Im Handel gehören "Nein" und "Ja" in dieselbe Kategorie: in beiden Fällen geht es ums Geld. Eine moralische Kategorie ist ein "Nein" im Geschäft aber nicht.
Im Handel muss man ein "Nein" hinnehmen. Aber ich kann das "Nein" dennoch hinterfragen, und das zu Recht:
Preis zu hoch ?, angemessen ?
Wer nicht hinterfragt, bekommt was er verdient.
Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren
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doktor
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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren
Silberabschlag vom Dukaten, gelocht, Kaufbeuren, 1730, Medaille auf die 200-Jahrfeier der Confessio Augustana, von C.E.Müller.
meine Antwort auf die Frage eingangs: "Medaillenwert" oder "Schrottmedaille" ?
Medaille, gelocht: als solides Accessoir, aufgehängt an den Schlüsselbund,
zur täglichen Anschauung !
Die Historie zur Medaille von 1730 ist auch interessant: nur ein Jahr nach Prägung der Medaille,
erreichten im Dezember 1731, und auch im Jahr 1732, Hunderte aus den Salzburger Landen vertriebene evangelische Protestanten (die sogenannten Salzburger Emigranten) die Freie Reichsstadt Kaufbeuren und erhielten hier Herberge unter evangelischen Glaubensbrüdern.
Die Emigranten zogen dann über Augsburg weiter bis ins Königreich Preussen.
meine Antwort auf die Frage eingangs: "Medaillenwert" oder "Schrottmedaille" ?
Medaille, gelocht: als solides Accessoir, aufgehängt an den Schlüsselbund,
zur täglichen Anschauung !
Die Historie zur Medaille von 1730 ist auch interessant: nur ein Jahr nach Prägung der Medaille,
erreichten im Dezember 1731, und auch im Jahr 1732, Hunderte aus den Salzburger Landen vertriebene evangelische Protestanten (die sogenannten Salzburger Emigranten) die Freie Reichsstadt Kaufbeuren und erhielten hier Herberge unter evangelischen Glaubensbrüdern.
Die Emigranten zogen dann über Augsburg weiter bis ins Königreich Preussen.
- pingu
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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren
Hallo,
eine etwas außergewöhnliche Nutzung, aber finde ich sehr gut.
Mögest du viel Freude mit dem Stück haben.
Grüße pingu
eine etwas außergewöhnliche Nutzung, aber finde ich sehr gut.
Mögest du viel Freude mit dem Stück haben.
Grüße pingu
Wer sein Geld mit Konsum verschwendet, wird die wahren Freuden eines Numismatikers nie kennenlernen....
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doktor
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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren
Danke Pingu ! - Ich sass grade in der U-Bahn, um mich herum all diese fremden Sprachen und Leute. Da zog ich also meinen Schlüssel heraus und betrachtete fasziniert diese bald 300 Jahre alte Medaille: ein historisches Original, eine vielsagende Bildbotschaft, hintergründig, eine Geschichte, die Staunen macht, ein beziehungsreiches Objekt, das mich, in der Tat, auch ein Stück glücklich macht, weil Substanz, in dieser aktuell doch streckenweise recht absurden Gegenwart. Ich freue mich schon auf viele weitere Dialoge dieser Art. Doch: diese Medaille ist mir sehr wert und ich schätze sie ! Einen schönen Gruss, Wolfgang
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Re: Silberabschlag vom Dukaten 1730 Kaufbeuren
Der einzige "Nachteil", den ich bei dieser Verwendung sehe: Die schöne Patina und auch die noch guten Oberflächen werden durch die Schlüssel stark leiden, das geht hin bis zu Münzen/Medaillen, wo kein einziger Buchstabe mehr lesbar ist.
Ich selbst habe einen "Goldbarren" (Attrappe) am Schlüsselbund, seitdem ich im August 2006 nach Wien gezogen bin.
Und ich habe irgendwo einen Doppelgulden zur Silberhochzeit von Franz Josef I. und Sisi, der wirklich von den Schlüsseln so "zerschlagen" wurde, dass man zwar jede Legende noch erahnen kann, aber keinen Buchstaben sicher identifizieren.
Schöne Grüße
MR
Ich selbst habe einen "Goldbarren" (Attrappe) am Schlüsselbund, seitdem ich im August 2006 nach Wien gezogen bin.
Und ich habe irgendwo einen Doppelgulden zur Silberhochzeit von Franz Josef I. und Sisi, der wirklich von den Schlüsseln so "zerschlagen" wurde, dass man zwar jede Legende noch erahnen kann, aber keinen Buchstaben sicher identifizieren.
Schöne Grüße
MR
Immerhin ist es vorstellbar, dass wir vielleicht genug Verstand besitzen, um,
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
wenn nicht ganz vom Kriegführen abzulassen, uns wenigstens so vernünftig zu benehmen wie unsere Vorfahren im achtzehnten Jahrhundert. (A.H. 1949)
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