Unsere große Jahreszahlen-Reihe
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MartinH
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Re: Unsere große Jahreszahlen-Reihe
Ein Holzzeichen der Stadt Regensburg aus dem Jahre 1565 (Schratz 14, 20 mm, 2,44 g).
Die Marke wurde vom Inneren Rath herausgegeben und gehört in die Kategorie der Erlaubniszeichen. Sie berechtigte zum Fällen von Holz im nördlich von Regensburg gelegenen Schwaighauser Forst. Die Bedeutung des P ist unbekannt. (Schratz)
Mit Auflösung der karolinischen Reichsordnung und Auflösung der Zünfte als politische Verbände (1548) bestand der Innere Rat aus 41 Personen, davon 31 Patrizier, die auch ausschließlich die Besetzung des gesamten Rates bestimmten. Als Ratsorgan wurde ein 7 köpfiger Geheimer Rat eingerichtet. (Geffcken: Rat, Stadtlexikon Augsburg)
Die Marke wurde vom Inneren Rath herausgegeben und gehört in die Kategorie der Erlaubniszeichen. Sie berechtigte zum Fällen von Holz im nördlich von Regensburg gelegenen Schwaighauser Forst. Die Bedeutung des P ist unbekannt. (Schratz)
Mit Auflösung der karolinischen Reichsordnung und Auflösung der Zünfte als politische Verbände (1548) bestand der Innere Rat aus 41 Personen, davon 31 Patrizier, die auch ausschließlich die Besetzung des gesamten Rates bestimmten. Als Ratsorgan wurde ein 7 köpfiger Geheimer Rat eingerichtet. (Geffcken: Rat, Stadtlexikon Augsburg)
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MartinH
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Re: Unsere große Jahreszahlen-Reihe 1565
Ein Ziegelmeisterzeichen der Stadt Regensburg aus dem Jahre 1565 (Schratz 111, 19 mm, 2,19 g).
Die Marke wurde vom Bauamt herausgegeben, es handelt sich um ein Kontrollzeichen.
Das Bauamt wurde im Jahr 1547 neu organisiert und war eines der wichtigsten Ämter im städtischen Verwaltungsorganismus. Im gehörten ein Direktor, der zugleich Kriegszeugherr war, drei Assessoren, drei Schreiber, zwei Diener, zwei Werkmeister, ein Schmied, der Sägmüller, der Ziegelmeister, der Schlegelmeister und zwei Schaittenknechte an. Zudem war eine große Anzahl Taglöhner vorhanden.
Von dem Bauamt sind Präsenzzeichen, Bau-Amtsarbeiter und Kontrollzeichen bekannt. Die Frühesten sind auf 1548 datiert.
Die Marke wurde vom Bauamt herausgegeben, es handelt sich um ein Kontrollzeichen.
Das Bauamt wurde im Jahr 1547 neu organisiert und war eines der wichtigsten Ämter im städtischen Verwaltungsorganismus. Im gehörten ein Direktor, der zugleich Kriegszeugherr war, drei Assessoren, drei Schreiber, zwei Diener, zwei Werkmeister, ein Schmied, der Sägmüller, der Ziegelmeister, der Schlegelmeister und zwei Schaittenknechte an. Zudem war eine große Anzahl Taglöhner vorhanden.
Von dem Bauamt sind Präsenzzeichen, Bau-Amtsarbeiter und Kontrollzeichen bekannt. Die Frühesten sind auf 1548 datiert.
- ischbierra
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Tobias DMark Show
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Re: Unsere große Jahreszahlen-Reihe 1564
Ich komme zu Georg von Braunschweig-Wolfenbüttel, der seit 1554 Bischof in Minden und seit 1558 auch noch Erzbischof von Bremen und Bischof von Verden war. Er starb 1566 in Verden, wo er im Dom begraben liegt.
Münzen ließ er in Minden und Bremen prägen, so auch diesen Mindener Fürstengroschen, auf dem seine Titel benannt werden, auch wenn sie auf meinem Exemplar nicht vollständig zu erkennen sind:
G(eorg) A(rchiepiscopus) B(remensis) C(onfirmatus) M(indensis) V(erdensis) D(ux) B(runsvicensis) E(t) L(uneburgensis). Dazu das behelmte vierfeldige Welfen-Wappen, der Herzschild mit je zwei gekreuzten Schlüsseln für Bremen und Minden und mit dem Nagelspitzkreuz für Verden.
Auf der Rückseite heute zum letzten Mal in unserem Spiel: Kaiser Maximilian
Bistum Minden, Fürstengroschen 1564, Stange 100, Jungk 271, Welter 512
Münzen ließ er in Minden und Bremen prägen, so auch diesen Mindener Fürstengroschen, auf dem seine Titel benannt werden, auch wenn sie auf meinem Exemplar nicht vollständig zu erkennen sind:
G(eorg) A(rchiepiscopus) B(remensis) C(onfirmatus) M(indensis) V(erdensis) D(ux) B(runsvicensis) E(t) L(uneburgensis). Dazu das behelmte vierfeldige Welfen-Wappen, der Herzschild mit je zwei gekreuzten Schlüsseln für Bremen und Minden und mit dem Nagelspitzkreuz für Verden.
