Sachsen-Kuriosum
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Sachsen-Kuriosum
Bei der Sammlerbörse am Sonnabend fand ich ein Kuriosum: ein 3-Pfennig-Stück von König Anton, 1835 mit einem gerändeltem Rand. Sieht aus wie Handarbeit, denn die Stege sind nicht ganz gleichmäßig. Kennt jemand Ähnliches? Das Stück wiegt 5,43 gr. und hat die gleiche Größe wie die unbearbeiteten.
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Re: Sachsen-Kuriosum
Hm, haben die Ränder denn Feilspuren? Gestaucht scheint es ja nicht zu sein.
Habe bisher schon ähnliche Sachen gehabt die auch offentichtlich zum Zeitvertreib gebastelt wurden aber viel schlechter in der Ausführung.
Und das waren auch keine altdeutschen Münzen.
Grüße Erdnussbier
Habe bisher schon ähnliche Sachen gehabt die auch offentichtlich zum Zeitvertreib gebastelt wurden aber viel schlechter in der Ausführung.
Und das waren auch keine altdeutschen Münzen.
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- Lackland
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Re: Sachsen-Kuriosum
Könntest Du versuchen, Fotos vom Rand zu machen? Das könnte vielleicht weiterhelfen.ischbierra hat geschrieben: ↑Mo 17.02.25 19:01Bei der Sammlerbörse am Sonnabend fand ich ein Kuriosum: ein 3-Pfennig-Stück von König Anton, 1835 mit einem gerändeltem Rand. Sieht aus wie Handarbeit, denn die Stege sind nicht ganz gleichmäßig. Kennt jemand Ähnliches? Das Stück wiegt 5,43 gr. und hat die gleiche Größe wie die unbearbeiteten.
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Re: Sachsen-Kuriosum
Vielen Dank für die Fotos!
Wenn die Münze manipuliert wurde, dann auf jeden Fall schon vor sehr langer Zeit!
Sollte die Münze vollgewichtig sein (5 Gramm), was bei dieser guten Erhaltung zu erwarten wäre, halte ich eine Probe der Münzstätte Dresden durchaus im Bereich des Möglichen.
Sollte die Münze durch den Materialverlust bei einer möglichen Manipulation leichter sein, wäre dies wiederum ein Indiz für ein privates Machwerk.
Übrigens ist von dieser Münze tatsächlich eine Probe bekannt:
https://de.numista.com/catalogue/pieces75069.html
Viele Grüße
Lackland
Wenn die Münze manipuliert wurde, dann auf jeden Fall schon vor sehr langer Zeit!
Sollte die Münze vollgewichtig sein (5 Gramm), was bei dieser guten Erhaltung zu erwarten wäre, halte ich eine Probe der Münzstätte Dresden durchaus im Bereich des Möglichen.
Sollte die Münze durch den Materialverlust bei einer möglichen Manipulation leichter sein, wäre dies wiederum ein Indiz für ein privates Machwerk.
Übrigens ist von dieser Münze tatsächlich eine Probe bekannt:
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Re: Sachsen-Kuriosum
Das Stück bei Numista ist doch das reguläre Stück ?; jedenfalls sehe ich keinen Unterschied dazu. Mein reguläres Stück wiegt 5,02 gr. Das Kuriosum - so habe ich es oben schon geschrieben - wiegt 5,42 gr. D.h., Material ist nicht abgetragen worden.
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Re: Sachsen-Kuriosum
Sorry, das mit dem Gewicht hatte ich überlesen.
Da kein Gewicht abgetragen wurde und das Stück ja sogar fast 10 % schwerer als das Soll ist, halte ich eine Probe für durchaus im Bereich des möglichen.
Die bekannte Probe 1834 G mit unvollständiger Jahreszahl 183 wird bei Numista unter Kommentare aufgeführt.
Da kein Gewicht abgetragen wurde und das Stück ja sogar fast 10 % schwerer als das Soll ist, halte ich eine Probe für durchaus im Bereich des möglichen.
Die bekannte Probe 1834 G mit unvollständiger Jahreszahl 183 wird bei Numista unter Kommentare aufgeführt.
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