfernen? Mit Chemie will ich hier nicht arbeiten, mechanisch mit Skalpell oder wie auch immer auch nicht. Gibt es eine unbedenkliche Methode, die einen Versuch wert wäre?
Hallo!
Vor zirka einem halben Jahr hatte auch Klaus nach einem guten Reiniger gefragt, bis dahin habe ich auch nur mit Silberbad gearbeitet, wenn es die Münze von der Erhaltung her aufs "Podest" schafft.
Im Bild 1 zeige ich einen verschmutzen Niederländer und zwei Medaillen die in der falschen Folie gelagert wurden und durch den Weichmacher Verfärbungen hatten, welche im Silberbad nicht zu entfernen waren.
Bild I.

20240402_192228.jpg

Die bestellte Substanz konnte ich heute in der Apotheke abholen, zu einem stolzen Preis, 100g für 19,44€. Zuerst nahm ich mit den Niederländer vor, ohne Silberbad, direkter Versuch, danach sehr gut spülen und abtupfen. Ich war mehr als zufrieden, so kamen die beiden verfärbten Medaillen dran, die ebenfalls ihre beste Seite zeigten, siehe Bild 2.

20240402_194145.jpg

Das Pulver heißt Weinstein, kann in jeder Apotheke bestellt werden, oder im Direktversand über die Herstellerfirma, vermutlich Preiswerter, da der Apothekenzuschlag wegfällt.
Bild 3 und 4

20240402_194202.jpg

20240402_194217.jpg
Hallo,

kannst Du die Anwendung bitte genauer beschreiben? Wieviel Pulver in wieviel Wasser? Und wie lange hast Du die Münzen behandelt, bevor Du sie abgespült hast???

Viele Grüße

Lackland
„Die Geschichte kennt kein letztes Wort.“ Willy Brandt

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Re: Fragen zu Pagoda Indien

Beitrag von Pfennig 47,5 » Di 02.04.24 21:19

Lackland hat geschrieben:
Di 02.04.24 21:06
Hallo,

kannst Du die Anwendung bitte genauer beschreiben? Wieviel Pulver in wieviel Wasser? Und wie lange hast Du die Münzen behandelt, bevor Du sie abgespült hast???

Viele Grüße

Lackland
Hallo!
Selbstverständlich wieder mal das wichtigste vergessen!

Bitte mit Einweghandschuhen und Schutzbrille arbeiten, siehe Verpackungshinweis!
Zur Anwendung, die Münze kurz unters Wasser halten, so das 1-2 Tropfen auf der Münze verbleiben, je nach Größe der Münze etwas Pulver mit einem Plastiklöffel auf die Münze geben und das leicht feuchte Pulver in die Oberfläche einarbeiten, so das der Schmutz und Ablagerungen "abgerieben" werden. Auf Grund der nicht spürbaren "Körnung" und dem Weinsäure Gehalt des Pulvers kann die Oberfläche absolut schonend gereinigt werden.
Danach gut abspülen und abtupfen.

Weinstein entsteht bei der Weinherstellung und ist ein Kristall, welches sich bei der Herstellung absetzt. Zu diesen chemischen Vorgang kann Erdnussbier die chemischen Prozesse besser erklären.
Ich weiß das es verschiedene Münzhändler anwenden.
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Re: Fragen zu Pagoda Indien