Auf der Rückseite heute zum letzten Mal in unserem Spiel: Kaiser Maximilian
Bistum Minden, Fürstengroschen 1564, Stange 100, Jungk 271, Welter 512
- TorWil
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Re: Unsere große Jahreszahlen-Reihe 1564
Salzburg, 2 Pfennig:
Brandenburg, 3 Pfennig:
Dänemark, 2 Skilling-Klippe (Für den "Dreikronenkrieg" wurden schnell größere Geldsummen benötigt, deshalb wurden Silber- und Gold-Klippen geprägt):
Brandenburg, 3 Pfennig:
Dänemark, 2 Skilling-Klippe (Für den "Dreikronenkrieg" wurden schnell größere Geldsummen benötigt, deshalb wurden Silber- und Gold-Klippen geprägt):
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.
- TorWil
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Re: Unsere große Jahreszahlen-Reihe 1563
Dänemark, 1 Mark:
Stadt Nürnberg, 1 Pfennig (großes und kleines Stadtwappen Seiten vertauscht):
Ungarn, Denar:
Bistum Riga, Schilling, Wilhelm von Brandenburg:
Stadt Nürnberg, 1 Pfennig (großes und kleines Stadtwappen Seiten vertauscht):
Ungarn, Denar:
Bistum Riga, Schilling, Wilhelm von Brandenburg:
Zuletzt geändert von TorWil am Di 15.11.22 06:48, insgesamt 1-mal geändert.
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.
- jot-ka
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Re: Unsere große Jahreszahlen-Reihe
Brandenburg, Dreier, Jz. 1563, Mzst Stendal
In der 1. Zeile steht "Jz. 1563" - das hat seinen Grund.
Von 1562 bis 1564 war Martin Huxer Mm., 1564 wurde er wegen Betrügereien entlassen
und kurzzeitig trat 1564 ein Hans Kronner (?) auf, bis 1564 Hermann von Fuhrden
angestellt wurde.
Huxer verwendete als Mmz. einen Hirschkopf oder auch einen Hirsch.
Meine Vermutung: v. Fuhrden sollte 1564 sofort die Prägung der Dreier wieder
aufnehmen und verwendete dafür alte, allerdings geänderte Stempel von Huxer.
Dafür wurde ein gepanzerter Arm mit einem 'F' darüber in die Stempel ergänzt, der die Vorderbeine des Hirsches umklammert.
Da v. Fuhrden zuvor in Mecklenburg gearbeitet hat, kannte er mit Sicherheit den Stargarder Arm und ließ sich davon inspirieren.
Geprägt wurde dieser Dreier vermutlich 1564 bis die ersten eigenen Stempel des v. Fuhrden mit dem Dreiblatt fertig waren
(siehe Jahrgang 1565).
Eine Stempelbeschädigung o.Ä. kann man ausschließen, da bei mir ein weiteres Stück
von einem anderen Stempel liegt, das dieselbe Umarbeitung aufweist.
Dieses Stück hier ist von der Münzhandlung Strueken, mein 2. Ex. von der Münzhandlung Flemming.
Von 1562 bis 1564 war Martin Huxer Mm., 1564 wurde er wegen Betrügereien entlassen
und kurzzeitig trat 1564 ein Hans Kronner (?) auf, bis 1564 Hermann von Fuhrden
angestellt wurde.
Huxer verwendete als Mmz. einen Hirschkopf oder auch einen Hirsch.
Meine Vermutung: v. Fuhrden sollte 1564 sofort die Prägung der Dreier wieder
aufnehmen und verwendete dafür alte, allerdings geänderte Stempel von Huxer.
Dafür wurde ein gepanzerter Arm mit einem 'F' darüber in die Stempel ergänzt, der die Vorderbeine des Hirsches umklammert.
Da v. Fuhrden zuvor in Mecklenburg gearbeitet hat, kannte er mit Sicherheit den Stargarder Arm und ließ sich davon inspirieren.
Geprägt wurde dieser Dreier vermutlich 1564 bis die ersten eigenen Stempel des v. Fuhrden mit dem Dreiblatt fertig waren
(siehe Jahrgang 1565).
Eine Stempelbeschädigung o.Ä. kann man ausschließen, da bei mir ein weiteres Stück
von einem anderen Stempel liegt, das dieselbe Umarbeitung aufweist.
Dieses Stück hier ist von der Münzhandlung Strueken, mein 2. Ex. von der Münzhandlung Flemming.
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Chippi
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Re: Unsere große Jahreszahlen-Reihe
Einen Ungarn wie Torwil hätte ich auch zu bieten:
Denar 1563 KB (Kremnitz)
Gruß Chippi
Denar 1563 KB (Kremnitz)
Gruß Chippi
Wurzel hat geschrieben:@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)
Münz-Goofy hat geschrieben: Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.
- TorWil
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Re: Unsere große Jahreszahlen-Reihe 1562
Stadt Nürnberg, 1 Pfennig (großes und kleines Stadtwappen Seiten vertauscht):
Spanische Niederlande, 1/2 Taler, Philipp II.:
Litauen, 1/2 Groschen (Reitergroschen), Sigismund II. August:
Spanische Niederlande, 1/2 Taler, Philipp II.:
Litauen, 1/2 Groschen (Reitergroschen), Sigismund II. August:
Jede identifizierbare Münze ist Sammelwürdig. Eine Münze ist immer soviel Wert wie man bereit ist dafür auszugeben.
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