Jedenfalls tun sich mir beim Stöbern nach schweizer Kantonsmünzen viele Fragen auf. Auf dieser "Numispedia" Seite steht, ein (berner) Batzen entspräche 10 Rappen, ein Kreuzer sei ein Viertelbatzen und ein Gulden somit 15 Batzen. Der Taler, so lese ich, sei als Silbermünze mit gleichem Wert wie 1 Gulden eingeführt worden, habe dann aber in der späteren Neuzeit im Verhältnis zum Goldstück an Wert zugelegt. Alles ziemlich verwirrend, und dann gibt es ja noch andere Einheiten, etwa die Duplone (was soll das sein, ein Doppeltaler?) und so weiter...
Was ich eigentlich wissen möchte, ist grob wie die Währungssysteme auf schweizer Boden im 19. Jh. ungefähr aussahen und was genau sich nach den Feldzügen dieses Hundes von einem korsischen Bauern und mit der LMU änderte. Irgendwie habe ich nämlich den Verdacht, dass ein berner Franken aus dem 19. Jh. nicht wirklich mit einem LMU-Franc vergleichbar ist

Über ein paar kurze Erkärungen oder Literaturempfehlungen (am liebsten welche im Internet, gibt ja heute so viel dort, wenn nur einer der sich auskennt einem den Weg weist) würde ich mich sehr freuen. Mir ist klar, dass das ein seeeehr weites Feld ist, aber eben, fragen kostet ja nichts

Zum Dank können wir dafür dann zusammen ein Liedchen singen.... Ein Heller und ein Batzen die waren beide mein...