Am Wochenende habe ich mir die Arbeit gemacht, von den in meiner Sammlung aus dem Zeitraum 1601 bis 1625 vorliegenden Pfennigstücken die Typen zu kartieren. Es ergibt sich ein sehr aufschlussreiches Bild, was sich sicherlich mit fortschreitender Sammlungstätigkeit noch weiter verdichtet, aber nicht mehr grundlegend verändern wird.
Verteilung der Pfennigtypen im Reich 1601-1625.
Es zeichnen sich fünf Zonen ab: Schüsselpfennige im Südwesten, zweiseitige Pfennige im Norden, Hohlpfennige im Osten, einseitige Pfennige im Südosten und Klippen in einem sehr begrenzen Raum im Süden.
Die letzten ihrer Art (Goslar 1708, Braunschweig-Hannover 1764, Nürnberg 1807)
Pfennigklippen tauchen nach 1625 kaum noch auf. Der letzte Hohlpfennig stammt 1708 aus Goslar. Ein Schüsselpfennig wurde zuletzt 1764 in Braunschweig-Hannover geprägt. Die einseitigen Pfennige fanden 1807 in Nürnberg ihr Ende. Letztlich blieben nur die zweiseitigen Pfennige übrig.
Gruß
Regionale Verteilung der Pfennigtypen im Reich
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