Beitrag von antisto » Di 02.04.24 23:28

Klingt auf jeden Fall interessant, wobei ich mich frage, was für ein Gebräu das nun wirklich ist:
Eine weitere Leidenschaft von mir ist der Wein. Ich beziehe regelmäßig von einem befreundeten Biowinzer an der Mosel traumhafte Tropfen, bei denen sich je nach Abfüllung immer mal kristallisierter Weinstein absetzt, so aktuell bei seinem Rosé. Eine Schutzbrille und Handschuhe brauche ich da beim Trinken allerdings nicht...😉
Die andere Frage wäre für mich, auf welche Legierungen dieses Mittel positiv wirkt, das heißt die Ablagerungen ohne Schädigung des Münzbildes entfernt. Diese Münze dürfte einen sehr hohen Goldgehalt haben. Ich habe eine weitere mittelalterliche Goldmünze aus Sri Lanka mit ebenfalls dunklen Ablagerungen. Diese hat aber nur einen Goldgehalt von 60 % und einen hohen Kupferanteil.
Ich denke auch an meine mit dunklen Flecken übersäten 1, 2 und 5 Cent Stücken aus den Kleinstaaten. Durch die Lagerung und zu hohe Luftfeuchtigkeit fraß sich hier (so meine Vermutung) das Eisen durch die Kupferplattierung und erzeugte diese üblen Flecken. Wie würde dieses Mittel darauf wirken?
Fragen über Fragen, die Überzeugung, dass es DAS Allheilmittel nicht gibt und die Sorge, dass ich in diesem Fall mehr kaputt machen könnte als Gewinn davontragen, lassen mich bei der Anwendung zögern.
Aber vielleicht lassen sich auch meine Bedenken zerstreuen.
Jedenfalls ein großes Dankeschön für die Mitteilung deiner Erfahrungen!
A.S.
antisto

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Re: Fragen zu Pagoda Indien

Beitrag von Numis-Student » Mi 03.04.24 00:37

Lieber Antisto,

bei dem Risiko, vielleicht 20€ in den Sand zu setzen (und dafür keine teuren Sammlerstücke zu ruinieren), würde ich das Pulver kaufen und mit einigen fleckigen Kupferlingen herumprobieren (auch, ob sie nicht 2 Jahre nach der Reinigung pariert oder geblümt noch heftiger anlaufen). Und wenn das klappt, kann man immer noch die Kleinstaatenmünzen reinigen. Genauso probieren bei schlechtem Silber, gutem Silber und weiteren Legierungen...
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)

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Re: Fragen zu Pagoda Indien

Beitrag von pingu » Mi 03.04.24 07:09

Hallo,

Weinstein und Weinsäure sind zwei unterschiedliche Dinge!

Weinstein: Kaliumhydrogentartrat
ungefährlich lt. chemischen Datenblatt - siehe auch: https://www.carlroth.com/medias/SDB-864 ... Dg0OTRkNWE

Weinsäure: tartaric acid (im Bild oben als Pulver) (geliefert wird ein weißes in der Regel feines Kristallpulver)(auch als 2,3-Dihydroxybernsteinsäure oder 2,3-Dihydroxybutandisäure oder Weinsteinsäure)
https://cdn02.plentymarkets.com/2u9i8o2 ... saeure.pdf

Ich gehe wie bei Natriumbicarbonat (Natron) von einem feinem Abtrag der Oberfläche aus. Für Gold wird das sicher zu Kratzern fürhren, Die Frage ist nur wie fein die Kratzer sind.
Leider habe ich keine Angaben zur Ritzhärte der Kristalle gefunden, daher kann man auch auf dieAbrassivität des Pulvers keine Rückschlüsse ziehen. Daher, es ist nict zu sagen, bei welchen Metallgemischen überhaupt Kratzer entstehen.
Wer will sollte sehr vorsichtig sein und vorher an vergleichsstücken probieren, ob es für das Metall geeignet ist.

Grüße pingu
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Re: Fragen zu Pagoda Indien

Beitrag von Pfennig 47,5 » Mi 03.04.24 20:59

antisto hat geschrieben:
Di 02.04.24 23:28
Klingt auf jeden Fall interessant, wobei ich mich frage, was für ein Gebräu das nun wirklich ist:
Hallo, meine Schuld, wegen dem fehlenden Foto zu dem Pulver, reiche ich am Wochenende nach, mit dem ersten Versuch an einer Kupfermünze.
antisto hat geschrieben:
Di 02.04.24 23:28
Eine Schutzbrille und Handschuhe brauche ich da beim Trinken allerdings nicht...
Die Schutzhandschuhe habe ich dazu gemacht, da jeder anders empfindlich reagiert und wegen der Fingerabdrücke, die Brille, damit die Firma nicht für fehlende Schutzhinweise in Haftung genommen werden kann. Ansonsten den Winzer mal fragen, der kann es erklären.
antisto hat geschrieben:
Di 02.04.24 23:28
Aber vielleicht lassen sich auch meine Bedenken zerstreuen.
Ich werde daran arbeiten, und verschiedene Experimente an Münzen vornehmen und hier einfügen.

