Schönheiten - Neuheiten in der Sammlung ÖSTERREICH
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Re: Schönheiten - Neuheiten in der Sammlung ÖSTERREICH
und im Verein bekommen
10 Kreuzer von Leopold V. 1624
10 Kreuzer / f.vzgl
Erzherzog Leopold V. / 1624
Gew. 4,53g
Dm. 28,1-28,3mm
Silber 562,5 fein
Münzm. Christof Örber
Stempels. Christof Amende
Münze Hall Hasegg / Walzenprägung
Literatur
Moser/Tursky S255 Abb:446
Prägungen ~1623-1625 !
Lg Manfred
10 Kreuzer von Leopold V. 1624
10 Kreuzer / f.vzgl
Erzherzog Leopold V. / 1624
Gew. 4,53g
Dm. 28,1-28,3mm
Silber 562,5 fein
Münzm. Christof Örber
Stempels. Christof Amende
Münze Hall Hasegg / Walzenprägung
Literatur
Moser/Tursky S255 Abb:446
Prägungen ~1623-1625 !
Lg Manfred
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Re: Schönheiten - Neuheiten in der Sammlung ÖSTERREICH
Hier kann der Maximilian auch noch rein, da nicht nur mittelalterlich, sondern auch österreichisch.
Zu dem Sechser hat mich übrigens Talerfreund63 / Manfred mit seinem eigenen Stück inspiriert. Als dann eines auftauchte, griff ich zu.
Maximilian I. aus dem Hause Habsburg;
(22.03.1459 auf der Burg in Wiener Neustadt - 12.01.1519 auf Burg Wels);
ab 1477, durch Heirat, Herzog von Burgund;
ab 1486 römisch-deutscher König;
ab 1493 Herr der Habsburgischen Erblande;
ab 04.02.1508 römisch-deutscher Kaiser
6 Kreuzer, Sechser
ohne Jahr (1496-1508)
Stempelschneider: Benedikt Burkhart
Hall
Moser/Tursky 74
- aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (1904 - 1985)
geharnischtes und bekröntes Hüftbild mit Kugelszepter; die Linke am Schwertgriffe;
die Umschrift zwischen Strichelkreisen;
Umschrift: +MONETA.ARCHIDVC.AVSTRIE

großes Kreuz mit ausgebogenen Enden, in dessen Winkeln die vier Schilde: Ungarn (bekrönt), Österreich, Burgund, Tirol;
die zwischen Strichelkreisen laufende Umschrift wird durch das Kreuz geteilt;
Umschrift: +AC.CO-MITA-TVS.TI-ROLIS

Zu dem Sechser hat mich übrigens Talerfreund63 / Manfred mit seinem eigenen Stück inspiriert. Als dann eines auftauchte, griff ich zu.
Maximilian I. aus dem Hause Habsburg;
(22.03.1459 auf der Burg in Wiener Neustadt - 12.01.1519 auf Burg Wels);
ab 1477, durch Heirat, Herzog von Burgund;
ab 1486 römisch-deutscher König;
ab 1493 Herr der Habsburgischen Erblande;
ab 04.02.1508 römisch-deutscher Kaiser
6 Kreuzer, Sechser
ohne Jahr (1496-1508)
Stempelschneider: Benedikt Burkhart
Hall
Moser/Tursky 74
- aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (1904 - 1985)
geharnischtes und bekröntes Hüftbild mit Kugelszepter; die Linke am Schwertgriffe;
die Umschrift zwischen Strichelkreisen;
Umschrift: +MONETA.ARCHIDVC.AVSTRIE
großes Kreuz mit ausgebogenen Enden, in dessen Winkeln die vier Schilde: Ungarn (bekrönt), Österreich, Burgund, Tirol;
die zwischen Strichelkreisen laufende Umschrift wird durch das Kreuz geteilt;
Umschrift: +AC.CO-MITA-TVS.TI-ROLIS
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- Talerfreund63
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Re: Schönheiten - Neuheiten in der Sammlung ÖSTERREICH
superArthur Schopenhauer hat geschrieben: ↑Do 02.04.26 14:40Hier kann der Maximilian auch noch rein, da nicht nur mittelalterlich, sondern auch österreichisch.![]()
Zu dem Sechser hat mich übrigens Talerfreund63 / Manfred mit seinem eigenen Stück inspiriert. Als dann eines auftauchte, griff ich zu.![]()
es gibt da zahlreiche Varianten (4 Gruppen A-D und mit insgesamt 48 verschiedenen Abweichungen)
du hast Gruppe A verm. Variante 12 (strähniges gewelltes Haar, einfacher gestaltete Zacken, gröberes Gesichtsbild usw.)
