Erbsen zählen - Metapont
Verfasst: Do 21.05.26 22:29
Nein, nicht Erbsen, vielmehr Körner und Grannen...
Ich wollte meinem Metapomt-Stater, den ich hier vor längerer Zeit mal vorgestellt habe, durch einen weiteren Stater Gesellschaft gönnen; und nun sind es drei geworden; interesssanterweise mit deutlich ersichtlichen Unterschieden, und ich würde mich über Bestimmungshilfe freuen.
Oben links (1) ist mein "alter" Stater, der irgendwann mal hier mit "vermutlich Noe 169" identifiziert wurde. Oben rechts (2) gibt das Auktionshaus mit Noe 114 an, aber darauf will ich mich nicht verlassen, ein zumindest rückseitig stempelgleiches Stück wird aktuell bei Leu versteigert und mit Noe 128 angegeben.
Unten links (3) ist aus dem Handel (über MA-Shops); ein sehr ähnliches Stück wird in einem Schweizer Auktionshaus in der Gefolge Künker und Sternberg als Noe 78 identifiziert. Für unten rechts (4) habe ich keine Referenzen, und das Auktionshaus auch nicht ("vgl. Noe 112-129").
Zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden:
Alle vier Münzen wiegen +/- 8 g. Das Motiv ist das gleiche, alle haben die Legende "META" im Avers rechts.
Wenn man die winzigen obersten Körner ausklammert, und so wird meines Wissens hier gezählt, dann kommt der Stater oben links je Seite auf 6 Körner, oben rechts sind es 7, unten links 8 und unten rechts 9.
Zu den Grannen:
1 = Avers 15, Revers nicht zählbar;
2 = 17, 23;
3 = 19, 23
4 = 21, 21
Interessant ist auch ein Größenvergleich: 1 = 24 mm, 2 und 4 = 28 mm, 3 = beeindruckende 31 mm (das scheint es, wenn man Auktionen vergleicht, nicht oft zu geben.)
Freuen würde ich mich über eine Näherbestimmung und eventuell auch genauere zeitliche Zuordnung aufgrund dieser Angaben und Bilder. Allgemein sagt man ja hier: Je größer, desto älter, aber zu 100 % trifft das sicherlich nicht zu.
Verzeiht die miesen Fotos, die Münzen sind deutlich besser erhalten, bei 3 und selbst bei 1 ist jeder Buchstabe der Legende deutlich erkennbar.
AS
P.S. Bemerkenswert: Sicherlich ist die Nr. 2 trotz leichter Korrosion im Avers das Sahnestück dieser kleinen Sammlung. Dennoch bin ich erstaunt, dass das vergleichbare Exemplar von Leu (im Avers etwas besser erhalten, im Revers eher nicht) bereits jetzt bei 1.900 CHF steht (das wären brutto fast 2.750 €). Mal schauen, was daraus noch wird.
Auch die Großdurchmesser wie mein drittes Exemplar scheinen bei Auktionen sehr hoch gehandelt zu werden. Da lohnt es sich manchmal, nach Alternativen aus dem Handel zu suchen; immerhin war mein Stück (noch) "dreistellig"...
Ich wollte meinem Metapomt-Stater, den ich hier vor längerer Zeit mal vorgestellt habe, durch einen weiteren Stater Gesellschaft gönnen; und nun sind es drei geworden; interesssanterweise mit deutlich ersichtlichen Unterschieden, und ich würde mich über Bestimmungshilfe freuen.
Oben links (1) ist mein "alter" Stater, der irgendwann mal hier mit "vermutlich Noe 169" identifiziert wurde. Oben rechts (2) gibt das Auktionshaus mit Noe 114 an, aber darauf will ich mich nicht verlassen, ein zumindest rückseitig stempelgleiches Stück wird aktuell bei Leu versteigert und mit Noe 128 angegeben.
Unten links (3) ist aus dem Handel (über MA-Shops); ein sehr ähnliches Stück wird in einem Schweizer Auktionshaus in der Gefolge Künker und Sternberg als Noe 78 identifiziert. Für unten rechts (4) habe ich keine Referenzen, und das Auktionshaus auch nicht ("vgl. Noe 112-129").
Zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden:
Alle vier Münzen wiegen +/- 8 g. Das Motiv ist das gleiche, alle haben die Legende "META" im Avers rechts.
Wenn man die winzigen obersten Körner ausklammert, und so wird meines Wissens hier gezählt, dann kommt der Stater oben links je Seite auf 6 Körner, oben rechts sind es 7, unten links 8 und unten rechts 9.
Zu den Grannen:
1 = Avers 15, Revers nicht zählbar;
2 = 17, 23;
3 = 19, 23
4 = 21, 21
Interessant ist auch ein Größenvergleich: 1 = 24 mm, 2 und 4 = 28 mm, 3 = beeindruckende 31 mm (das scheint es, wenn man Auktionen vergleicht, nicht oft zu geben.)
Freuen würde ich mich über eine Näherbestimmung und eventuell auch genauere zeitliche Zuordnung aufgrund dieser Angaben und Bilder. Allgemein sagt man ja hier: Je größer, desto älter, aber zu 100 % trifft das sicherlich nicht zu.
Verzeiht die miesen Fotos, die Münzen sind deutlich besser erhalten, bei 3 und selbst bei 1 ist jeder Buchstabe der Legende deutlich erkennbar.
AS
P.S. Bemerkenswert: Sicherlich ist die Nr. 2 trotz leichter Korrosion im Avers das Sahnestück dieser kleinen Sammlung. Dennoch bin ich erstaunt, dass das vergleichbare Exemplar von Leu (im Avers etwas besser erhalten, im Revers eher nicht) bereits jetzt bei 1.900 CHF steht (das wären brutto fast 2.750 €). Mal schauen, was daraus noch wird.
Auch die Großdurchmesser wie mein drittes Exemplar scheinen bei Auktionen sehr hoch gehandelt zu werden. Da lohnt es sich manchmal, nach Alternativen aus dem Handel zu suchen; immerhin war mein Stück (noch) "dreistellig"...