Hier mal den Niederländer/innen, der/die gestern mode war, die Münze kommt unter die Verhörlampe und ständiger Beobachtung.
N 1_0001.jpg
N 2_0001.jpg

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Re: Münzreinigung mit Weinsäure

Beitrag von Numis-Student » Do 04.04.24 10:24

Hallo,

ich habe jetzt zur Reinigung ein eigenes Thema erstellt, die Reinigungsmethode und die Diskussionen darum haben ja jetzt keinen direkten Bezug zu der indischen Goldmünze mehr...

Schöne Grüße,
MR
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Re: Münzreinigung mit Weinsäure

Beitrag von Pfennig 47,5 » Do 04.04.24 19:45

Danke Malte!
Weiter im Thema. Heute habe ich eine Kupfermünze (5 Cent) mit dem Weinsäure Pulver, ohne Handschuhe gereinigt. Die Finger sind noch dran, ich spüre nichts ungewöhnliches, also ist eine Reinigung ohne Handschuhe möglich.
Bild 1, das Weinsäure Pulver, oder kurz, Weinstein
20240404_191751.jpg
Bild 2 und 3, die Vorder- und Rückseiten der 5 Cent Münze im direkten vergleich.
20240404_191601.jpg
20240404_191618.jpg

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Re: Münzreinigung mit Weinsäure

Beitrag von andi89 » Do 04.04.24 20:14

Pfennig 47,5 hat geschrieben:
Do 04.04.24 19:45
...
Bild 1, das Weinsäure Pulver, oder kurz, Weinstein
...
Und pingu hatte es doch so schön erklärt. :cry:
"...nam idem velle atque idem nolle, ea demum perniciosa amicitia est." (frei nach C. Sallustius Crispus)

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Re: Münzreinigung mit Weinsäure

Beitrag von pingu » Fr 05.04.24 10:34

Pfennig 47,5 hat geschrieben:
Mi 03.04.24 20:59
Die Schutzhandschuhe habe ich dazu gemacht, da jeder anders empfindlich reagiert und wegen der Fingerabdrücke, die Brille, damit die Firma nicht für fehlende Schutzhinweise in Haftung genommen werden kann. Ansonsten den Winzer mal fragen, der kann es erklären.
Hallo,

bei der Anwendung von Weinsäure unbedingt eine Schutzbrille tragen! Weinsäure ist nachgewiesener Maßen schwer Augen schädigend! Das steht nicht nur "so lala" da, damit die Firma nicht wegen fehlender Hinweise haften muss, sondern ist wirklich ernst zu nehmen!
Die Schäden sind auch nicht mehr durch einen Arztbesuch + Behandlung rückgängig zu machen! Nehmt das bitte ernst!

Ein Winzer ist da auch der falsche Ansprechpartner - da hilft nur ein Chemiker. Wie oben bereits geschrieben: Weinsäure und Weinstein sind völlig unterschiedliche Stoffe. (als Beispiel: ähnlich wäre der Vergleich von Salzsäure und Kochsalz! - Meerwasser tut dem Auge nichts, Salzsäure schon)

Grüße pingu
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Re: Fragen zu Pagoda Indien

Beitrag von Numis-Student » Fr 05.04.24 12:42

pingu hat geschrieben:
Mi 03.04.24 07:09

Ich gehe wie bei Natriumbicarbonat (Natron) von einem feinem Abtrag der Oberfläche aus. Für Gold wird das sicher zu Kratzern fürhren, Die Frage ist nur wie fein die Kratzer sind.
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Das müsste sich ja umgehen lassen, wenn man die Weinsäure erst in etwas Wasser löst und dann die Lösung als Tauchbad verwendet.

Schöne Grüße,
MR
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Re: Münzreinigung mit Weinsäure

Beitrag von Eurorolle » Mo 08.04.24 10:22

Leider liefert die Firma nicht an Privatpersonen, das muß man schon in der Apotheke bestellen.
Schade!
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Re: Münzreinigung mit Weinsäure

Beitrag von andi89 » Mo 08.04.24 11:23

Weinsäure ist nun nicht gerade eine Spezialchemikalie für die es nur einen Anbieter gibt.
100 g kosten bei Amazon aktuell unter 3,50 Euro. (https://www.amazon.de/Sala-Weinsäure-Gr ... 45&sr=8-11)
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