ich habe Gruppe B verm. Variante 2 (längeres gerades Haar, zierlichere Zacken mit Doppellinie, ausdruckvolles Gesicht usw.)
Quelle
das spezielle schwarze Buch über "die Münzen Kaiser Maximilian I." von Erich Egg (~von 1970)
leider hab ich derzeit noch wenig von Maximilian I. , eigentlich nur den Sechser und eine Kopie vom Hochzeitstaler, werd da auch mal nach einen schönen Kreuzer ausschau halten (die grösseren Nominale sind ja ziemlich teuer)
nächste Woche bekomme ich aber noch etwas dazu, und zwar 2 private Raitpfennige von Florian Waldauf zu Wadenstein
(dabei ist da auch der erste private Raitpfennig Tirols überhaupt von 1496, welchen Maximilian I. an seinen engsten Vertrauten F. Waldauf übergeben hat) F. Waldauf wohnte ja quasi bei mir um die Ecke (Burg Rettenberg)
Lg Manfred
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Re: Schönheiten - Neuheiten in der Sammlung ÖSTERREICH
heute mal etwas ganz anderes
2 private Rechenpfennige, und beide sehr selten lt. unserem Haller Münzexperten!
Prägestätte Münze Hall (noch im alten Ansitz Sparberegg)
Material Kupfer
der linke Rechenpfennig ist der erste bekannte private Rechenpfennig überhaupt in Österreich
welcher von Kaiser Maximilian I. 1497 an seinem engsten Vertrauten Ritter Florian Waldauf von Wadenstein
vergeben hat, die Aversseite (Unzialschrift) zeigt die Jahrzahl 1497, die Reversseite zeigt das Wappen von Ritter F. Waldauf von Wadenstein
der rechte Rechenpfennig ist auch von F. Waldauf von 1509 (1510 ist er verstorben) es zeigt auch das Wappen v. F. Waldauf und die Helmverzierungen und auch den Schriftzug seiner Burg "Rettenberg", die verfallene Ruine Rettenberg ist nur 2 Km von mir entfernt!
das Wappen v. F. Waldauf ist in einigen umliegenden Dörfern verankert, ebenso auch der Burgname "Rettenberg" in Strassennamen usw. und es gibt auch eine Waldaufkapelle in Hall
in der Anfangszeit (1497) hatten nur die 4 allerhöchsten Beamten die Berechtigung für einen privaten Raitpfennig (z.B. Räte der Schatzkammer bzw. Raitkammer)
Lg Manfred
2 private Rechenpfennige, und beide sehr selten lt. unserem Haller Münzexperten!
Prägestätte Münze Hall (noch im alten Ansitz Sparberegg)
Material Kupfer
der linke Rechenpfennig ist der erste bekannte private Rechenpfennig überhaupt in Österreich
welcher von Kaiser Maximilian I. 1497 an seinem engsten Vertrauten Ritter Florian Waldauf von Wadenstein
vergeben hat, die Aversseite (Unzialschrift) zeigt die Jahrzahl 1497, die Reversseite zeigt das Wappen von Ritter F. Waldauf von Wadenstein
der rechte Rechenpfennig ist auch von F. Waldauf von 1509 (1510 ist er verstorben) es zeigt auch das Wappen v. F. Waldauf und die Helmverzierungen und auch den Schriftzug seiner Burg "Rettenberg", die verfallene Ruine Rettenberg ist nur 2 Km von mir entfernt!
das Wappen v. F. Waldauf ist in einigen umliegenden Dörfern verankert, ebenso auch der Burgname "Rettenberg" in Strassennamen usw. und es gibt auch eine Waldaufkapelle in Hall
in der Anfangszeit (1497) hatten nur die 4 allerhöchsten Beamten die Berechtigung für einen privaten Raitpfennig (z.B. Räte der Schatzkammer bzw. Raitkammer)
Lg Manfred
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Re: Schönheiten - Neuheiten in der Sammlung ÖSTERREICH
weit überdurchschnittlich !
