Bei der Behandlung in Essigessenz und mit der Alufolien-Salzwasser-Methode ging das schwarze Zeug aber nur recht langsam runter, was mich schon etwas gewundert hatte.
Die Münze wiegt 0,67 g und hat einen Durchmesser von 8 mm, sie scheint aus Tabai in Karien zu stammen, zeigt auf dem Avers einen (verschleierten?) Kopf nach rechts und auf dem Revers eine nach rechts stoßende Buckelrindprotome. In HNO wird dieser Typ hier beschrieben: http://hno.huma-num.fr/browse?idType=1155 .
Ein paar wenige weitere Exemplare sieht man hier:
https://www.britishmuseum.org/collectio ... 980-1124-3
https://www.acsearch.info/search.html?id=14452603
https://www.acsearch.info/search.html?id=8901115
Insgesamt scheint dieser Typ eher selten zu sein.
Was jetzt nach der Reinigung aber auffällt, sind diese seltsamen Pusteln auf der Oberfläche
. .
Zunächst dachte ich eine Fälschung
Oder könnte das daher kommen, dass die Münze mal einen Brand durchgemacht hat? Wie sehen denn Brandspuren an antiken Münzen generell aus, weiß da jemand was? Da hab' ich so gar keine Vorstellung davon
Eine weitere Möglichkeit wäre auch, dass sich diese Pusteln erst während meiner Reinigung gebildet haben (was natürlich blöd wäre
Im Moment bin ich da also ziemlich ratlos, kann diese Pusteln vielleicht jemand von Euch erklären?
Gruß
Altamura