Gratulation !
MR
Gratulation !
MR
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- Talerfreund63 (Mi 08.04.26 22:19)
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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Re: Schönheiten - Neuheiten in der Sammlung ÖSTERREICH
und dann noch der letzte Taler der in meiner Haller Sammlung gefehlt hat (hab jetzt von jedem Münzherrn zumindest einen Taler sofern es welche gab)
Taler Ferdinand Karl / 1662 / selten
Silber 875 fein
Münzmeister Tobias Fenner
Stempels. Mathias oder Maximilian König
Gew. 28,36g
Dm. 42-42,7mm
Literatur M/T S291 Abb:516
Voglhuber S222 Tafel 109 185/3
Lg Manfred
Taler Ferdinand Karl / 1662 / selten
Silber 875 fein
Münzmeister Tobias Fenner
Stempels. Mathias oder Maximilian König
Gew. 28,36g
Dm. 42-42,7mm
Literatur M/T S291 Abb:516
Voglhuber S222 Tafel 109 185/3
Lg Manfred
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Re: Schönheiten - Neuheiten in der Sammlung ÖSTERREICH
bei der letzten Auktion habe ich auch eine weitere Rarität aus der Münze Hall erwerben können
es ist einer der ersten amtlichen Rechenpfennige in Österreich
er stammt aus der Zeit von Ehz. Sigismund, lt. Prokisch sind nur sehr wenig erhaltene Exemplare bekannt, ein Teil der Raitpfennige wurde damals noch in Messing gefertigt, später dann ab Maximilian I. nur mehr in Kupfer
tlw. wurde damals das goldähnlich Messingstück den Leuten als Goldgulden untergejubelt
mein Messingstück dürfte verm. vom Stempelschneider Wenzel Kröndl stammen (lt.Prokisch)
Münzmeister verm. Berhard Beheim d.Ä.
Prägezeitraum ~1482-1490 Münze Hall (noch im Ansitz Sparberegg)
Material Messing mit gotischer Unzialschrift
Gew. 2,57g
Dm. 20,5-21,4mm
Literatur
Prokisch S207 Abb: 1/1/4
Erich Egg (im Buch von Maximilian I.) S162 Abb:2
Haller Münzblätter Band 5/1987 ab S50
Lg Manfred
es ist einer der ersten amtlichen Rechenpfennige in Österreich
er stammt aus der Zeit von Ehz. Sigismund, lt. Prokisch sind nur sehr wenig erhaltene Exemplare bekannt, ein Teil der Raitpfennige wurde damals noch in Messing gefertigt, später dann ab Maximilian I. nur mehr in Kupfer
tlw. wurde damals das goldähnlich Messingstück den Leuten als Goldgulden untergejubelt
mein Messingstück dürfte verm. vom Stempelschneider Wenzel Kröndl stammen (lt.Prokisch)
Münzmeister verm. Berhard Beheim d.Ä.
Prägezeitraum ~1482-1490 Münze Hall (noch im Ansitz Sparberegg)
Material Messing mit gotischer Unzialschrift
Gew. 2,57g
Dm. 20,5-21,4mm
Literatur
Prokisch S207 Abb: 1/1/4
Erich Egg (im Buch von Maximilian I.) S162 Abb:2
Haller Münzblätter Band 5/1987 ab S50
Lg Manfred
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- Arthur Schopenhauer (Do 09.04.26 09:37) • Lackland (Do 09.04.26 11:20)
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